Merkwürdigkeiten

Gute Zusammenfassung durch die AZ

Deprimierend.

Der Mann – wenn er denn der Täter ist – soll einen V-Mann nach einer Waffe gefragt haben! Da muss man sich wirklich erst einmal einen Grappa einschenken. Wenn wir schon die allseits bekannten Einschränkungen unserer Freiheit hinnehmen ‚müssen‘ (müssen wir nicht m.E., ist jetzt aber anderes Thema), dann will ich gleichsam wenigstens was sehen fürs Geld! Und ich seh nix! Wir haben ne NSA-analoge Totalüberwachung, aber Leute wir Herr Amri dürfen einfach so durch die Gegend stiefeln und gehen verloren. Hauptsache, der Staatsschutz schmuggelt in die Hamburger rote Flora ein paar Romeos ein. Die rote Flora fährt ja bekanntlich auch jeden Samstag mitm Laster übern Weihnachtsmarkt.

Übrigens soll es auch eine Körperverletzung gegeben haben (Auseinandersetzung im Drogenmillieu). Mach ich als Terrorschläfer auch immer so: Schön ne Kaschemmenschlägerei in Gang setzen, weil die so unauffällig ist.

 

PS: Fefes Terrorbingo

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Kommentare

  • wolfgang  On Dezember 22, 2016 at 11:28

    Wie willste das, was uns hier geboten wird umschreiben? Ich jappse regelrecht nach Worten – finde aber keine. Fakt ist aber, für mich, wenn „die“ das hier wirklich so durchziehen, dann gnade uns Got oder so.

  • ninjaturkey  On Dezember 22, 2016 at 11:51

    (unsortierte) Gedanken zum Advent:
    Der aktuell gesuchte Tunesier ist 24. Seit über einem Jahr in Deutschland (23), davor vier Jahre in einem italienischen Gefängnis (19) lt. Aussagen seiner Eltern ist er vor 7-8 Jahren (16-17) von zu Hause verschwunden wo er damals schon in Abwesenheit zu einer Haftstrafe verurteilt wurde.
    Hm – von Anfang an (bin nur neugierig und spinne mal ein wenig rum):
    Tunesien war bis in die 50 Jahre französisches „Protektorat“. Frankreich bombardierte aber auch in den frühen 60ern noch ein wenig im nun „unabhängigen“Tunesien herum. Danach herrschte eine Einheitspartei bis sich unter Ministerpräsident Ben Ali durch Kleptokratie und Vetternwirtschaft die Situation derart verschärfte, dass es 2011 zu einem Volksaufstand kam.
    Zwei Jahre zuvor (!) schon war der Jugendliche ins Blickfeld der dortigen Justiz geraten – was immer das unter dem damaligen System auch heißen mag.
    Er floh dann wohl nach Italien während später zu Hause so etwas wie Demokratie ausbrach.
    In Italien war er in einem Auffanglager untergebracht in dem die Verhältnisse derart katastrophal waren (die Bilder lassen sich noch im Netz finden), dass einige Insassen ein Gebäude (alte Schule?) anzündeten (kann mich blass an die Sache erinnern).
    Aufgrund dessen wurde er (damals wohl 18 oder 19) zu vier Jahren Haft verurteilt, nach denen er, nun durch Gewalt, Flucht, neue Gewalt, und mehrjähriger Haft geprägt, nach Deutschland weiter zog. Aufgrund seiner neuen Kontakte und Erfahrungen aus dem Gefängnis, dürfte er sich mit Kleinkriminalität über Wasser gehalten haben.
    In Deutschland kam er in Kontakt mit radikal islamistischen Predigern (BTW – es wird behaupteter komme aus einer Hochburg des Salafismus in Tunesien. In Tunesien sind ca. 85% Salafisten. Eine Radikalisierung dort ist allerdings erst seit 2011 – nach dem Aufstand zu verzeichnen).
    Diese Prediger und Gemeinden waren wohl seit seiner Jugend die ersten, die dem jungen Kerl so etwas wie Aufmerksamkeit und Zuwendung gaben.
    Es dürfte kein Problem gewesen sein, den jungen, gewaltbereiten Schwachkopf für die eigenen Zwecke zu instrumentalisieren – Gewalt als Kommunikationsmittel und als Lösung kannte er ja zur Genüge.
    Danach: Deutsche Polizei, Flüchtlingsheime, Geheimdienste, noch mal Abschiebehaft, V-Leute, konspirative Wohnungen, wissenschon.
    Wie gesagt, alles aus den in der Presse veröffentlichten Fakten und ein wenig Wikipedia (über Tunesien) zusammen gesponnen.

    Das entschuldigt nichts.
    Und NEIN, ich will damit nichts sagen – eigentlich.

  • ninjaturley  On Dezember 22, 2016 at 11:58

    (unsortierte) Gedanken zum Advent:

    Der aktuell gesuchte Tunesier ist 24. Seit über einem Jahr in Deutschland (23), davor vier Jahre in einem italienischen Gefängnis (19) lt. Aussagen seiner Eltern ist er vor 7-8 Jahren (16-17) von zu Hause verschwunden wo er damals schon in Abwesenheit zu einer Haftstrafe verurteilt wurde.

    Hm – mal von Anfang an (bin nur neugierig und spinne mal ein wenig rum):
    Tunesien war bis in die 50 Jahre französisches „Protektorat“. Frankreich bombardierte aber auch in den frühen 60ern noch ein wenig im nun „unabhängigen“Tunesien herum. Danach herrschte eine Einheitspartei bis sich unter Ministerpräsident Ben Ali durch Kleptokratie und Vetternwirtschaft die Situation derart verschärfte, dass es 2011 zu einem Volksaufstand kam.

    Zwei Jahre zuvor (!) schon war der damals Jugendliche ins Blickfeld der dortigen Justiz geraten – was immer das unter dem damaligen System auch heißen mag.
    Er floh dann wohl nach Italien während später zu Hause so etwas wie Demokratie ausbrach.
    In Italien war er in einem Auffanglager untergebracht in dem die Verhältnisse derart katastrophal waren (die Bilder lassen sich noch im Netz finden), dass einige Insassen ein Gebäude (alte Schule?) anzündeten (kann mich blass an die Sache erinnern).
    Aufgrund dessen wurde er (damals wohl 18 oder 19) zu vier (!) Jahren Haft verurteilt, nach denen er, nun durch Gewalt, Flucht, neue Gewalt, und mehrjähriger Haft geprägt, nach Deutschland weiter zog. Aufgrund seiner neuen Kontakte und Erfahrungen aus dem Gefängnis, dürfte er sich mit Kleinkriminalität über Wasser gehalten haben.
    In Deutschland kam er in Kontakt mit radikal islamistischen Predigern (BTW – es wird behaupteter komme aus einer Hochburg des Salafismus in Tunesien. In Tunesien sind ca. 85% Salafisten. Eine Radikalisierung dort ist allerdings erst seit 2011 – nach dem Aufstand zu verzeichnen).
    Diese Prediger und Gemeinden waren wohl seit seiner Jugend die ersten, die dem jungen Kerl so etwas wie Aufmerksamkeit und Zuwendung gaben.
    Es dürfte kein Problem gewesen sein, den jungen, gewaltbereiten Schwachkopf für die eigenen Zwecke zu instrumentalisieren – Gewalt als Kommunikationsmittel und als Lösung kannte er ja zur Genüge.
    Danach: Deutsche Polizei, Flüchtlingsheime, Abschiebehaft, Geheimdienste, V-Leute, konspirative Wohnungen, wissenschon.
    Wie gesagt, alles aus den in der Presse veröffentlichten Fakten und ein wenig Wikipedia (über Tunesien) zusammen gesponnen.
    Das entschuldigt nichts.
    Und NEIN, ich will damit nichts sagen – eigentlich.

  • Dirk  On Dezember 23, 2016 at 10:39

    Ich frag mich nur warum ein Informant des BKA Kontakt zu dem hatte und der Informant dem eine Waffe verkaufen wollte.

    Bei der Diskussion um Islamisten wird gerne unterschlagen, dass unsere Bundesregierung solche Gruppen kräftig unterstüzt hat. Damals hießen die noch Mudschahidin Widerstandskämpfer und haben gegen die Rote Armee in Afghanistan gekämpft. Die waren nur erfolgreich, weil es Rüstungsgüter aus den USA und aus Deutschland im Wert von mehreren Milliarden Dollar gab. Schon damals gab es in Deutschland Moscheevereine in denen für die gebetet und Geld gesammelt wurde. Damals stand der Verfassungsschutz dem sehr wohlwollend gegenüber.

    Es ist nichts neues, dass deutsche Geheimdienste reaktionärer Gruppen unterstützen, wenn der Feind dieser Gruppen links stand. Meistens geht sowas komplett nach hinten los. Siehe NSU oder Wehrsportgruppe Hoffmann. Beim politischen Islam ist es ähnlich.

  • TaiFei  On Dezember 23, 2016 at 13:25

    Noch ein Kreuz für Fefes Terror-Bingo: Amri in Mailand erschossen check!

  • wolfgang  On Dezember 23, 2016 at 16:04

    15 Uhr, noch Fragen?

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