Linux-Freaks to the front

Was macht man, wenn man verzweifelt Mint 17.3 (32 und 64 bit), dann Mint 17, dann das neueste Ubuntu installiert und ständig Grafik-Probleme hat? Es krisselt bis zum Absturz… Videos werden abgespielt oder auch nicht. Kein Monitorproblem (mehrere ausprobiert), es hängt offenbar an der Grafikkarte. Da ich bekennender DAU bin, bitte ich darum, im Laienmodus hilfreich an die Hand genommen zu werden. Im Erfolgsfall droht die Zusendung eines Ostseerippers gratis; dies soll die Linuxfreaks aber nicht davon abhalten, zu helfen. Danke.

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Kommentare

  • pantoufle  On Mai 12, 2016 at 22:09

    Was für eine Grafikkarte?

    • hf99  On Mai 12, 2016 at 22:28

      angeblich (ich habe gegoogelt 😉 ) Gallium 0.4 on NV4M

      habe schon probleme, diesen Kommentar abzuschicken. Alles baut sich extrem langsam auf.

      Danke, dass Du hier wieder schreibst. Die alte linke Dummheit: sich gegenseitig fertig machen, und gegenüber stehen die im Herzen einigen Gegner und grinsen sich einen…

  • pantoufle  On Mai 12, 2016 at 22:11

    P.S. Die Ausgabe von lspci am besten

  • R@iner  On Mai 13, 2016 at 09:00

    Lieber bekennender DAU. Wenn dir jemand helfen soll, dann wäre es gut, Du würdest die Fragen beantworten.
    Dein installiertes System ist momentan also Ubuntu 16.04 LTS?
    „Gegoogelt“ bringt an der Stelle nix und „was mit NVIDIA“ ist auch keine gute Antwort. Damit Du etwas lesen kannst, mach‘ bitte das: Mit

    [STRG] + [ALT] + [F1]

    öffnest Du eine Text-Konsole.

    Du loggst dich ein mit deinem Usernamen und dem Passwort, das Du auch bei Updates verwendest.
    Zurück zum Grafikbildschirm, der X-Konsole, gelangst Du jederzeit mit

    [STRG] + [ALT] + [F8]

    Damit hier jemand etwas sagen kann, brauchen wir genauere Infos. Also mit

    lspci -v | perl -ne ‚/VGA/../^$/ and /VGA|Kern/ and print‘

    bekommen wir heraus, welche Karte in der Kiste steckt.

    uname -r

    liefert die Kernelversion,

    dpkg -l | grep nvidia

    die verfügbaren Treiber. Mit

    grep nvidia_drv.so /var/log/Xorg.0.log

    erhalten wir den tatsächlich geladenen Treiber und mit

    egrep „WW|EE“ /var/log/Xorg.0.log

    alle Warnungen und Fehler, die beim Starten des X-Servers aufgetreten sind.

    Bin später weg, aber dann kann sich @pantoufle das anschauen.

    Wenn ich gar keine Ahnung habe, dann würde ich es zunächst mal mit einer anderen Grafikkarte, genauer mit einer ATI (AMD), probieren. Beim Händler um die Ecke bekommt man so ein gebrauchtes Ding für 5-10 Euro.
    Du musst nur wissen, ob es eine AGP oder eine PCI sein muss.

    • hf99  On Mai 13, 2016 at 09:07

      hallo danke

      inzwischen wieder mint 17.3

      3.19.0-32-generic

      „kein Paket gefunden, dass auf nvidia passt“ (???)

      • hf99  On Mai 13, 2016 at 09:08

        auf lspci -v | perl -ne ‚/VGA/../^$/ and /VGA|Kern/ and print‘

        Datei oder Verzeichnis nicht gefunden

        • R@iner  On Mai 13, 2016 at 09:13

          lspci -nnk | grep „VGA\|’Kern’\|3D\|Display“ -A2

          • hf99  On Mai 13, 2016 at 09:15

            keine Antwort, Konsole sagt nix

            • R@iner  On Mai 13, 2016 at 09:17

              Na dann eben alles mit

              lspci

              wie von @pantoufel eingangs vorgeschlagen.

              • hf99  On Mai 13, 2016 at 09:19

                finkeldey@hartmut-ESPRIMO-E ~ $ lspci -nnk | grep „VGA\|’Kern’\|3D\|Display“ -A2finkeldey@hartmut-ESPRIMO-E ~ $ lspci
                00:00.0 RAM memory: NVIDIA Corporation C51 Host Bridge (rev a2)
                00:00.1 RAM memory: NVIDIA Corporation C51 Memory Controller 0 (rev a2)
                00:00.2 RAM memory: NVIDIA Corporation C51 Memory Controller 1 (rev a2)
                00:00.3 RAM memory: NVIDIA Corporation C51 Memory Controller 5 (rev a2)
                00:00.4 RAM memory: NVIDIA Corporation C51 Memory Controller 4 (rev a2)
                00:00.5 RAM memory: NVIDIA Corporation C51 Host Bridge (rev a2)
                00:00.6 RAM memory: NVIDIA Corporation C51 Memory Controller 3 (rev a2)
                00:00.7 RAM memory: NVIDIA Corporation C51 Memory Controller 2 (rev a2)
                00:02.0 PCI bridge: NVIDIA Corporation C51 PCI Express Bridge (rev a1)
                00:03.0 PCI bridge: NVIDIA Corporation C51 PCI Express Bridge (rev a1)
                00:05.0 VGA compatible controller: NVIDIA Corporation C51 [GeForce 6150 LE] (rev a2)
                00:09.0 RAM memory: NVIDIA Corporation MCP51 Host Bridge (rev a2)
                00:0a.0 ISA bridge: NVIDIA Corporation MCP51 LPC Bridge (rev a3)
                00:0a.1 SMBus: NVIDIA Corporation MCP51 SMBus (rev a3)
                00:0b.0 USB controller: NVIDIA Corporation MCP51 USB Controller (rev a3)
                00:0b.1 USB controller: NVIDIA Corporation MCP51 USB Controller (rev a3)
                00:0d.0 IDE interface: NVIDIA Corporation MCP51 IDE (rev f1)
                00:0e.0 IDE interface: NVIDIA Corporation MCP51 Serial ATA Controller (rev f1)
                00:0f.0 IDE interface: NVIDIA Corporation MCP51 Serial ATA Controller (rev f1)
                00:10.0 PCI bridge: NVIDIA Corporation MCP51 PCI Bridge (rev a2)
                00:10.1 Audio device: NVIDIA Corporation MCP51 High Definition Audio (rev a2)
                00:14.0 Bridge: NVIDIA Corporation MCP51 Ethernet Controller (rev a3)
                00:18.0 Host bridge: Advanced Micro Devices, Inc. [AMD] K8 [Athlon64/Opteron] HyperTransport Technology Configuration
                00:18.1 Host bridge: Advanced Micro Devices, Inc. [AMD] K8 [Athlon64/Opteron] Address Map
                00:18.2 Host bridge: Advanced Micro Devices, Inc. [AMD] K8 [Athlon64/Opteron] DRAM Controller
                00:18.3 Host bridge: Advanced Micro Devices, Inc. [AMD] K8 [Athlon64/Opteron] Miscellaneous Control
                finkeldey@hartmut-ESPRIMO-E ~ $

                • R@iner  On Mai 13, 2016 at 09:25

                  Okay, Du hast eine GeForce 6150 LE. Das bedeutet, dass Du unter Linux Mint 17.3 (Unterbau: Ubuntu 14.04) den nvidia-304-Treiber brauchst.
                  Schon mal geschaut, was dir unter „Systemeinstellungen/Systemverwaltung/Treibereinstellungen“ für Treiber angeboten werden?

      • hf99  On Mai 13, 2016 at 09:14

        ii – nvidia prime applet 1.0.3
        all an Applet for Nvidia prime

  • hf99  On Mai 13, 2016 at 09:42

    Wie geil ist denn das bitte!

    Deutschland sucht und findet die Linux-Superhelden.

    @pantoufle und @R@iner

    Ihr beide schickt mir bitte an hartmutfinkeldey@web.de eine Postadresse zwecks Zusendung der angedrohten Prämie. Ist – Shakespeare ist vor 500 Jahren gestorben, seine Stücke sind ja auch Kriminalstücke, und ganz größsenwahnsinnig wollen wir nicht werden! – der beste Krimi der letzten 500 Jahre.

    • hf99  On Mai 13, 2016 at 09:43

      für andere verzweifelte: einfach „Systemverwaltung / Treiberverwaltung“, dann dem selbsterklärenden Menü folgen. Wenn mans weiß ganz einfach, hahaha…

    • R@iner  On Mai 13, 2016 at 09:45

      Wie, geht es jetzt?

      Du könntest aber noch ein weiteres Problem haben, wenn die Version 304.125 installiert ist. Die crasht nämlich beim nächsten Kernel-Update.
      Wenn ’nvidia-304.131′ nicht zur Auswahl steht, dann installieren wir den jetzt nach:

      sudo add-apt-repository ppa:graphics-drivers/ppa

      Das Hinzufügen der neuen Quelle mit [Return] bestätigen.

      sudo apt-get update
      sudo apt-get upgrade

      Wird nichts von ’nvidia-304. …‘ erwähnt, dann

      sudo apt-get dist-upgrade

      Wenn das funzt, dann hast Du gewonnen, weil damit auch die Updates für den Garfiktreiber durchgeführt werden.

      • hf99  On Mai 13, 2016 at 09:48

        ja, derzeit geht es. Unter „Systemverwaltung / Treiberverwaltung“ wird auch auf das update hingewiesen

        Vielen Dank, super. So, muss jetzt gleich Bruttosozialprodukt steigern (Spätschicht)

        • R@iner  On Mai 13, 2016 at 09:50

          Na dann ist ja alles in Butter. Zumindest, bis Du das hast: Screen Tearing

          • hf99  On Mai 13, 2016 at 09:58

            genau darum ging es ja…

            besten dank, mail nicht vergessen, bin schon unter der Dusche…

  • Honk  On Mai 13, 2016 at 12:07

    Noch ein Tip: Nimm ein „richtiges“, also ein stabiles Linux, und Du wirst die Updates problemlos „überleben“. Infos gibt es unter debian.org

  • pantoufle  On Mai 13, 2016 at 13:08

    Ach… dann brauch ich ja gar nicht weiterzuschreiben 🙂 Ich war gerade bei Seite 2 der Anleitung. BTW: Bei mir habe ich unter Synaptic alle Pakete mit »nvidia« gegen Updates gesperrt. Damit war bei mir Ruhe (debian sid)

    • R@iner  On Mai 13, 2016 at 21:29

      Bei den alten Treibern werden nur noch kleine Änderungen durchgeführt, die eine Compilierung als Kernelmodul bei dessen neueren Versionen ermöglichen. Insofern ist mein Tipp nicht schlecht.
      Allerdings habe ich schon ein paar Mal meine Kiste retten müssen, weil der X-Server gar nicht mehr starten wollte. Na ja, meine nächste Grafikkarte kommt jedenfalls nicht mehr aus dem Hause NVIDIA. Linus Torvalds hatte ja auch vor ein paar Jahren in deren Richtung übel gerantet.

      • pantoufle  On Mai 13, 2016 at 22:21

        Ja *seufz* Ich wäre ja auch so gerne politisch korrekt, bin aber mit ATI ein paar Male aufs Maul gefallen. Und dann bleibt man eben bei dem was läuft.
        Nö, Dein Tip ist gut! Mit Ubuntu hatte ich nie lange was am Hut. Jedenfalls viel einfacher als mein oldschool-Debian-Way, den ich ihm beschreiben wollte.
        Den bevorzuge ich, weil man beim Crash des X-Servers ohne große Umstände gleich ein neues Modul backen kann. Vorausgesetzt natürlich, man kann sich daran erinnern, wo der alte Treiber rumflog. Aber das ist ja auch völlig gleichgültig! Hauptsache Hardwarebeschleunigung statt Bremse. Keep on blogging.

  • Siewurdengelesen  On Mai 15, 2016 at 13:05

    Wäre das nicht auch mittels Eintrag nomodeset zum Booten gegangen, erst einmal überhaupt eine Grafik zu bekommen? Anschliessend kann der proprietäre Nvidia-Treiber per Treiberverwaltung installiert werden, was noch den Vorteil hat, daß der nouveau als freier Treiber gleich automatisch in der blacklist landet und nicht mehr dazwischen funkt, denn der dürfte der eigentliche Übeltäter dabei sein.
    Vermutlich hat da nur das automatische Erkennen per KernelModeSetting versagt und das ist leider bei dieser Chipsatzgrafik eher die Regel als die Ausnahme.

    http://www.sysadminslife.com/linux/quicktipp-schwarzer-bildschirm-black-screen-nach-linux-mint-ubuntu-installation/

    http://www.mintblog.de/2014/06/6-einrichtungs-schritte-nach-der-installation-von-linux-mint-17/

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