Insolvenzrecht

Beatrix von Storch ist am 27. Mai 1971 in Lübeck geboren. Sie ist mit Sven von Storch verheiratet und lebt seit 1998 in Berlin.
Nach ihrer Kindheit und Jugend in Schleswig-Holstein hat sie eine Ausbildung zur Bankkauffrau bei der Vereins- und Westbank in Hamburg abgeschlossen. Anschließend hat sie das Studium der Rechtswissenschaften in Heidelberg und Lausanne (CH) und ihr Referendariat am Brandenburgischen Oberlandesgericht absolviert.
Seit 2001 ist Beatrix von Storch Rechtsanwältin mit dem Tätigkeitsschwerpunkt Insolvenzrecht.

Passt doch wie Arsch auf Friedrich, nicht wahr, Frau privatinsolvente Frauke Petry?

Und bevor es hier Missverständnisse gibt: Nicht ihre Privatinsolvenz ist Petry vorzuwerfen – das kann jeder, jedem passieren -, sondern die unerträgliche Verlogenheit, die darin besteht, öffentliche Gelder (zu Recht!) als Privatinsolvente in Anspruch zu nehmen* und zugleich zu hetzen gegen andere, die öffentliche Gelder ebenfalls zu Recht in Anspruch nehmen.

Kam mir so in den Sinn. Wir haben nämlich gerade einen Steuerbescheid bekommen und haben letzte Woche überwiesen. Mit anderen Worten: Ich finanziere Frauke Petrys Jeanne D’Arc-Getue ein bißchen mit… Und das darf mich dann doch ankotzen, oder?

Bin, was die AfD betrifft, derzeit sowieso fassungslos. Mein alter Freund Boris Preckwitz ist bei denen in Berlin im Vorstand und lallt national bewusste Gedichte ab. Das habe ich – selbstverschuldet? – bisher nicht mit bekommen. Ich will jetzt wirklich nicht Klaus-Mann-gegen-Gottfried-Benn-1933 spielen, soweit sind wir zum Glück noch lange nicht, und außerdem bin ich ’ne olle Hete. Aber Boris, Mensch, Boris! Welcher Teufel reitet Dich!

 

  • Privatinsolvenz bedeutet immer, öffentliche Gelder in Anspruch zu nehmen. Ist ja auch okay! Aber dann bitte Klappe halten über andere, die ebenfalls öffentliche Gelder in Anspruch nehmen!

 

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Kommentare

  • hANNES wURST  On März 17, 2016 at 01:18

    Petry und Storch sind sowieso zwei komische Gestalten. Petry kommt mir vor, als hätte sie ihre Kinder im Wald ausgesetzt und hielte sich nur mit Selbstvertrauen einflößenden Psychotricks über Wasser. Storch macht den Eindruck, als wäre sie gerade mit einem UFO gelandet und würde deutsche Sätze nur durch geschicktes Abgucken konstruieren. Beide halte ich für politisch vollkommen indiskutabel – nicht nur wegen ihren verqueren Ansichten. Aber so sehr ich mich bemühe: ich durchschaue nicht, ob ich beide als Personen auch derart abstrus finden würde, wenn sie für die Linkspartei sprächen.

  • Wolfgang  On März 17, 2016 at 13:07

    Mein Gott Hartmut, welch „Freunde“ hast du? Und HAHHES, was „durchschaust“ du da nicht? Solch Vögel hat die Linkspartei doch nicht, oder?

    • hf99  On März 17, 2016 at 15:30

      Hab ihn im letzte Jahrtausend zuletzt gesehen, in meiner Studienzeit…dennoch: Bin fassungslos über diese Entwicklung.

  • Dirk  On März 17, 2016 at 14:30

    Mal eine Verständnisfrage: Inwiefern nehmen Privatinsolvente öffentlich Gelder in Anspruch ?

    • hf99  On März 17, 2016 at 15:24

      Das Verfahren kostet. Also: Öffentliche Dienstleistungen in Anspruch = öffentliche Gelder. ist ja auch okay.

  • hANNES wURST  On März 17, 2016 at 15:12

    @Wolfgang: Ich versuche meine Subjektivität zu transzendieren, denn obwohl ich ein ausgesprochener Feind von Vorurteilen bin, ist mir aufgefallen, dass meine Einschätzung von Personen sehr stark von der politischen Ausrichtung der Person abhängig ist. Alles was rechts von der CDU ist geht gar nicht (und die CDU selber auch nur in Teilen), da kriege ich Plaque. Das kann man nicht wirklich ein Vorurteil nennen, es es ja eher eine objektivierbare Beurteilung. Wenn da aber eine Storch oder Petry in der Talkshow sitzt und ich versuche, diese Personen unabhängig von ihrer politischen Ausrichtung zu beurteilen (z.B. nach Intelligenz, Ausstrahlung, Wohlklang der Stimme), dann fällt mir das extrem schwer. Petry und Storch bleiben eklig, egal wie ich mich bemühe.

    @Dirk: Zum Beispiel indem sie eine Restschuldbefreiung von Steuerschulden in Anspruch nehmen. in fast allen Fällen hat ein gescheiterter Unternehmensgründer außerdem Schulden bei einem öffentlichen Schuldner, z.B. bei einem öffentlich-rechtliches Kreditinstitut.

    • hf99  On März 17, 2016 at 20:16

      „@Dirk: Zum Beispiel indem sie eine Restschuldbefreiung von Steuerschulden in Anspruch nehmen. in fast allen Fällen hat ein gescheiterter Unternehmensgründer außerdem Schulden bei einem öffentlichen Schuldner, z.B. bei einem öffentlich-rechtliches Kreditinstitut.“

      Ja, das sicher auch, aber eben allemal, indem Strukturen genutzt wurden, die die öffentliche Hand vorhalten muss. Ist alles okay! Ich fahre auf Strassen, die Frau Petry mit finanziert hat, sie auf solchen, die ich mit finanziert habe…alles okay. Aber das Getue und Geraune, man selber sei der, der ständig die Bordrunden schmeiße, während etwa Hayali von „uns“ durchgefüttert werde (Frau Dunya Hayali arbeitet und zahlt Steuern, peng! Sie muss niemandem zu Danke sein!) ist unerträglich. Ich nenne so etwas eine Lüge. Any objections?

      • hANNES wURST  On März 17, 2016 at 20:51

        Ich würde es eher „scheinheilig“ nennen. Und natürlich im höchsten Maße unmoralisch.

        • hf99  On März 17, 2016 at 23:27

          wenn es mit System und Vorsatz passiert, würde ich es schon Lüge nennen wollen.

  • Dirk  On März 17, 2016 at 21:10

    Danke für die Information habe. Noch scheinheiliger wird es, wenn Leute wie Bachmann das Abendland vor kriminellen Ausländern schützen will. Frei nach dem Motto nur Deutsche dürfen in Deutschland Straftaten begehen.

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