Kieler Sexmob abgesagt

Kiel. „Das war keine Massenbelästigung“, sagen Augenzeugen und widersprechen den Ausführungen der Polizei. Mitarbeiter von Restaurants im Sophienhof hatten das Geschehen aus ihrer Sicht geschildert und das Ausmaß der Übergriffe relativiert. Ein Mitarbeiter eines Orient-Restaurants widerspricht der Polizei: „Das ist direkt vor meiner Nase passiert. Aber das war keine Massenbelästigung.“ Es seien nur die beiden Afghanen gewesen, die „einen auf dicke Hose“ gemacht hätten. „Wenn ich gesehen hätte, dass die Mädchen Angst gehabt hätten oder dass die Situation eskaliert, wäre ich sofort über den Tresen gesprungen und hätte eingegriffen.“ Bei den anderen Beteiligten habe es sich um Neugierige gehandelt. Eine andere Frau, die bei einem Italiener arbeitet, sagt, sie verstehe die ganze Aufregung nicht.

Man konnte es sich fast schon denken. Inzwischen geraten einige, auch innerhalb der Polizei, ganz offenbar außer Rand und Band.

Der Hamburger Bus-Sexmob (Datum beachten) wurde ja schon vor einiger Zeit still beerdigt – man hört nichts mehr, es wird nirgends öffentlich gefahndet…nur das Mem ist in der Welt.

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Kommentare

  • hf99  On März 1, 2016 at 01:48

    Nicht, dass ich Angst hätte. Aber es gibt eine Niveautiefe, auf die zu antworten letztlich sehr entwürdigend ist… was soll einem auf https://hufnerstrasse.wordpress.com/ einfallen? haben Sie, hast Du eine Idee?

    • altautonomer  On März 1, 2016 at 10:06

      Für ein derartiges Niveau bekommt man woanders die Pflegestufe 3. Vielleicht hat er auch zu lange neben einem Atompilz gestanden.

      (geklaute, aber passende Zitate)

      PS.: Dirk meint natürlich nicht Dich, Hartmut, sondern den Einzeller.

      • hf99  On März 1, 2016 at 10:26

        „PS.: Dirk meint natürlich nicht Dich, Hartmut, sondern den Einzeller.“

        Das ist mir schon klar.

        hatte gestern abend ganz kurzfristig „zurück beleidigt“, um den aus der Reserve zu locken, dann wars mir aber zu albern.

        Interessant ist etwas ganz anderes:

        Jeder vernünftige und anständige Mensch freut sich, wenn sich herausstellt: Uff, doch kein Verbrechen, den Mädels gehts gut.

        Nur Nazis nicht. Sie toben vor Wut über diese Nachricht, denn die widerlegte Behauptung hatten sie so nötig wie der Fisch das Wasser. Nach nichts geifern Antisemiten ja so sehr wie nach dem einen Juden, der dann ausnahmsweise vielleicht wirklich mal um Geld beschubst hat. (Da Juden vermutlich Menschen sind, kommt so etwas bisweilen in der Tat vor, und Vernünftige können damit auch ganz unaufgeregt umgehen. Es gibt übrigens nicht nur jüdische Betrüger. Es gibt auch jüdische Mörder, Einbrecher, Wohltäter, Physiknobelpreisträger, Lehrer, Barbesitzer, Lyriker…wer bietet mehr? Ich glaube, in Tel Aviv soll es sogar jüdische Busfahrer geben. Komisch, nicht wahr? Es scheint sich wirklich um Menschen zu handeln. Jetzt wirds übrigens noch komischer: das alles jibbet nich nur in Israel, das jibbet auch in Deutschland, Frankreich, Neuseeland, Afrika, Asien. Und es wird noch komplizierter: Es gibt französische Juden, die Gedichte schreiben und gerne einen saufen. Zum Beispiel. Sollten überall Menschen leben? Muss ich mal drüber nachdenken…Vielleicht denkt ja die Hufnerstrasse 51 auch mal drüber nach und teilt uns ihre Ergebnisse mit.)

        • Dirk  On März 1, 2016 at 20:52

          Da hast Du Recht. Ich würde mir sowas trotzdem nicht bieten lassen. Naja man braucht sich da nichts vor zu machen gegen solche Leute ist auch das StgB machtlos.

          Das der sich auf Crouch bezieht, ist ja schon fast wieder lustig. Wahrscheinlich hat der nicht begriffen, dass Crouch aus der linken Ecke kommt.

          • hf99  On März 1, 2016 at 23:34

            Man könnte was machen gegen solche Typen, aber dazu fehlt es mir an Zeit und Lust. Nicht an Geld; der würde ja zahlen. Wenns zuviel wird, muss vielleicht wirklich mal ein Anwalt putzen gehen. Wobei ich dem möglicht wenig meiner kostbaren Lebenszeit schenken möchte. Diese schmierige Type lügt ja auch noch (Stichwort freifunk – überflüssig zu erwähnen, dass natürlich mitnichten ständig „Asylanten“ dort „herumlungern“ – ich sehs ja nun täglich -, und ob ich freifunk ein bißchen unterstütze, das ist eine Sache zwischen freifunk und mir)

            Im Prinzip tut er mir aber leid. Der ist vollgepumpt mit Haß. Was muss das für eine klägliche Existenz sein – immer nur auf der Jagd nach möglichst vielen Straftaten durch „die“, und jede tatsächlich oder auch nur virtuell verübte wird dann mit innerer Freude, mit offenkundigem Lustgewinn begrüßt.

  • Dirk  On März 1, 2016 at 10:00

    Ich glaube Ihre Äußerung hat soeben den Straftatbestand der Beleidigung erfüllt.

  • summacumlaudeblog  On März 1, 2016 at 17:25

    Da werden händeringend Zeugen gesucht und was sagen sie: Das Falsche! Nämlich dass es den behaupteten Sexmob gar nicht gab.
    Die Smartphones werden „noch ausgewertet“. Aha! So kann man den Versuch, Zeit zu gewinnen um sich geordnet zurück ziehen zu können, auch nennen.

    • hf99  On März 1, 2016 at 23:36

      Türlich. da wird auch nix mehr kommen – natürlich auch keine fällige Entschuldigung. War mir klar, als die beiden sofort wieder frei gelassen werden mussten.

Trackbacks

  • […] relativeren das jetzt sofort wieder, wie z.B. mein Lieblingsarschloch Hartmut von der anderen Straßenseite. Da fällt mir ein… Hartmut, du alter Nassauer: Wann kommt denn […]

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