„Entführungsopfer“ update

Das Mädchen aus Moabit war Mitte Januar für eine Nacht verschwunden. Es gab aber weder eine Entführung noch eine Vergewaltigung, wie die Berliner Polizei versichert – und auch von Flüchtlingen als Tätern könne keine Rede sein. Doch im russischen Staatsfernsehen wird von einer Gruppenvergewaltigung berichtet, die werde aber „vertuscht, um Panik zu vermeiden“.

Mittlerweile kam heraus, dass die Mutter des Mädchens bei „Pegida“ aktiv sein soll.

Jetzt wirds ekelhaft…

 

update:

Übergriffe in Klubs seien bislang nicht als akutes Problem bekannt gewesen, sagte von Kirchbach. Überwiegend verhielten sich die etwas mehr als 3000 in der Stadt untergebrachten Asylbewerber „ordentlich“, „schwarze Schafe“ gebe es überall. Polizeisprecherin Laura Riske bestätigte dies, von sexuellen Übergriffen durch Ausländer in Klubs sei ihr nichts bekannt. „Diebstähle gibt es immer mal wieder“, so Riske, die Täter seien aber meist unbekannt und nicht zwingend Ausländer.

Auch der Gaststättenverband Dehoga teilte mit, Baden-Württembergs Gastronomen hätten bisher nur selten Probleme mit Ausländern gehabt. Die der Organisation bekannten Fälle ließen sich an einer Hand abzählen, sagte Dehoga-Sprecher Daniel Ohl der dpa. „Es ist wirklich kein Massenphänomen.“ Natürlich werde nicht jede Verstimmung mit Gästen gleich dem Verband gemeldet. Gäbe es allerdings vielerorts Probleme, wüsste Ohl nach eigenen Worten davon. (meine Hervorhebung)

Laut „Badischer Zeitung“ sollen in einer Reihe von Freiburger Tanzlokalen zuletzt Frauen belästigt worden sein, es soll sogar eine versuchte Vergewaltigung gegeben haben.

da wird einem so langsam Bange.

Wenn es eine organisierte Fake-Kampagne zur „Erzeugung“ möglichst hoher Ausländerkriminalität durch Pegida-nahe Kräfte gibt, schließe ich nichts aus, gar nichts…auch nicht, dass die erste Meldung der Kölner Polizei schlicht zutraf. (Man vergl noch einmal Regina Schlehecks Beobachtung und kontrastiere mit der Zahl der Anzeigen, die immer noch eintrudeln und sich der 1.000er-Marke nähern – also, denn genau das wird suggeriert, alle 15 Sekunden eine schwere Sexualstraftat, was so einfach nicht gewesen sein kann.)

 

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Kommentare

  • Dirk  On Januar 25, 2016 at 12:52

    Ehrlich gesagt würde ich mich nicht wundern, wenn es sich hier auch um einen Fake handelt. Noch ist nichts sicher aber ich frage mich wie man das Alter des Tatverdächtigen einschätzen kann, wenn dieser vermummt war.

    http://www.swr.de/landesschau-aktuell/bw/angriff-in-karlsruhe-beim-aufstellen-von-afd-plakaten-beschossen/-/id=1622/did=16844096/nid=1622/p4h3gj/index.html

  • wire  On Januar 25, 2016 at 13:23

    Und wenn die „Rapefugees“ wieder rumsexeln statt endlich mal ordentlich zu sächseln, dann sieht das so aus:

    http://www.bild.de/regional/chemnitz/fluechtling/fluechtling-onaniert-in-schwimmhalle-44254848.bild.html

    Gefunden hier: http://www.zerohedge.com/news/2016-01-24/bowels-emptied-women-molested-german-media-reveals-monstrous-cctv-footage-refugee-po

    Hilfe!

  • Wolfgang  On Januar 25, 2016 at 13:47

    Wo geht das alles hin?

  • futuretwin  On Januar 29, 2016 at 21:58

    Tja, war n Fake. Aber nicht so wie gedacht.
    http://www.n-tv.de/panorama/Fall-Lisa-Handy-Daten-offenbaren-Luege-article16887151.html

    Der Anwalt der Familie hat die Story halt ans russische TV lanciert. Unmöglich der Typ. Und für Putin natürlich ein gefundenes Fressen

  • neumondschein  On Januar 30, 2016 at 11:27

    Das Arschloch hat sich wieder gemeldet:

  • Stefan  On Januar 31, 2016 at 00:17

    „Der Staatsanwaltschaft Köln zufolge war zumindest einer der gemeldeten sexuellen Übergriffe an Silvester am Bahnhof der Domstadt schlicht erfunden. „In einem Fall hat die Polizei festgestellt, dass die angezeigte Sexualstraftat so nicht stattgefunden hat“, sagte ein Sprecher am Freitagnachmittag der Huffington Post. Details zum Fall nannte der Staatsanwalt nicht.

    Ob weitere Straftaten in dieser Nacht schlicht erfunden waren, könne er nicht sagen. „Bislang hat uns die Polizei nur diesen einen Fall gemeldet.“ Die Kölner Polizei war für eine Stellungnahme nicht erreichbar.“

    http://www.huffingtonpost.de/2016/01/29/story_n_9116048.html

    • hf99  On Januar 31, 2016 at 23:07

      Das muss man einfach sportlich sehen. Dass e i n z e l n e Anzeigen gefaked waren, war klar, nach aller kriminalistischer Erfahrung. Die sind immer mit eingepreist und eingebucht. Muss nicht immer Pegida gewesen sein (obwohl pegida-nahe Kräfte b e l e g b a r angebliche Sexualstraftaten durch „Flüchtlinge“ faken, und nicht zu knapp). Kann eine psychische Störung der/des Anzeigenden sein (Aufmerksamkeit), kann auch sein, dass man das Smartphone verloren hat und jetzt ne Diebstahlanzeige für die Versicherung braucht.

      Interessanter wäre die Q u o t e der Fakeanzeigen speziell in Köln und Hamburg. Wie gesagt: das Anzeigeverhalten war absolut ungewöhnlich…

  • futuretwin  On Februar 1, 2016 at 12:00

    @neumondschein
    Ein Riesenarschloch in der Tat: faselt von der Scham des Opfers in die Kamera und ihm fällt dabei anscheinend gar nix auf.

    Er ist jetzt aus der Linken geflogen. Weil „er angeblich ein Nazi wär“ oder so. Dabei ist er vermutlich einfach nur ein Vollpfosten. Hat sein Jurastudium anscheinend auf den Rummel geschossen.

    • neumondschein  On Februar 1, 2016 at 18:30

      Yo! Alles Lüge! Jetzt ist endlich auch dieser deutsch-russische unappetitliche Pressekrieg zu Ende. Die deutschen Medien lassen endlich von der Story ab und kümmern sich um andere Themen. Lisas Familie genießt wieder uneingeschränkt ihre Persönlichkeitsrechte. Das Arschloch, die Polizei und die Staatsanwaltschaft machen wieder ihren Job, denn noch ist die Story noch nicht vollständig aufgeklärt. Da wurden ja zwei junge Deutschtürken verhaftet. Daneben gibt es eine Kopfverletzung bei Lisa und angeblich Videos auf Youtube… Und wie politisch rechts diese Familie wirklich steht, ahnt das Publikum noch nicht.

      hartmut, bleib an der Sache dran! Du bist doch der Kriminalexperte.

      • hf99  On Februar 7, 2016 at 01:14

        no Sir, ich bin kein Experte. Nebenfach psych, abweichendes verhalten, Devianz, als Thema neben anderem, ein bißchen soz.wissenschaftliche Methodologie. Selbst Statistik 1 müsste ich ich wieder reinlesen. Aber ich kann 2 und 2 zusammen zählen. Wenn die Kölner Polizei die Domplatte überwacht hat und stundenlang einen rasenden Sexmob nicht wahrnahm, wenn im Zeitalter des Smartphones es bis heute keine youtube-Aufnahmen dieses Sexmobs gibt, dann stimmt da etwas nicht.

        Gelfert hat in seinem Bändchen „Wie interpretiere ich ein Gedicht?“ einen sehr klugen Rat gegeben: Über die Sollbruchstelle einsteigen! Worüber stolpere ich beim Gedicht X, was fällt mir sofort auf? Und dieser scheinbar(!) unwissenschaftliche Tip gilt nicht nur für so etwas Abwegiges wie das Interpretieren eines Gedichts, sondern für alle Analyse von Wirklichkeit: Was fällt mir sofort auf?

        In Köln fiel mir sofort auf: Polizeibericht: Nüscht war los. Polizei hatte Domplatte unter Beobachtung. Anzeigen? Im normalen Bereich. Köln ist eine Großstadt, klar ist was passiert, aber nix dolles. Ruhige Nacht.

        Und auf einmal diese Hysterie. Und die Anzeigen stiegen und stiegen und stiegen. Ein absolut atypisches Anzeigeverhalten. Und immer wurde die Pegida-Lügenpresse-metapher bedient. Jahaha, da ham wers, wir wern belochn. Die wolltn lüchn. Die AfD im dauerparty-Modus.

        Ich will wissen, was da war.

        ich schließe gar nichts aus. Auch nicht, dass die Sache in Verbindung steht mit dem polizeiinternen Kölner Streit rund um das SEK Köln und den damaligen, nummehr geschassten Kölner P-Präs.

        Eines schließ ich aus: Einen vertierten, affenartig grunzenden 1.000 köpfigen Muselsexmob, der stundenlang ein Haberfeldtreiben gegen blonde deutsche Frauen exekutiert hat. Davon müsste es youtube-Videos geben im Zeitalter des Smartphones. Es gibt sie nicht. Und es wird sie nie geben.

      • neumondschein  On Februar 7, 2016 at 16:46

        OK, ein Polizeibericht am frühen Morgen danach halte ich jedoch sowieso nur für bedingt aussagekräftig. Man muß doch erwarten, daß die meisten der Anzeigen erst nach Abfassung des Berichts eintrudeln. Gibt es Erfahrungen in dieser Hinsicht?

        • hf99  On Februar 7, 2016 at 18:34

          die meisten Anzeigen sollten im Regelfall bis 72 Stunden später eingehen. Dass noch 2, 3 Wochen später Hunderte von Anzeigen eintründeln – die mehrheit überhaupt erst, nachdem das Thema öffentlich verhandelt wurde – ist absolut ungewöhnlich.

  • neumondschein  On Februar 8, 2016 at 19:32

    Ich distanziere mich von folgender Quelle aufs allerschärfste:

    http://vineyardsaker.de/deutschland/fall-lisa-was-ist-luege-was-ist-wahrheit/

    Schließlich möchte ich mir nicht den Vorwurf einhandeln, ich sei #querfront, antisemitisch, ein Schwein, vom Kreml bezahlt oder esoterischer Verschwörungsirrer. Aber, wenn große Zeitungen in RU diesen Fall immer noch nicht zu den Akten legen, dann ist die Sache bedeutungsvoll, nicht dem Inhalt nach, denn russische Quellen lügen ja immer, sondern, dem Abbild dessen, was russische Presse aus einer Geschichte verfertigen.

    Schwindeln Anwälte manchmal?

    Wenn nicht, dann könnte es sein, daß Lisas Familie eventuell doch keine so enge Beziehungen zu Pegida pflegt, und man diese Familie wohl auch nicht zu den ausländerfeindlichen Trittbrettfahrern zählen muß, wie hartmuts Beitrag dargestellt.

  • neumondschein  On Februar 29, 2016 at 19:24

    Liza sei immer noch Jungfrau? Heißt es hierin entsprechend eines frühen Erkenntnisstandes:

    Wann darf man denn endlich mit Ermittlungsergebnissen rechnen?

    Wie geht uebrigens das behauptete Verhalten der Mutter, die angeblich wie eine Glucke die Liza bewachte, mit dem paedophilen Anschlag im Herbst 2015 zusammen? Sie müsste doch auch im Herbst abhanden gekommen sein.

  • neumondschein  On Februar 28, 2017 at 17:33

    http://blog.fefe.de/?ts=a64bb323

    Aber jetzt nicht falsch urteilen! RTdeutsch, Russland.ru und Anatolij Sharij können wir in dieser Angelegenheit entlasten. Nicht jedoch Pervij Kanal und alle sich auf diesen Staatssender beziehenden sich schwerster Indiskretionen schuldigmachender Sender wie REN TV. Schlimmer als diese Geschichte mit der armen Lisa ist jedoch, dass die genannten Sender einen schlechten Eindruck über liberale europäische Gesellschaften wie Deutschland und Schweden verbreiten, wo man als Aussenstehender denken muss, Frauen könnten in liberalen Gesellschaften nicht mehr unbegleitet das Haus verlassen. Im Internet kann man schreckliche Dinge lesen. Und einiges davon glaubt auch Trump, der neue US-Praesident.

    • neumondschein  On Februar 28, 2017 at 17:36

      Gut, diese russischen Medien sind nicht die einzigen. Don Alphonso tut dasselbe.

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