Bizarr

Und da haben wir sie doch, die bizarren Geheimdienstbezüge. Dabei will ich sogar glauben, dass es allen Grund gibt, gegenüber dem türkischen Dienst misstrauisch zu sein…weswegen das die Franzosen aber daran gehindert haben soll, einen Namen schnell mal zu überprüfen, erhellt sich mir nicht. Zumindest, wenn ich unterstelle, das öffentlich angediente Einsatzprofil – wir sind ein demokratischer Geheimdienst, der die pluralistische Gesellschaft vor Bedrohung schützen möchte – stimme. (Jetzt hört schon auf zu lachen, just for the argument kann man deren Selbstbild doch einmal ernst nehmen!)

Die tun ja wirklich wieder einmal alles dafür, einen zum VTler zu machen…

Etwaige Lobesreden wegen meiner zutreffenden Voraussage weise ich dankend zurück, denn dazu gehörte nicht viel. Ich kenne nicht einen Terroranschlag, bei dem es keine unklaren Geheimdienstbezüge gibt.

Ich will gar keine Verschwörungstheorien. ich will aber auch nicht für dumm verkauft werden. Das Ganze stinkt wieder mal, dass Gott erbarm. „Weil wir mit den türkischen Schmuddelkindern nicht zusammen arbeiten wollen, überprüfen wir deren Informationen nicht, dafür sind wir, die wir sonst auch erfolterte Infos nehmen, uns zu fein“ – für wie blöde haltet ihr uns!

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Kommentare

  • wolfgang  On November 19, 2015 at 11:11

    Interview mit Conrad Schuler auf den NachDenkseiten.

  • Siewurdengelesen  On November 19, 2015 at 13:39

    Vielleicht wurden die neuerlichen Anschläge wie beim 11.09.2001 ‚gebraucht‘?
    Auch da gab es Hinweise, denen nicht nachgegangen wurde, das Ergebnis war der Krieg im Irak.
    So wie die Medien mit dem Wort Krieg geflutet werden, hat das zumindest einen Beigeschmack ähnlich wie die dubiose Nummer mit dem ausgefallenen Fußballspiel zum Schutz der Bevölkerung.
    Der Schaden dürfte da eher geistiger Natur sein angesichts der Aussagen unseres Innenministers.

  • summacumlaudeblog  On November 19, 2015 at 16:02

    Hatte irgendwer etwas anderes erwartet?

    Nur ist(sind) weder die Geheimdienstpräsenz im nahen Osten noch der Drohnenkrieg die Ursache(n) für den islamistischen Terror, der ja z.B. weit vor der Verfügbarkeit einsatzfähiger Drohnen begann.
    Und Geheimdienste können gar nicht eine Stimmung schüren, wo vorher nicht schon ein Gären war (gilt für PR, Werbung, Moden usw. ganz äquivalent – antizyklisch erreicht man gar nichts. es muß schon etwas „da“ sein).
    Der Islamismus scheint mir die arabische Variante der Anti-Moderne zu sein, man könnte dessen Beginn im Mahdi-Aufstand sehen. Man wehrt sich gegen die eingebildeten Zumutungen der Moderne und greift dessen vermeintlichen oder tatsächlichen Repräsentanten und Symbole an, die TwinTowers etwa oder das Sündenbabel Paris.

    Brauchen tut der Westen nicht solche Angriffe sondern das Öl des nahen Ostens. Und da hackt die Argumentation, der Westen sei eine einzige Geheimdienstmaschine, die einen Kriegszustand herbeimanipuliert; und die Terroristen sind nur automatenhaft funktionierende Werkzeuge des Westens. Wenn dem so wäre, hätten die Geheimdienste die Terroristen unter Kontrolle, was ja offenkundig nicht der Fall ist.

    Ich glaube eher an eine riesige Verspekulation sog. thinktanks, die 2002ff von einem anderen Ergebnis ausgegangen sind. Damaliger Hauptfeind war zum einen Al-Kaida, dann aber der säkulare, undemokratische aber eben NICHT islamistische Diktator Saddam. Tja, dumm gelaufen. Al-Kaida ist (fast) unter Kontrolle, kann kaum noch größere Aktionen starten, Saddam ist schon lange tot – und das Ergebnis ein Disaster. Denn in das Vakuum stieß nicht der verführerische Westen hinein mit seiner Unterhaltungselectronic – sondern der IS mit seiner atavistischen „Antwort“ auf die Moderne. Mahdi der Zweite.

    • hf99  On November 19, 2015 at 17:04

      „Wenn dem so wäre, hätten die Geheimdienste die Terroristen unter Kontrolle, was ja offenkundig nicht der Fall ist. “ geheimdienste haben nie etwas unter Kontrolle, sie glauben das immer nur, das ist ja das Problem!

  • Christoph  On November 19, 2015 at 16:04

    Warum sollten diese unfähigen Mitarbeiter jemanden zum VTler machen? Viele Menschen unterschätzen doch maßlos, wie dumm, faul und unfähig man ist. Ich halte es immer noch mit Ingham.
    “Many journalists have fallen for the conspiracy theory of government. I do assure you that they would produce more accurate work if they adhered to the cock-up theory.”

    • hf99  On November 19, 2015 at 17:07

      Im Prinzip habe ich keine Einwände – natürlich muss man sich jeden Einzelfall anschauen. Beim NSU zB muss ich schon so etwas wie einen aktiven Schutz durch bestimmte einzelne Kreise innerhalb der Dienste annehmen, anders ist das nicht mehr zu erklären. (Ob der Schutz wegen ideologischer Nähe zum NSU erfolgte, oder um den eigenen karrierearsch zu retten.) Mundlos, Böhnhardt und Zschäpe haben ja quasi dauernd „Kuckuck, Kuckuck, hier bin ich“ gerufen.

  • hf99  On November 19, 2015 at 17:00

    An die eine große Mega-VT glauben wohl wirklich nur Pegidisten und ein paar Dumm-Linke. Aber schon möglich, dass da – Modellfall: S-Bahn-Peter – etwas aus dem Ruder gelaufen ist. Was heißt möglich. So war es. So war es mit dem Schah, den man as a bullwark against socialism aufbaute, bekam für den Schah dann Kkomeni, gegen den musste man Sadam aufbauen as a bullwark against Khomeni, gegen die Sowjets in Afghanistan inaugurierte man zugleich Bin laden as a bullwark against communism… und jetzt also hat man den IS fett gefüttert, as a bullwark against Bin laden/Kaida (Laden selber war schon tot), und die Scheiße fällt ihnen wieder auf die Füsse. Oder den Parisern, genauer gesagt. Es sind diese Cleverles, die denken, sie haben alles unter Kontrolle und könnten mit Gesellschaften Schach spielen.

    Was ich allerdings n i c h t ausschließe (siehe wiederum Beispiel RAF!): Dass man, wenn man solche Orgas erst einmal inauguriert/fettgefüttert hat, wenn man sich die Scheisse so halbwegs selber bereitet hat, dann sozusagen en passant wenigstens das „Angenehme“ mitnimmt, bei der RAF etwa: die radikale Linke delegitimieren. Hier: Weitere Interventionen legitimieren.

    Eines aber ist klar, das sagte ich ja auch so: S-Bahn-Peter gab die Anschubfinanzierung…Baader, Mahler und Genossen sind d a n n aber auf eigene Rechnung losmarschiert. Wobei nichts auszuschließen ist, auch nicht, dass mittlere Führungsebenen auf eigene Rechnung operiert haben, irgendwie weiter involviert waren. Beispiel: ich persönlich denke schon, dass Teile der CIA zusamt Exil-Kubanern/Drogen-Mafia Havannah in den Kennedy-Mord verstrickt waren – aber nicht als die eine große Mega-Verschwörung…sondern lockere Seilschaften der mittleren Führungsebene, Typen, die sauer waren, dass Kennedy in der Schweinebucht keine richtige Luftdeckung gab usf.

    Kriminologisch war das ein Amoklauf. Die Täter kamen alle aus Europa. Sie sind hier groß geworden, nicht im nahen Osten. Das Gefühl, zu kurz gekommen zu sein, dürfte eine erhebliche Rolle gespielt haben. Erst dann dockten sie an die Ideologie an, die sich anbot, und fuhren zum IS als ideologischer Durchlauferhitzer.

    • Pique Dame  On November 19, 2015 at 19:18

      Wenn ich da mal als in Ihren Augen wahrscheinlich Dummlinke eine leichte Korrektur anbringen darf: IS wurde nicht gegen AlKaida aufgebaut (ist ja sozusagen eine Nachfolgeorganisation), sondern gegen Iran und Assads Syrien. Diese beiden Länder fehlen den Amis ja noch bei ihrem Plan (Mega-VT, brought to you by Wesley Clark), den Nahen Osten vollständig zu destabilisieren und nach eigenem Gutdünken plus US-freundlichen Kalifen neu zu ordnen.

      • hf99  On November 20, 2015 at 01:53

        dann eben gegen die. Egal gegen wen, halt wieder mal as a bullwark against irgendwas…und es ist wieder mal schief gegangen.

    • Hagnum  On November 20, 2015 at 17:30

      Möchte jetzt nicht auf Schulmeister machen,

      aber weil du „bullwark“ durchgehend mit Doppel-L schreibst,wollte ich horsthalber mal darauf hinweisen,daß da nur ein chinesisches „R“ hingehört.

      bulwark

      lg

      • hf99  On November 20, 2015 at 18:40

        bullshit! (ich dachte schon, es sei etwas zu sehr mit dem Dampfhammer…)

        • Hagnum  On November 21, 2015 at 10:30

          Moinsen,

          es gibt aber auch Mißverständnisse….

          tststs.

          Danke für die Klärung und schönes WE

          lg

          Nachtrag:

          Die Rothosen haben an diesem angeblich nicht normalen Spieltag
          die Schwarzgelben punktlos nach Hause geschickt.Dreist sowas.

  • summacumlaudeblog  On November 19, 2015 at 17:12

    So ist es wohl. Eine gewaltige Verspekulation der thinktanks nach Nine/Eleven. Wir haben da einen Plan… Tja.
    Die eigentlichen Täter dürften Modernisierungsverlierer sein, eigentlich wie immer.

    • hf99  On November 19, 2015 at 17:17

      zumindest gefühlte Modernisierungsverlierer, hier wohl auch reale. Siehe Amoklauf von Erfurth.

  • hf99  On November 20, 2015 at 01:57

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/belgien-die-kriminelle-karriere-der-brueder-abdeslam-a-1063476.html

    das ist jetzt wirklich biźarr: Ein Kleinkrimineller, vermutlich ein Großmaul, der dachte, gottwunder was er für eine dolle Nummer sei…und dann binnen kurzem ein ideologisch wahrnverhetzter Islamist?

  • Dirk  On November 20, 2015 at 02:22

    Ist durchaus möglich. Denis Cuspert war auch ein ziemlich erfolgloser Kleinkrimineller bevor er sich dem IS angeschlossen hat.Ähnlich wie die Nation of Islam rekrutieren Salafisten ihre Klientel aus prekären und kleinkriminellen Milieus. Ein erheblicher Teil der Syrienkämpfer konvertierte während der Haft zum Islam und wurde als labil und leicht beeinflussbar beschrieben.

    • hf99  On November 20, 2015 at 02:31

      zeigt aber, dass hier mitnichten von einer geschlossenen Ideologie gesprochen werden kann. Ich bleibe dabei: Eher Amoktäter als Terroristen, eher kriminologisch zu analysieren als politisch. Baader war übrigens auch so: Als Künstler gescheitert, ein Großmaul und Kleinkrimineller, ein Acht-Groschen-Bohemian. Bei seiner Festnahme wurden Superman-Comics gefunden…und das glaube ich den Ermittlern sofort.

      • Dirk  On November 20, 2015 at 02:58

        Das denke ich auch. Die Bedeutung der konkreten Ideologischen Inhalte wird hier häufig überschätzt. Die meisten Jugendlichen die nach Syrien gereist sind, haben sich vorher nur wenig für Politik und Religion interessiert. Vielmehr wurden viele der Syrienkämpfer als psychisch auffällig beschrieben. Cuspert hatte einíge Merkmale einer Borderlinestörung. Der Salafismus dürfte hier eher als Identitätsangebot fungieren, dass ein positives Selbstbild ermöglicht und den Jugenglichen Aufmerksamkeit verschafft. Hier dürften klare Feindbilder und eine radikale Attitüde wichtiger sein, als systematische Ideologien.

  • summacumlaudeblog  On November 20, 2015 at 06:47

    Dass auf der ausführenden Ebene des IS keine ideologisch Durchgetrimmten die Tat vollziehen, sondern teils sicher Kranke, teils auch einfach nur Modernisierungsverlierer, ist evident. Auf der mittleren Ebene dürfte es sich um „Überzeugte“ einerseits handeln, aber auch um arbeitslos gewordenes Militär aus Saddams Armee. Hier ist die strukturelle Nähe zu den Freikorps der 20er Jahre auffällig, die ja auch aus Armeeentlassenen sich rekrutierten, die überdies die narzisstische Kränkung einer militärischen Niederlage zu verdauen hatten. Auch das trifft auf den IS zu. Für mich ist der IS ein Freikorpsverband mit den spezifischen, ideologischen Bedingungen seiner Zeit. Es ist auch meine „deutsche, historische Erfahrung“, die mich an einer Kommunikationsfähigkeit solcher Freikorpsverbände zweifeln lassen.

  • wolfgang  On November 20, 2015 at 11:34

    Guckt euch doch mal die Polizisten auf den Videos an, die gegen die Stuttgard 21 friedlich Demonstranten vorgingen. Die fühlen sich doch alle (alle?) sowas von gebraucht und von höchstem Nutzen. Ich vergleiche hier nicht, ich weise nur darauf hin. Die werden doch zu diesen „Einsätzen“ sicherlich auch entsprechend „geschult“: Das da draussen sind Pappnasen und wenn die nicht weggehen, dann werden die gegespritzt und so, so einfach ist das im Rechtsstaat. Basta!

  • futuretwin  On November 20, 2015 at 13:07

    „zeigt aber, dass hier mitnichten von einer geschlossenen Ideologie gesprochen werden kann“
    Die gibts beim IS doch so eh nicht wirklich. Es handelt sich doch z.T. um Ex-Baath-Militärs, die sich der Religion nur bedienen.

    Wie auch summa schreibt und weiter
    „Hier ist die strukturelle Nähe zu den Freikorps der 20er Jahre auffällig“ Ja.Theweleit hat ja auch schon eine Quasifortsetzung zu Männerfantasien geschrieben, in der der IS prominent vorkommt.

    Gut finde ich übrigens die Ausgewogenheit hier . Zuerst dachte ich, ohjee VTen, mit denen mich mein islamischer Kollege auch schon behelligt. Aber während er mehr die „Warum wusste Hollande, dass Steinmeier im Stadion sicher ist?“-Schiene fährt, geht es hier doch etwas gemäßigter zu. Dass die ganze Wahrheit nicht DIE große Verschwörung ist, auch nicht Unfähigkeit der Behörden, nicht amoklaufende Trittbrettfahrerei, sondern vielleicht eine Mischung aus alledem, das erscheint mir gut zu der sonstigen Komplexität der Welt zu passen.

    Der Reflex meines Kollegen hat sicherlich auch viel damit zu tun, dass alle Welt jetzt die Muslime quasi dazu drängt „Stellung zu beziehen.“ Da würde ich bei aller Ablehnung des Anschlags mich vielleicht auch nach Alternativen umsehen, die dem Westen eine Mitschuld zuschreiben und ich meine jetzt nicht indirekt mit den Kriegen in Syrien, Irak und Mali, sondern direkter.

    • hf99  On November 20, 2015 at 13:29

      Wie auch summa schreibt und weiter
      “Hier ist die strukturelle Nähe zu den Freikorps der 20er Jahre auffällig” Ja.Theweleit hat ja auch schon eine Quasifortsetzung zu Männerfantasien geschrieben, in der der IS prominent vorkommt.

      Männerbünde, mit einer durchaus auch infantilen Komponente (Räuber und Gendarm spielen auf politisch) Zu den Freikorps: nach dem Scheitern des Kapp-Putsches hat die brigade Erhardt („Hakenkreuz am Stahlhelm, schwarz-weiß-rotes Band /die Brigade Erhardt werden wir genannt“) aus pure/r/m L/Fr/ust noch mal in die Menge reingehalten und knapp 20 umgebracht.

      zu den VTs: yep, woher wusste Hollande, bruharhar, woher nur? Zu 9/11 las ich mal etwas von Hologramen, die einem Flugzeuge vorgespiegelt hätten, in totaler Wahrheit sind die Türme, na klar, gesprengt worden…

      nee, darum geht es hier nicht, wohl aber schon um die Frage, was es bedeutet, Dienste zu haben, die definitionsgemäß im Verborgenen operieren. Was macht das mit Leuten, die dort arbeiten? Stellt sich quasi von selbst das Gefühl ein, es besser zu wissen? Wer geht überhaupt da hin, um dort zu arbeiten? Vor kurzem noch war das hannover Paket eine gut gemachte Bombenattrappe…wie durchgeknallt, wie verengt muss man sein, um das Kabel und Elektroteilepaket eines Ingenieurs derart miss zu interpretieren? Es muss gar nicht mal ein Masterplan a la wir-wollen-die-Bevölkerung-verunsichern dahinter stecken – es kann sich auch um die Erfüllung einer Erwartungshaltung handeln.

      • summacumlaudeblog  On November 21, 2015 at 17:49

        Die ähnliche Ästhetik der IS-Verbände mit den deutschen Freikorps fällt mir noch auf: Auf überfüllten Kleinlastern mit herausragenden Gewehren Angst und Schrecken in die Umgebeung tragen.

    • summacumlaudeblog  On November 21, 2015 at 12:48

      Dass Abverlangen einer Abscheubekundung gegenüber dem Terror hat ja deswegen einen üblen Beigeschmack, weil die Mehrheit der IS-Opfer eben Mohammedaner sind.
      Man stelle sich das mal vor. Da kommt ein Sonnenseitengeborener aus Kerneuropa zu einem Mohammedaner und sagt: „Ey Islamist, verabscheue euren Terror!“ und der Angesprochene hat gegensätzlich zur Sonnenseite gerade seine halbe Familie in Syrien verloren.

  • Hagnum  On November 20, 2015 at 17:25

    Erwartungshaltung ist doch sicher ein wichtiger Aspekt.

    Wenn die Aufmerksamkeit permanent medial daraufhin verengt wird,ist das
    ja nicht verwunderlich, das man ne Kabeltüte für nen Sprengsatz hält.

    Ist doch gar nicht so lange her, ich glaube im Zusammenhang mit Charlie Hebdo, daß ein CDU/CSUler empfahl, auf Verdächtige Personen zu achten.

    • hf99  On November 21, 2015 at 15:03

      Das Problem: das Paket wurde vorsichtig geöffnet. Danach gaben Experten („Experten“?) bekannt, es sei eine sehr gute Bombenattrappe gewesen…und schon wieder: man will ja gar kein VTler sein, aber was soll das? Sind unsere Experten wirklich so dumm, die Einkauskiste eines Elektrobastlers nicht von einer Bombenattrappe unterscheiden zun können? „Bombenattrappe“…wer soll hier verunsichert werden?

  • Hagnum  On November 20, 2015 at 17:36

    Noch etwas zur Erwartungshaltung.

    Nach Charlie Hebdo saß ein Bekannter von mir im Zug nach Köln. 2 Muslime
    haben da ihren Gebetsteppich im Gang ausgepackt,und gebetet.

    Mein Bekannter hatte da auch geglaubt,jetzt hätte sein letztes Stündlein geschlagen (seine Worte); zur Beweissicherung hatte er die beiden dann
    noch heimlich mit dem Handy gefilmt.

    So weit kommts dann eben, wenn man zuviel TV guckt, und den Überblick verliert.

  • futuretwin  On November 23, 2015 at 12:13

    @hf: Ich tippe auf Überreaktion und nachfolgender Vertuschung der eigenen Blödheit. Analog zu deiner Theorie, dass die NSU-Affäre etwas mit Fahrlässigkeit und anschliessender Vertuschung eben dieser zu tun haben könnte.

    @Hagnum: Naja, so alltäglich ist das ja nun nicht. Mir wäre wahrscheinlich auch etwas komisch geworden.

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