kein rechtsradikaler Hintergrund, sondern bürgerlich

Die Tat habe zwar einen fremdenfeindlichen, aber keinen rechtsradikalen Hintergrund, betonte die Polizei. Das geständige Duo sei dem bürgerlichen Umfeld zuzurechnen.

Das kann man nicht erfinden…

Post a comment or leave a trackback: Trackback URL.

Kommentare

  • Dirk  On Oktober 9, 2015 at 18:52

    Immer wieder interessant wie systematisch ausgeblendet wird, dass es hier um Nationalismus und Rassismus geht und nicht um Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit.

    • hf99  On Oktober 9, 2015 at 18:55

      ??? Was sonst ist denn Nazismus, wenn nicht Nationalismus und Rassismus, also Dreck?

  • Dirk  On Oktober 9, 2015 at 20:15

    Das Wort Fremdenfeindlichkeit suggeriert, dass sich rassistisch oder nationalistisch motivierte Gewalt gegen Menschen richtet die hier eigentlich nicht hingehören. Das Wort Rechtsextremismus erweckt, denn Eindruck, dass Rassismus und Nationalismus Randphänomene seien. Das ist aber so falsch, es gibt eine Vielzahl empirischer Studien die zeigen, dass Rassismus und Nationalismus auch in der politischen Mitte konsensfähig sind.

    • hf99  On Oktober 9, 2015 at 20:36

      richtig, und damit zeigt sich: Nazismus ist ein Phänomen der Mitte, nicht des Rands, was immer dieser sog rand sein soll. genau deswegen habe ich das Zitat ja verlinkt, um diesen Unfug zu entlarven. „Fremdenfeindlichkeit“ (ürigens ein unwahrer begriff: der blonde, blauäugige Sven Soerensen aus Dänemark hat keine Proleme, die ehemalige deutsche 800 Meter Meisterin Frau Dr. Linda Kisabaka aber sehr wohl!) i s t Rassismus/Nazismus.

  • Dirk  On Oktober 9, 2015 at 21:04

    Dann sind wir ja einer Meinung. In der amerikanischen Kriminalstatistik werden derartige Straftaten als Hate-Crimes ausgewiesen. Was meines erachtens nach den Kern der Sache trifft. Hier zeigt sich, dass rund die Hälfte der Täter keiner extremistischen Organiastion wie dem KKK angehört. Es wäre daher auch sinnvoll in öffentlichen Diskursen in Deutschland von Rassismus, Antisemitismus etc. zu reden, da Begriffe wie Fremdenfeindlichkeit und Rechtsradikalismus, das eigentliche Problem nicht benennen.

  • altautonomer  On Oktober 10, 2015 at 10:17

    Fremden“feindlichkeit“ suggeriert außerdem, dass es nur an Freundlichkeit mangelt und wird von Populisten gern benutzt, um den Begriff Rassismus zu vermeiden. Besonders aufgefallen im Umgang mit diesem Euphemismus ist mir immer wieder Jens Berger.

    • hf99  On Oktober 11, 2015 at 17:42

      Es ist sogar Verfälschung, weil – ich trommel das seit Jahrzehnten – suggeriert wird, der blonde, blauäugige Sven Soerensen aus Dänemark habe sich zu sorgen und nicht etwa die ehemalige deutsche 800 meter meisterin (und Olympia-Bronzemedaillengewinnerin) Dr. Linda Kisabaka. Jens Berger, ehrlich? ist ir nicht aufgefallen. Spräche nicht für ihn.

  • anwohner51  On Oktober 11, 2015 at 09:23

    Hartmut, die Formulierung „das kann man gar nicht erfinden“ hast du dir aber von anderen Populisten abgeguckt, oder?

    Ich hätte da noch einen Satz nachgeschoben: Herrlich, wie dämlich die Nazis heute sind.

    • hf99  On Oktober 11, 2015 at 17:40

      Die Formulierung stammt von Kurt Tucholsky; es geht immer um den Kontext (etwa: greife ich oben an, oder trete ich nach unten). Das verstehen Sie nicht; dazu langts nicht bei Ihnen.

  • perahim mayer  On Oktober 11, 2015 at 14:36

    Was tun wir aber, wenn die rassige Schwarzafrikanerin weiter starke Söhne in die Welt setzt, die uns überrennen werden? (Fragt der Heinsohn-Luther)

    • hf99  On Oktober 14, 2015 at 21:13

      Dann werden wir Weißen aussterben und die Schwarzen werden die Welt beherrschen- hu hu!

      Und wissen Sie, was dann wäre?

      Richtig!

      Dann wäre gar nichts! Das wäre dann eben so!

      Nehmen wir doch einmal an – just for the argument -, die Nachnamen in Deutschland wären in 100 jahren nicht mehr mehrheitlich Müller-Meier-Schulze, sondern Bekdemir-Özdemir-Özil! Nehmen wir es mal an, just for the argument.

      Was wäre dann?

      Richtig!

      Dann wäre gar nichts!

      Man nennt so etwas übrigens „Geschichte“…

      Nehmen wir einmal an – auch just for the argument – , es wäre ein Prozess eröffnet, in dessen Verlauf die ehemals türkischen/türkischstämmigen Einwanderer/neuen/nicht mehr ganz so neuen Deutschen mit Nachnamen Özdemir so langsam zwischen Rhein und Oder zur Mehrheit ‚mutieren‘. Was sollen „wir“ (wer ist dieses „wir“? Die Müller-Meier-Schulzes?) dann tun? Eichmann schlägt Erschiessen vor? Nein? Kein Erschiessen? Was dann? Wenn „wir“ schon was tun müssen… (Müssen wir ja nicht, aber mit dieser Meinung bin ich offenbar Minderheit…)

      • perahim mayer  On Oktober 15, 2015 at 01:53

        Mein Nachname (Mayer) kommt von meinem Großvater mütterlicherseits her. Er stammt aus dem Egerland. Er ist eigentlich Tscheche. Wer woher kommt, spielt kaum eine Rolle. Meine zweite Freundin in Stuttgart war ägyptischstämmig. (Sie mochte es nicht, wenn ich Negerkind sagte –
        Ägyptisch!)
        Es geht um die Kraft des Allgemeinen (China oder Abendland oder…), die ihn – den Fremden wie den Einheimischen – als noch Fremden aufnehmen kann. Diese Kraft des Konkreten und Symbolischen ist am Verschwinden. Das Ich als Individuum schwindet zeitgleich. Wer will das? – Wenn in Hundert Jahren alles Matsch ist, wird dieses befriedigend sein auf einem hohen Niveau? Glauben Sie das? Kaum. Das nennt Hegel, wenn ich mich richtig erinnere, nicht Geschichte, sondern den Gang Gottes (!) – durch unsere Katastrophe (äh Geschichte). Es sollte aber ein befriedigendes Allgemeines an Form und Glauben und Kraft erreicht werden. Wozu sonst der Riesenaufwand? Das wäre absolut deppert und verfehlt.
        Andere werden mit anderen Bannern (von Afrika) aufstehen, denen ich mich vielleicht sogar anschließen würde.
        Also: Der Sarrazin-Schreier ist impotent.

        • hf99  On Oktober 15, 2015 at 07:33

          wir haben jetzt genug von Ihnen gelesen – ich habe Sie auf Spam gesetzt. Irgendwann ist dann, wie meine Tochter früher als kleines Mädchen so schön sagte, auch mal „schlustig mit lustig“.

  • perahim mayer  On Oktober 12, 2015 at 12:13

    Ich hoffe, daß ich noch gerade genug Rasse und Klasse habe. Man muß sich Mühe geben.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: