Ronja von Rönne

Also gut, Adel verpflichtet. Ronja von Rönne.

ich habe bisher noch gar nichts gesagt zum Kern des Skandals, in dem von Rönne so übel mitgespielt wurde und wird. Don Alphonso fasst es gut zusammen. Ich wollte mir das nicht antun. Aber es ist wirklich widerwärtig. Das darf man denen nicht durchgehen lassen. Mal sehen…

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Kommentare

  • summacumlaudeblog  On Juni 3, 2015 at 05:15

    Frau von Rönne hat immerhin auch einflußreiche Freunde; was man von Frau Eggert nicht sagen kann. Aber klar, im Kern handelt es sich bei beiden Fällen um dieselbe Empörungsinkontinenz. Und von Rönne hat sich als eine der Wenigen für Eggert eingesetzt – das darf man nicht vergessen.

  • derda  On Juni 3, 2015 at 09:07

    Der $hitstorm war kontraproduktiv. Bisher war v. Rönne nur eine Bloggerin der Springerpresse und durfte gelegentlich im Fäuleton veröffentlichen. Jetzt ist sie bekannt und wird die Welt mit vielen Beiträgen beglücken.
    Religiöser Eifer ist nicht immer klug.

    • hf99  On Juni 3, 2015 at 09:20

      ich finde das nicht ganz die richtige Perspektive. Mag ja sein, dass von Rönne Springer-Autorin ist…auch eine Springer-Autorin darf man nicht wahrheitswidrig mit der NPD in Verbindung bringen. Darum geht es, nur darum.

      • Dennis82  On Juni 3, 2015 at 11:57

        Der Aufhänger ist in dem Falle wirklich der Falsche – aber davon ab- und Grundsätzlich gesehen: wäre es nicht doch angebracht, Springer (sowie der Rest der gleichgeschalteten öffentlichen wie privaten Medien) und deren Propagandaabteilungen so langsam wirklich mal als dass zu bezeichnen, was sie sind…!? Von Rönne als neoliberale Maulhure erfüllt darin auch ihre Funktion

        Das heimelige, indoktrinierte Scheuklappen-Narrativ von rechts-mitte-links endlich durchbrechen…!? Nein, geht ja nicht – wir haben ja gelernt, dass wir in Deutschland ja grds. nichts mit „damals“ vergleichen dürfen, weil wir uns so der „Verharmlosung“ strafbar machen würden (was dann wieder eine gute Grundlage für den nächsten, politisch überkorrekten Shitstorm aus der heimeligen „Mitte“ böte)… Auch wenn wir eigentlich nicht direkt „damals“ vergleichen, sondern genauer: die Zeit „vor“ „damals“! Die Leute von der NPD (bzw. dem NSU) sind ein paar nützliche (überwiegend vom Verfassungsschutz bezahlte), in der Regel vollkommen unterbelichtete Idioten vom untersten sozialen Rand, plakative Strohmänner (die sich in der Ukraine z. B. im Auftrag und unter Beifall des Westens hemmungslos austoben dürfen), die jenes erwähnte Narrativ / politische Weltbild stabilisieren; d. h. so lange es sowas wie die NPD noch gibt, wird niemand in Versuchung geraten, die CDU und SPD als durchweg rechte, also strukturell bis ins Mark marktradikale, menschenverachtende faschistische Parteien zu bezeichnen… Auch wenn jene wegsehen, wenn z. B. in der Ukraine Menschen in Gewerkschaftshäuser verbrannt werden, in Griechenland teils blanke Not und Elend herrscht und auch im sozial völlig erkalteten Deutschland (im Jahre 10 nach Hartz) die Losung gilt, dass „wer nicht arbeite, auch nicht essen solle“! 10 Jahre dauerte es, bis ein einziges Sozialgericht Zweifel entdeckte, ob denn das vermeintliche „Existenzminimum“ eigentlich überhaupt auf Null runtersanktioniert werden dürfe…!

  • derda  On Juni 3, 2015 at 10:07

    Ich bin im eigentlichen Thema bei dir. Das was da geschehen ist geht nicht.
    Meine Anmerkung zielte darauf daß die Tat dumm war. Schaden wird sie einer Springer-Autorin jedenfalls nicht.

  • summacumlaudeblog  On Juni 3, 2015 at 20:07

    Was derda schreibt, war auch mein Gesichtspunkt. Von Rönne hat ein mal durch diese Geschichte – sicherlich und ohne wenn und aber. Aber eben auch ein bon. Dieses bon fehlt bei Eggert, die hat nur und ausschließlich ein mal.

  • hf99  On Juni 3, 2015 at 21:42

    an alle: meinethalben ist Ronja von Rönne politisch strunzdumm.

    ich darf ihr dennoch nicht wider besseres Wissen (dieses bessere Wissen ist bei einer im Medienbereich beschäftigten zu unterstellen) den Nazi reinschmieren.

    • summacumlaudeblog  On Juni 4, 2015 at 05:35

      Das bestreitet ja keiner – nur hat Frau von Rönne auch gutes von dieser misslichen Geschichte, nämlich Publizität. Und von einem ernsthaften Mordaufruf durch diesen Internetpfaffen geht doch, wenn die Kamera nicht surrt, nicht mal ihr Chefredakteur aus.
      Nein ein, Frau von Rönne ist mit üblen Assoziationen äußerst übel angerempelt worden, das steht außer Frage. Aber nur nachteilig wie bei Frau Eggert war dieser Rempler nicht.
      Oder was meinst Du? Wer wird das am häufigsten gezoomte Gesicht des Bachmannpreises sein?

  • derda  On Juni 4, 2015 at 08:12

    Andere Meinungen sind nicht dumm. Ich hab den „schlimmen“ Text gelesen, runtergedampft könnte man das als „Feminismus ist nicht mein Ding, lasst mich in Ruhe damit“ zusammenfassen. Sowas muß eine Bewegung aushalten. Wenn wegen sowas Tourettiert wird dann stimmen schon ganz andere Sachen nicht mehr…
    Desweiteren hat die Welt den Text in Auftrag gegeben, und zwar als Gegenstimme zum Feminismus.
    http://www.welt.de/debatte/kommentare/article141720196/Wie-man-Sachen-mit-Woertern-macht.html
    Frau Rönne hat das geliefert wofür sie bezahlt wurde.

    Und hier finde ich die Reaktionen des Netzfeminismus dumm. Springer kitzelt ein wenig und es kommen wenig souveräne Reaktionen bis hin zum (naja) Mordaufruf. Wenn jetzt Springer seine Fäkalkanonen gegen den Netzfeminismus richtet gibts ein Blutbad.

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