Made my day (1)

Helene Fischer

Doch keine Tränen beim Konzert

Man könnte es gut verstehen, wenn Helene Fischer bei all dem beruflichen Stress auch mal die Fassung verlieren

(…)

Es sah für viele so aus, als hätte sie sogar Tränen in den Augen. Auch wir berichteten darüber in DAS NEUE BLATT vom 11. März 2015 („Sie weint so viel“). Nun erfahren wir, dass das ein falscher Eindruck war. Geweint hat sie nicht. Wieder einmal ließ sie sich also nicht unterkriegen.

Made my day!

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Kommentare

  • Siewurdengelesen  On Mai 8, 2015 at 11:30

    Wer ist Helene Fischer?

  • Publicviewer  On Mai 8, 2015 at 15:30

    Sich mit der xxx (aus rechtlichen Gründen, hf) überhaupt zu befassen wundert mich doch sehr…

  • ziggev  On Mai 9, 2015 at 01:04

    Die Kolummne auf der ersten Seite des Feuilletons in der FAZ mit dem Titel „Bobmusik“ vom 06/05/´15 macht sich über die Formel „abgesunkenes Kulturgut“ lustig, welche Fomulierung einer „Studienrätin“ zugeschrieben wird, „[w]enn Chopin im Hotelfahrstuhl klimpert, Mozart im Bio-Supermarkt moussiert und Brahms als Halbfettbutterfernsehwerbeschmalz verwertet wird.“

    Es geht um Pete Segers, wenn es am Ende heißt, „Poesie? Blödsinn? Absinken, aufsteigen? Falsche Fragen: Kunst kümmert derlei nicht, Kunst schwebt.“

    ich zitiere am besten einfach weiter: zuvor hieß es:

    „Segers Hits sind nicht abgesunken, sondern aufgestiegen in die ameriknische massenkulturelle Atmosphäre, die über den erloschenen Vulkanen des Rock ´n´ Roll den Himmel zum leuchten bringt. Der Umbruch, der in den fünfziger Jahren mit Elvis und seinesgleichen die bald darauf ins MAßlose expandierende Plattenindustrie erfasste, war ein kulturhistorisch paradoxer Vorgang, wie ihn nur epochale Medienwechsel mit sich bringen, gegen die selbst der Internetzirkus bloß eine sekundäre bis tertiäre Vertriebskleinigkeit ist.“ Und Nun: „Denn bis zum Rock ´n´ Roll hatten Menschen, die von Berufs wegen populäre Musik verfassen, sich in Sachen ästhetischer Finesse stark einschränken müssen, um die Fähigkeiten von Amateur- und Freizeitmusikanten nicht zu überfordern, die mit derlei „sheet music“ auf Partys und in Kneipen Stimmung machten.“

    Genau diese Erwartung durchbricht Helene Fischer: Wie Udo Jürgens, wie James Last verlangen ihre Arrangeure von den Musikern Durchunddurchprofessionalität. Die Band, die sie bei Konzerten begleitet, spielt professionell, wie eine professionelle Rock-Band.

    Das Herablächeln zum deutschen Schlager ist schon viel zu lang geprägt gewesen von einer Herablassung, einer vermeintlichen Progressivität des „Progressive Rock“, als Rock sich plötzlich nicht mehr nur als bessere Schlagermusik verstanden wissen wollte.

    Aber nein! Helene Fischers Konzerte werden konzipiert wie ein Konzert der Rollig Stones. Das Altbackene des deutschen Schlagers ist ohnehin ein Mythos. Obwohl kein Rock, handelte es sich um absolut professionelle Produktionen, bei denen nicht gescheut wurde, über 20, in Worten: über zwanzig Musiker für Studio-Aufnahmen zu engagieren!

    Diese Zeiten sind vorbei, seit Udo Jürgends seine letzten manischen Konzerte mit seiner funkelden Big-Band absolviert hatte. Wie ich schon einmal betonte: Ein Überzeugungstäter.

    Aber der deutsche Schlager hat nun mal tumb, einfach nachzuspielen, irgendwie von gestern zu sein.

    Diese Erwartung unterläuft nun ganz simpel Helene Fischer. Sie tritt als Schlagersängerin mit einer funktionierenden Rock-Band auf. Die Herablassung speist sich zum großen Teil aus dem ungerechtfertigten Anspruch, Rock sei irgendwie „progressiv“. – Und das vielleicht noch von Kommentatoren, die sich als „kulturkritisch“ verstehen?

    In seiner Blütezeit wurde der deutsche Schlager am meisten belächelt, in der er in Wahrheit am besten war; d.h., dass neben Bony M. und Deep Purple in deutschen Studios nichts professionelleres produziert wurde. Jetzt übernimmt er die Codes des Rock, Massenkonzerte, der Sound nicht mehr von der Big-Band geprägt, die noch, wie bei Amy Winehouse, analog-akustisch funktionierte, sondern von der funktionierenden Rock-Band, und darum schlägt ihr jetzt nicht mehr nur Verachtung, sondern Hass entgegen.

    Das nenne ich „Herabsinken“ der Musikrezeption.

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