Georg Diez

Dass ich Diez mal loben würde… Ich würde manches anders gewichten, manches anders sagen – aber der Begriff „Jammerkult“ trifft es genau. Man könnte auch schäbig sagen. Schäbig! Es gibt nichts schäbigeres als einen Deutschen, der über alliierte Bombenangriffe räsonniert. Was ficht diese Leute eigentlich an?

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Kommentare

  • altautonomer  On Februar 14, 2015 at 10:46

    Ein vergleichbarer Aspekt zur Entsorgung deutscher Geschichte sind die Vergewaltigungen der Roten Armee in der Endphase des Krieges. Die Filmemacherinnen Barbara Johr und Helke Sander haben 1992 einen Film mit dem Titel „Befreiere und Befreite“ darüber gedreht. Von Einmaligkeit wird da bis in die heutige Zeit hinein gesprochen, die Verbrechen der deutschen Besatzer in der UDSSR verschwiegen, als Randnotiz erwähnt oder relativiert, die Vergewaltigungen seitens der Amerikaner und der anderen Alliierten erst gar nicht erwähnt.

    1946 wurden bei den Nürnberger Prozessen Dokumente vorgelegt, die bewiesen, „daß von den deutschen Eroberern systematisch vergewaltigt wurde, um Terror zu verbreiten: polnische, jüdische und russische Frauen wurden vergewaltigt und in vielen Fällen grausam ermordet. Hunderte von Frauen und Mädchen wurden erbarmungslos verfolgt, in Wehrmachtsbordelle getrieben und dort zur Zwangsprostitution mißbraucht, zum sog. >VergnügungsdienstFeld-HureHure für Hitlers Truppen<. Diese Form der Vergewaltigung, des Zwangsverkehrs, wurde institutionalisiert und technisch-bürokratisch verwaltet"

    Mehr darüber hier: http://archiv.digitalcraft.org/is-berlin/isb/_mdt/aim/aim-info.011/frauen.html

  • Wolfgang  On Februar 14, 2015 at 12:04

    Mann schämt sich, dass das aus dem Osten kommt. Jedoch, wie war das “ wenn es vom Kopf her stinkt“ oder so. Den Text von Diez find ich in mancher Hinsicht gut. Und lass doch mal den Begriff „Jammerkult“ so stehen.

  • Bersarin  On Februar 17, 2015 at 21:18

    „Georg Diez, mal wieder!

    Wenn Christoph Schlingensief, wie Sie in Diezdiktion schreiben, ‚der letzte deutsche Künstler‘ war, wer war dann eigentlich der letzte deutsche Kritiker? Und wer ist der Allerletzte? Tip: Sein hirnrissiger Pathosquatsch wird gerechterweise einmal wöchentlich auf ‚Spiegel online‘ veröffentlicht.

    Gruß vom letzten deutschen Satiremagazin: Titanic“

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