Zusammenfassung bei exportabel

Genova hats brillant zusammen gefasst. Schön, dass andere einem die Arbeit abnehmen… Ich frage mich schon seit Jahren, wie bekloppt man sein muss, um der Elsässer (ver)querdenk GmbH & Co KG aufzusitzen. Deren Kommanditisten sind doch bekannt.

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Kommentare

  • Dirk  On April 17, 2014 at 17:20

    Ich habe den Eindruck, dass wir hier sowas wie eine konformistische Revolte erleben. Scheinbar schafft es eine rechte Opposition, Teile der alten Mittelschichten die sich nicht mehr mit den Unionsparteien identifizieren können, zu mobilisieren. Das beste Beispiel hierfür dürften Parteien wie die AFD sein.

  • genova68  On April 18, 2014 at 18:00

    Ja. Dirk, so kann man das wohl beschreiben.

  • Vinit  On April 19, 2014 at 00:46

    Hmm bzgl den Montagdemos ok.
    Kann mir mal jemand die Augen bzgl Ken Jebsen öffnen, irgendwie tu ich mir gerade schwer dabei, den rechts einzuordnen.

    • hf99  On April 19, 2014 at 08:03

      Jebsen ist (m.E.) nicht eindeutig rechts, wie etwa Holger Apfel, sondern bedient sich der Methode der Stichworteausstreuerei. Müssen wir nicht auch mal darüber reden, ob …X? Und man wird ja wohl noch drüber reden dürfen… so die Tour. Auch Sarazin sagt ja nirgends wortwörtlich, Muslime seien schlechtere Menschen. Aber er wird sich den Vorwurf gefallen lassen müssen, dies ziemlich vehement zu suggerieren. Es will auch niemand Herrn Jebsen am Reden hindern – ich persönlich (ich habe ein Chomsky-burksches Verständnis von Meinungsfreiheit) halte sogar seine Absetzung beim rbb für problematisch. Die andere Frage aber ist die, ob man dem ganzen compact-Mist aufsitzen sollte, Elsässers ganzes Quergefronte mitmachen – und da sage ich eben „No, njet nein“.

      • Vinit  On April 19, 2014 at 09:23

        Erstmal vielen Dank für die schnelle Antwort.
        Werde mir mal das „Ganze“ genauer anschauen müssen.

  • Dirk  On April 19, 2014 at 17:18

    Die ganze Jebsens, Elsässers argumentieren im Gegensatz zur NPD nicht offen rassistisch. Sie suggerieren aber, dass hinter allen Mißständen dieser Welt eine kleine Elite steckt, die diese Zustände bewußt herbeiführt und davon profitiert. Neben einer gewissen Nähe zu antisemitischen Verschwörungsmythen unterschlägt dies, dass Herrschaft immer auf ein gewisses Einverständnis der Beherrschten angewiesen ist. Weiterhin wird hier vergessen dass Funktionssysteme wie das der Wirtschaft eine gewisse Autonomie besitzen und nicht bewusst gesteuert werden können. Im Gegensatz zu Linken wollen diese Leute keine sozialen Verhälnisse ändern, sondern suggerieren, dass die Eliten und Wirtschaft einem organisch definierten Volkskörper zu dienen hätten. Daher kommt auch eine gewisse nähe zu Denkern wie Gesell.

    • genova68  On April 19, 2014 at 20:13

      Jebsen ist intellektuell nur schwer zu fassen. Seine Auftritt bislang vorm Brandenburger Tor sind eher mit einem Sektenführer zu vergleichen.

      Die jüngste Rede war diesbezüglich interessant: Er begann mit dem Satz,dass er nie wieder eine Bühne betreten werde, weil er Personenkult für falsch hält. Er setzte sich dann an den Rand und redete eine knappe Stunde lang, teilweise wie von Sinnen. Ohne Konzept, aus dem Bauch heraus, teiweise sehr ruhig, manchmal sehr zornig. Er lobte immer wieder die Zuhörer als ganz toll, als ganz wichtig, alles sollten sich umarmen usw. Er sei so wie sie. Er ist Radiomann und braucht naturgemäß keine Kamera, kein Gesicht. Seine Stimme reicht völlig.

      Es war der reinste Personenkult.

      Er arbeitet mit Elsässer und Compact zusammen, das reicht mir eigentlich schon. Dass Leute wie die Hannemann vom Jobcenter sich von ihm interviewen lässt, ist schade. Sicher sagt Jebsen hin und wieder einen richtigen Satz. Aber das scheint mir zuwenig.

    • hf99  On April 19, 2014 at 22:20

      Saugut zusammengefasst. Würds gerne zitieren…genehmigt?

  • Dirk  On April 19, 2014 at 22:08

    Wenn er schon Personenkult ablehnt sollte er auch den belehrenden Tonfall ablegen. Die Aussage seiner ist im Grunde, wenn sich alle ändern und jeder moralisch handelt wird alles gut. Paßt übrigens bestens zur aktuellen neoliberalen Ideologie der Selbstoptimierung.

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