Jutta Ditfurth

Ihr heutiges Statement (nur wenige Zeit verfügbar wg blödem Staatsvertrag) hat mir sehr gut gefallen. So ist es. Und es ist nicht erst seit gestern so. Was mich, und hier muss sich auch Jutta Ditfurth Fragen gefallen lasen, daran hindert, links zu sein, ist sicherlich zunächst einmal das „sein“: Ich bin nicht links – wenn ich denn überhaupt etwas „bin“, dann ein in den later sixties im Norden der former Bunzereplik geborener, heterosexuell orientierter weißer Mann, der Literatur und im weiteren Kunst und Philosophie überhaupt liebt. Darüber hinaus bin ich sogar so doof, Kant und Schiller Ernst zu nehmen. Denn wer Moral Ernst nimmt, der weiß nicht mehr nach Haus in dieser durchgeknallten Welt, der ist heimatlos, in jeder Hinsicht des Wortes. Diese Heimatlosigkeit, dieses „Denken ohne Geländer“ (Arendt) sollten wir begrüßen. Was mich von „der“ (aha!) Linken trennt, sind nicht die Inhalte – da sind wir uns bestürzend häufig einig -, sondern die Pflicht zum Bekenntnis. Ich bin zu gar nichts verpflichtet außer dazu, Menschen als Menschen zu sehen und zu behandeln. Ist das links? Okay, dann bin oder „bin“ ich links.

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Kommentare

  • kiezneurotiker  On April 17, 2014 at 08:22

    Wer Politisches im Internet schreibt, hat normalerweise schnell die Revolutionswächter am Hals, die jede Nuance des Geschriebenen auf Linientreue abgleichen, welche Linie das auch immer sein mag. So weit so normal.

    Gemein mit denen, die sie vorgeblich bekämpfen, ist ihnen der unbedingte Wille zur Gleichförmigkeit (um das Wort Gleichschritt zu vermeiden) und das Wadenbeißen bei denen, die ihnen am nächsten stehen. Das ist nämlich so herrlich einfach.

    Damit spielen sie jedoch denen in die Hände, die derzeit durch Talkshows und Bestsellerlisten tingeln und mit dem vermeintlichen Tabubruch ihren Reibach machen. „Das wird man wohl noch sagen dürfen“ wird damit zum Ruf nach Freiheit aus dem Mund der früheren Reaktionäre, von denen ich Worte wie diese weder erwartet habe noch hören möchte.

    So bleibt: Links wird heute assoziiert mit Moralwächtern. Mülltrennern. Veggie-Day. Nichtraucherpolizei. Regeln. Normen. Soziale Kontrolle. Schlicht: Der Begriff ist verbrannt. Komplett.

    Schönes Statement. Kurz, aber hilft ja nix. 🙂

    • altautonomer  On April 17, 2014 at 18:07

      kiezi: Zu Deiner berechtigten Kritik an den linken Selbstoptimierern fand ich noch einen guten Kommentar bei Klaus Baum:
      „Ich schlage daher so eine Art Lackmustest für den linken Spießer vor. Jeder, der glaubt, er sei so etwas wie regierungskritisch, grün oder sonst wie alternativ, ergo: gegen das Establishment eingestellt, soll sich fragen, wo er sich von dieser Regierung vertreten fühlt. Findet er auch nur eine einzige Übereinstimmung, in der kleinsten taktischen Frage, dann wäre er dem Spießer in sich auf der Spur. Und das sollten wir offensiv vertreten. So kritisch wie selbstkritisch. Wir dürfen diesem Spießer – also sich selbst, unter Umständen –, keine Gelegenheit geben, sich fortschrittlich zu wähnen, revolutionär gar.“

      • summacumlaudeblog  On April 17, 2014 at 20:17

        Savonarola is everywhere – sicher! Dieses Phänomen im Bezugsrahmen „pol. Linke“ ist nicht neu und es wurde durch andere und auch mich schon seit längerem mit Hilfe jenes weltenfeindlichen, florentiner Mönches illustriert! In verbindung mit Machtmitteln ist diese Savonarola-Haltung sogar immens gefährlich, was man problemlos anhand der Moskauer Prozesse studieren kann.

        Dennoch glaube ich, dass hier etwas Neues am Entstehen ist, das nicht direkt mit den linken Befindlichkeiten zu tun hat und an dessen Ende ein Etablieren der AfD stehen könnte.
        Bisher waren die anabolen Monster-Nazis nachts um drei auf dem U-Bahnsteig extrem gefährlich, aber politisch im Bezugsrahmen Bunzerepublik doch eher eine Lachnummer. Mal hier, mal da über 5%, aber der an die Wand gemalte Teufel (den man dann so schön leicht besiegen konnte, apokrypher Widerstand!!!) entpuppte sich als substanzlos. Auch 1933 war es NICHT die SA, die das Bürgertum umkippen ließ…
        AfDler hingegen tun einem nachts um drei erst einmal nichts, sind aber politisch immens gefährlich, weil sie in der Lage sind, das Bürgertum zu kippen. Herrje, was kommt da auf uns zu? Und wir reden noch über linke Befindlichkeiten. Die interessieren mich angesichts der AfD einen feuchten Kehrricht!

  • André Tautenhahn  On April 17, 2014 at 08:22

    Das kann ich gut nachvollziehen. Sein Handeln nach Kriterien der Vernunft auszurichten, ist nicht links, sondern normal.

  • altautonomer  On April 17, 2014 at 10:15

    Als jahrelang in linksradikalen Zusammenhängen aktiv gewesener Gegner der herrschenden Verhältnisse mußte ich mir immer wieder anhören, dass radikal mit militant und gewaltbereit asoziiert wurde. Das ist leider auch heute noch so die gängige bürgerliche Interpretation. Dahinter verbergen sich die Klisches vom „Schwarzen Block“, Steinewerfern und das Abfackeln von Bonzenautos etc. Wer sich besser informieren möchte, kann dies auf der Plattform von Wolf Wetzel tun.

    http://wolfwetzel.wordpress.com/?s=autonome
    .
    Dabei ist es nur eine Ablenkung der Reformisten, um den eigenen Standpunkt als wahre Linke zu bekräftigen und die Fröste der Freiheit, eine völlig andere, nichthierarchische, sozial gerechte Gesellschaft zu denken, zu meiden.

    Leider sehe ich eine Entwicklung, dass so manch fortschrittlicher sich ehemals als links definierender Systmkritiker seinen Opportunismus und die
    Beliebigkeit seiner Standpunktwechsel mit der von Rechten verwendten Formulierung „ich bin weder links noch rechts“ kokettiert. Darüber wird dann noch die Soße des „Es gibt kein links und rechts, nur oben und unten“ geschüttet. Kompatibel sein bis zur Unkenntlichkeit. Völlige Verwirrung gibt es obendrauf, wenn sich Leute als nicht links sondern als kommunistisch bezeichnen.

    Jutta hat in ihrem BUch „Durch unsichtbare Mauern“ übrigens den Untertitel „Wie wird so eine links“ gewählt. Mit Bedacht.

    Was der kiezneuro schreibt, ist dagegen auch richtig. Wer heute regelmäßig seinen Müll trennt, glaubt auch, sich bereits im ökologischen Widerstand zu befinden, ähnlich der Aktion „Castor schottern“.

  • Frau Lehmann  On April 17, 2014 at 13:09

    „Darüber hinaus bin ich sogar so doof, Kant und Schiller Ernst zu nehmen. Denn wer Moral Ernst nimmt, der weiß nicht mehr nach Haus in dieser durchgeknallten Welt, der ist heimatlos, in jeder Hinsicht des Wortes“.

    Interessant ist, dass Wort „doof“ in Verbindung mit dieser Einstellung. Zeigt es doch den gesellschaftlichen Konsens, der suggeriert, dass, wer sein Tun nicht an (materiellen) Vorteilen ausrichtet, aus der Zeit fällt, bestenfalls als naiv zu gelten hat. Sozusagen ein „Gutmensch“.
    Nachgeschoben wird dann gerne noch das: Gutmenschentum als Luxus – und wer soll denn den bezahlen?

    „Ich bin zu gar nichts verpflichtet außer dazu, Menschen als Menschen zu sehen und zu behandeln.“

    Ob das „links“ ist? In meinen Augen sollte das zusammen gehören. In erster Linie sehe ich darin aber Unabhängigkeit/Freiheit im Sinne Schillers, untrennbar verbunden mit echter „Eigenverantwortung“, dem eigenen Gewissen verpflichtet (Widerlich, wie heute fast jeder Begriff ideologisch umdefiniert wird) – m.M.n. unabdingbar für ein menschliches Miteinander, aber eben nicht materiell verwertbar.
    Und wo der Mensch keine ideelle Heimat hat, ist Menschlickeit und damit der Mensch als Mensch (nicht Ressource) heimatlos.
    Ob jemand die eigene Heimatlosigkeit begrüßenswert finden kann, hängt wohl von seiner charakterlichen Stärke ab.
    Hut ab von meiner Seite!

  • Herr Karl  On April 17, 2014 at 13:15

    Jürgen Elsässer will Jutta Ditfurth jetzt anzeigen:

    Jürgen Elsässer und Ken Jebsen haben es geschafft, die Linken in eine grosse Konfusion zu bringen.
    Eine Abschaffung der Begriffe links und rechts ist keine Lösung.

    • hf99  On April 17, 2014 at 13:21

      Die Kommnentare darunter sind noch entlarvender. Claudio Valentino rülpst: „Ditfurth ist nur eine weitere heuchlerische, gewissenlose Zionistenvasallin gegen das deutsche Volk.
      AntiFa-Hass- und Hetzparolen wie „Do it again, Bomber Harris“, die zum Massenmord an der deutschen Bevölkerung aufrufen, sind verachteswert „

      • hf99  On April 17, 2014 at 13:24

        Dabei ist Claudio Valentino doch so kulant:

        „So eigenartig es klingen mag: Selbst wenn es im Talmud diverse Stellen gibt, die das Ausrauben, Betrügen, Wuchern und selbst den Missbrauch von Kinder über 3 Jahren genehmigt, sollten selbst sog. „Talmudjuden“ nur dann (rechtlich) verurteilt werden, wenn sie solche Verbrechen auch tatsächlich begehen, ansonsten kann man bestenfalls moralisch verurteilen.
        Die großangelegte Hetze und das pauschalisierende Schwarz-Weissdenken vieler Menschen, wie auch von Ditfurth, sind es die Menschen gegeneinander treiben, Kriege und Unterdrückung ermöglichen und häufig die winzigkleine Klique der wahren Verbrecher durchkommen lassen.“

        Irre! Vor solchen Finalbekloppten muss man schon Angst haben.

    • Herr Karl  On April 17, 2014 at 13:23

      Nachtrag:
      Man beachte die Kommentare und Grafiken beim Elsässer-Facebook-Link. Es hat einen bekannten Namen (Linksblogger) dabei…

    • genova68  On April 17, 2014 at 14:45

      Wieso haben die es geschafft, die Linken in eine große Konfusion zu bringen? Sehe ich nicht. Die Linke ist nur handlungsunfähig, weil sie der Demagogie und der Verwirrung in den Köpfen nichts entgegenzusetzen hat als Aufklärung. Sowas zieht in diesen Zeiten nicht. Das ist aber keine Konfusion, sondern Ratlosigkeit.

      • Herr Karl  On April 17, 2014 at 15:05

        @genova68
        Ich finde Ratlosigkeit zu schwach. Ich finde, es ist noch mehr als Ratlosigkeit, es ist ein Durcheinander und eine Verwirrung unter Linken.
        Meine Meinung: Elsässer und Jebsen sind brandgefährliche Hetzer! Auf sie fallen besonders pazifistisch und esoterisch ausgerichtete Linke rein, die möglichst schnell irgendwie den Kapitalismus „überwinden“ und ein utopisches Paradies verwirklichen wollen – egal wie und mit wem.

      • Herr Karl  On April 17, 2014 at 15:41

        Nachtrag:
        Kleines Beispiel dazu: „Mir jedenfalls ist es scheißegal, mit wem ich für den Frieden und das Primat der Demokratie demonstriere. Und selbst wenn Neo-Nazis dabei sind. So what?“ (Andrea)
        http://www.spiegelfechter.com/wordpress/129228/m-ms-mainstreammedien-und-montagsdemos#comment-286398

        • paule  On April 21, 2014 at 17:58

          ja mei, bei den grünen gab es von anfang auch rechte, hätte man deshalb die grünen nicht gründen dürfen?
          was sagt gründungsmitglied ditfurth dazu?

  • Sledgehammer  On April 17, 2014 at 14:33

    Ostentativ über ein Social Network wie Facebook politische und soziale Agitation betreiben zu wollen – was für eine (t)adelnswerte Eselei.

  • Herr Karl  On April 17, 2014 at 14:46

    Es gibt eine Presseerklärung von Jutta Ditfurth:
    http://www.jutta-ditfurth.de/allgemein/News.htm

  • Herr Karl  On April 19, 2014 at 11:22

    Gestern hatte Jutta Ditfurth die Zusammenarbeit mit NRhZ.de aus Protest beendet (wegen der Weitergabe von ihren Texten an Ken Jebsen und weil sich die NRhZ mit dem Artikel von Evelyn Hecht-Galinski vom 18.4.2014 auf die Seite Ken Jebsens und der Neuen Rechten gestellt habe).
    Ich stehe im Fall Ken Jebsen voll hinter Jutta Ditfurth und bewundere ihre kompromisslose Haltung in dieser Sache.
    Evelyn Hecht-Galinskis neuer Artikel in der Linkezeitung.de lautet: „Das schle­ichende Gift der Dif­famierung im Deutsch­land­funk — DLF“. In diesem Artikel verteidigt sie Ken Jebsen und greift Jutta Ditfurth und den DLF scharf an.
    http://www.linkezeitung.de/index.php/inland/medien/453-das-schleichende-gift-der-diffamierung-im-deutschlandfunk-dlf

    Viele Artikel der NRhZ erscheinen auch in der Linkezeitung.de und im KN oder sogar in den Kopp-News. In der Linkezeitung.de schreibt auch Thierry Meyssan, der Truther Paul Craig Roberts, das Voltairenet, William Eng­dahl, qpress.de…
    Kein Wunder, dass die Konfusion unter friedensbewegten Linken so gross ist!

    • pantoufle  On April 19, 2014 at 13:11

      »Das schle­ichende Gift der Dif­famierung«
      Soso. An was erinnert mich das bloß? Ich komm einfach nicht drauf!

      • hf99  On April 19, 2014 at 14:38

        Ich auch nicht!“ Äußern Sie sich doch, ganz unentstellt!

        • pantoufle  On April 19, 2014 at 14:51

          Nur einmal ein Post von Herrn Karl ohne Denunziation. Ganz unentstellt.
          Frau Evelyn Hecht-Galinski und was sie schreibt hat vielleicht auch eine differenzierte Betrachtung verdient als ein hirnloses links-recht gebashe.

  • der Doctor  On April 21, 2014 at 19:29

    Evelyn Hecht-Galinski ist die Tochter von Heinz Galinski ,inzwischen verstorbener ehemaliger Vorsitzender des Zentralrates der Juden in Deutschland und selber Jüdin.Es gibt in und ausserhalb Israels viele weitere Juden,die den Umgang Israels mit den Palästinensern und die Siedlungspolitik kritisieren,wie z.B. Uri Avneri,Moshe Zuckerman oder Noam Chomsky. Juden als Antisemiten ! Übrigens ,witziger Weise müsste man streng genommen,die Israelische Regierung auch als antisemitisch bezeichnen,denn auch die Palästinenser zählen zu den semitischen Völkern.
    Paul-Craig Roberts ist US-Amerikaner.Er war stellvertretender Finanzminister in der Reagan-Administration und Mitarchitekt der Reagonomics .Natürlich,so jemand ist der Prototyp des antiamerikanischen Antisemiten.Man muß ja nicht einer Meinung mit dem sein,was sie schreiben,man muß sie auch nicht gut finden.aber man sollte sich schon mal mit diesen Personen und ihren Texten beschäftigen,bevor man kübelweise Dreck über sie ausschüttet.Das ist es,glaube ich,was Pantoufle meint.aber es ist ja soviel einfacher mit der Antisemitismus-und Rechts-Keule draufzuschlagen,als sich mit Inhalten auseinander zu setzen.Aber genau das ist eben auch jenes Schwarz-weiss-Denken,das Hartmut weiter oben kritisiert.
    Mährholz und Elsässer finde ich auch anrüchig.Jebsen mag in vielen etwas VT-mäßig rüberkommen und in der Nahost-Frage etwas einseitig sein,als rechts oder Antisemiten ürde ich ihn aber nicht bezeichnen.Man kann ihm vorwerfen,das er sich nach Rechts nicht genügend abgrenzt.
    Die Friedensbewegung ist wichtig und das Anti-Kriegs-Thema gehört auch af die Strasse, und es wird nicht jede Demo von Mährholz oder Elsässer initiiert.Es gab ja auch die Ostermärsche ,die ohne diese stattfanden.Das Schlimme ist,das es viele aufrechte Menschen gibt,die sich an den Montagsdemos beteiligen,denen es nur darum geht ,einen neuen Krieg zu verhindern, und die nun auch mit Rechten in einen Topf geworfen werden.Mährholz/Elsässer,wie auch Leute ,die zu undifferenziert über die Demos berichteten haben der Friedensbewegung wohl einen Bärendienst erwiesen.

    • hf99  On April 21, 2014 at 21:10

      Jude/Jüdin sein gewährleistet nicht, niemals dummes Zeugs zu reden. Zwischen „die Siedlungspolitik der israelischen Rechten kritisieren“ und „die Juden mal wieder“ besteht ein deutlicher Unterschied.

      Was ist übrigens ein „semitisches Volk“? Was ist ein „Volk“ überhaupt? Ich kenne keine Völker mehr, ich kenne nur noch Menschen. Sagte schon Willy Zwo, vor hunnert Jahrn. Naja, nicht so ganz… Wenn ers mal gesagt hätte.

      • pk  On April 22, 2014 at 00:37

        „Die Juden mal wieder“?
        Phantasierst du mal wieder?

        • hf99  On April 22, 2014 at 08:48

          die Frage reiche ich mal an den doctor weiter, der von „semitischen Völkern“ faselt.

          • pk  On April 22, 2014 at 12:05

            „Als Semiten werden (historische) Völker bezeichnet, die eine semitische Sprache sprechen.“

            (…)

            „Heutige semitisch-sprachige Völker sind z. B. Araber, Hebräer, Aramäer und Malteser. “

            http://de.wikipedia.org/wiki/Semiten

            • hf99  On April 22, 2014 at 13:02

              Bruharhar, ich würde den Link einfach mal zur Gänze lesen. Wenn das nicht geht, weil Sie sekundärer Analphabet sind (was ja zu vermuten ist), lassen Sie ihn sich bitte vorlesen. Langsam, in kleinen Dosen bitte.Ihre doch recht beschränkte Fähigkeit, subtilere Kontexte aufzunehmen, darf nicht überlastet werden. Ich nehme immer gerne jeden mit. Niemand möchte Sie diskriminieren, nur weil Sie strunzdumm sind.

              Wer schmeißt das Popcorn?

              Gackergackergacker, Gott sind die hohl…. Ich kann nicht mehr, ich kann nicht mehr… Geil! Gimme more!

              • pk  On April 22, 2014 at 16:04

                „Um die Judenfeindlichkeit „wissenschaftlich“ (und nicht mehr nur religiös) zu untermauern, wurden die Semiten zu einer „minderwertigen Rasse“ erklärt, die zu keiner eigenständigen Kultur imstande sei“

                Wer redet denn von einer minderwertigen Rasse?
                Außerdem meinte der Doctor das AUCH die Palestinänser ein semitisches Volk sind!
                Was ist daran antisemitisch?

                „Gegen Ende der Naziherrschaft wurde die Selbstbezeichnung „Antisemiten“ – auch in Hinblick auf arabische Verbündete – abgeschafft und z. B. durch „Judengegner“ ersetzt“

                Weil die Araber nämlich selbst Semiten sind und das nicht so gut angekommen wäre.

                sekundärer Analphabet/beschränkte Fähigkeit/strunzdumm/hohl

                Schön das du die Saubermann-Maske fallen gelassen hast, mich anpöbelst und anscheinend weder aufnahmefähig noch diskussionsbereit bist, DU willst LINKS sein?

                EOD

                • hf99  On April 22, 2014 at 16:33

                  Er machts noch schlimmer und merkts immer noch nicht…der ist ja wirklich strohdoof. Also den Unterschied zwischen einem sprachwissenschaftlichen Begriff und dem opaken, ganz unfasslichen eines sog. „Volks“ (was immer das sei) werde ich hier jetzt nicht erklären. Irgendwo ist auch mal Schluß mit unbezahlter Arbeit.

                  It made my day.

                  • pk  On April 22, 2014 at 16:47

                    Jungejungejunge, du willst es nicht begreifen und versteckst dich hinter Haarspalterei, natürlich ist „Volk“ ein FALSCHER Begriff, es geht hier aber um den Kontext, weder wurden Juden als minderwertige Rasse definiert noch als „Volk“, wenn überhaupt dann fälschlicherweise die Palästinenser!
                    Und das die israelische Regierung wohl größtenteils aus hebräisch sprachigen Israelis, also Semiten, besteht kann wohl niemand bestreiten, die wurden aber vom Doctor nicht als VOLK bezeichnet.

                    • hf99  On April 22, 2014 at 18:05

                      Da sinken einem die Arme. Jutta Ditfurth wird hier in actu belegt. Hier wird von „semitischen Völkern“ (Plural) gefaselt, mit eindeutigen Metaphern, inklusive dem berühmten Antisemiten-Spin (die Palis sind ja selber Semiten, können ja keine Antisemiten sein resp umgekehrt dann seien die Juden ja selber die schlimmsten Antisemiten – hähähä), hinterher will man es so nicht gemeint haben… Was sich hier im Kleinen niederschlägt, zeigt mir, dass wir gegenwärtig keine Hoffnung auf Besserung haben. Solange die Sehnsucht nach einer anderen Welt sich in Truther-Gequatsche, FED-bashing oder Area51-Lallerei verliert, können wir die Sache vergessen.

                    • der Doctor  On April 22, 2014 at 19:00

                      „die Palis sind ja selber Semiten, können ja keine Antisemiten sein resp umgekehrt dann seien die Juden ja selber die schlimmsten Antisemiten – hähähä“
                      Böswillige Unterstellung aus der Reihe:“Der Finkeldey macht sich die Welt,so wie sie ihm gefällt“.Das es unter den Palästinensern auch Antisemiten gibt,streitet doch keiner ab,ebensowenig,wie die Verbrechen,die Palästinenser an Israelis begangen haben.Aber man muß eben auch über die völkerrechtswidrige Siedlungspolitik der Israelische Regierung sprechen, und das hat nichts mit Antisemitismus zu tun,denn das müsste man auch ,wenn Israel nun Christlich ,muslimisch ,hinduistisch oder sonstwas wäre.Es geht hier nicht um Religion,und ja,das Existenzrecht Israels ist unbestreitbar.Palästinensische Studenten sind jetzt zur Auschwitz-Gedenkstätte gereist,Israelische Studenten in ein Palästinensisches Flüchtlingslager.So geht Verständigung Die jeweils andere Seite verstehen lernen,statt Hass schüren .Ich gebe allerdings zu,das dieser Satz von mir unglücklich war ,da der Antisemitismus-Begriff nun mal mit Antijüdisch besetzt ist.Insofern war das ein Fehler.
                      Mit dem „Fed ist an allem Schuld“-Quatsch hab´ich auch nichts am Hut,weil es die Nazis von ihrer Schuld freispricht.
                      Deine Kommentare entbehren nicht einer gewissen ,unfreiwilligen Komik,angesichts der Tatsache ,das du oben mal Schwarz-weiss denken kritisiert hast,das hier selber an den Tag legst.
                      Und was die demonstranten angeht,Meinetwegen kann man sie dann dumm oder naiv nennen,wenn sie solchen Leuten im Guten Folgen,aber sie alle pauschal in die rechte oder antisemitische Ecke stellen,ist dämlich .Aber Wecker hat Recht,wenn er schreibt,das man sich die Veranstalter einer Demo genau ansehen sollte.

                    • pk  On April 22, 2014 at 19:23

                      Weder hat hier irgendjemand von Juden (sondern von der isarelischen Regierung(!)) geredet noch hat irgendwer behauptet sie, die israelische Regierung, wären auch noch die schlimmsten, das sind und waren die Nazis!
                      Es ging um die Sprachverwirrung rund um den Begriff Antisemitismus, es ging also nicht mal darum die israelische Regierung als antisemitisch zu bezeichnen, wie denn auch, sie sind ja selbst Semiten!
                      Den Begriff „Volk“ (ich mag ihn auch nicht) nutzt sogar die Wikipedia, ist die jetzt antisemitisch?
                      Der einzige Unterschied, Wikipedia spricht statt von semitischen Völkern von semitisch-sprachigen Völkern, und jetzt?
                      Hier nochmal:

                      „Heutige semitisch-sprachige Völker sind z. B. Araber, Hebräer, Aramäer und Malteser.“

                      Über den 11.9. werde ich nicht diskutieren, nur eines http://www.heise.de/tp/artikel/33/33275/1.html

                      Die mächtigste Notenbank der Welt FED druckt mit fragwürdigen Methoden u.a. das Geld für die militärischen Einsätze der USA, Kritik ist hier notwendig und hat auch nichts mit irgendeiner Religion zu tun.

                      Area51? Das passte jetzt so schön, was?
                      Du machst es dir hier verdammt einfach und scherst alle über einen Kamm, Telepolis ist natürlich auch eine rechte VT-Spinner-UFO-Seite und antisemitisch noch dazu oder wie?

                      Und du willst Menschen wie Menschen behandeln?
                      Was sind die Montagsdemonstranten oder Skeptiker der offiziellen 11.9-Theorie oder meine Wenigkeit denn dann für dich?

                      Du bist hier antihumanistisch und antiaufklärerisch unterwegs und mimst auch noch eine Gesinnungs- bzw. Sprachpolizei.
                      Du agierst mit Kampfbegriffen die du anscheinend selbst nie hinterfragt hast und diffamierst hier Andersdenkende, rührst unterschiedlichste Dinge und augenscheinlichen Unsinn zusammen und raus kommt der Braune-Eso-Mob den du hier gerne, auch in Gestalt meiner Person, erkennen möchtest.

                    • hf99  On April 22, 2014 at 20:31

                      endabschließend:

                      „Darum schreit man Haltet den Dieb! und zeigt auf den Juden (oder heute eben „die FED“). Er ist in der Tat der Sündenbock, nicht bloß für einzelne Manöver und Machinationen, sondern in dem umfassenden Sinn, daß ihm das ökonomische Unrecht der ganzen Klasse aufgebürdet wird.“ (Horkheimer/Adorno, Dialektik der Aufklärung, p- 156)

                      Aber das werden die Herrschaften hier nicht verstehen, deswegen ists eigentlich sinnlos.

                    • pk  On April 22, 2014 at 21:37

                      @hf99

                      Adorno zu mißbrauchen ist ja wohl das Allerletzte, wie billig ist das denn? Statt Juden einfach mal die FED einsetzen und das dann nicht mal als DEINE Anmerkung markieren…(wie nennt man sowas?)

                      Kommt der Antiaufklärer mit seinen haltlosen Unterstellungen doch tatsächlich mit der Dialektik der Aufklärung an!
                      EPIC FAIL

                      Hier du großer Wanna-Be-Humanist und Wanna-Be-Schöngeist:

                      „Ich habe keine Angst vor der Rückkehr der Faschisten in der Maske der Faschisten, sondern vor der Rückkehr der Faschisten in der Maske der Demokraten“

                      Und wer wird hier von dir und dem MAINSTREAM als Fascho gebrandmarkt?
                      Und wer ist hier angeblich Demokrat?

                      Lass mich raten: DU?

                      Was sagt uns das jetzt?

                      Ach egal, du Ignorant willst es nicht verstehen, warum auch immer, ich tippe auf gekränktes Ego und das Sichnichteingestehenwollen Unsinn geschrieben zu haben.
                      Sich erhaben fühlen und andere diffamieren, sagt dir Fromm was?
                      Du GLAUBST nur das du links wärst, an ihren Taten sollst du sie erkennen, und wenn ich das als Maßstab nehme bist du eindeutig RECHTS.

                      Viel Spass weiterhin in deiner Gedankenblase du Kleingeist!

                    • Herr Karl  On April 22, 2014 at 22:19

                      pk = Pjotr Kropotkin?

    • genova68  On April 22, 2014 at 07:32

      „Mährholz/Elsässer,wie auch Leute ,die zu undifferenziert über die Demos berichteten haben der Friedensbewegung wohl einen Bärendienst erwiesen.“

      Das würde bedeuten, Jebsen und Elsässer gehe es um Frieden. Die wollen vermutlich eher Krieg, dass erhöht die Aufmerksamkeit für sie. Und die haben mit der Friedensbewegung nichts am Hut. Es sind rechte Demagogen. Und bei den Leuten, die da hingehen: So langsam könnte auch der Dämlichste kapiert haben, vor wessen Karren er sich spannen lässt. Dass er es nicht tut, liegt wahrscheinlich einfach an Zustimmung zu dem Sermon, der da erzählt wird.

      • pk  On April 22, 2014 at 12:13

        „Das würde bedeuten, Jebsen und Elsässer gehe es um Frieden. Die wollen vermutlich eher Krieg, dass erhöht die Aufmerksamkeit für sie.“

        Könnte man von ALLEN Friedensbewegungen behaupten!
        Was für eine Logik, unglaublich!
        Die Linke ist also eigentlich für Hartz4 und weiteren Sozialabbau!

        Wer hetzt und diffamiert denn hier?
        Mittlerweile bin ich echt schwer enttäuscht von so einigen Linken, undifferenziertes nachgeplapper war doch eigentlich mal Merkmal der Rechten!

        Obwohl gab auch 68 und danach Trottel die sich links nannten (Maoisten, Stalinisten und andere ideologischen Betonpfosten)

        Ich fass es einfach nicht….

        • genova68  On April 22, 2014 at 15:05

          Mein Gott, Junge. Elsässer und Co. haben sich noch nie für die Friedensbewegung interessiert. Die betreiben jetzt eine simple Instrumentalisierung. Alle Organisatoren dessen, was man Friedensbewegung nennen kann, distanzieren sich von den neuen Rechten.

          Außerdem sind diese Leute rein gegen die USA gerichtet. Russland ist friedensliebend, es kommt keinerlei Kritik. Elsässer arbeitet für Russia TV, einem staatlichen Propagandasender, die beispielsweise einen großen Bericht damals für die „Familienkonferenz“ von Elsässer brachten. Ein Ereignis, das hier niemanden interessierte, wurde für das russische Fernsehen zu DEM Event an dem besagten Tag aufgeblasen, und zwar mit klar homophober Grundstimmung.

          Elsässer und Co. sind unseriös. Aber das scheinen in der Tat so einige nicht zu kapieren. Bzw. nicht kapieren zu wollen.

          Die Amis sind die Bösen, die die verwirrende Welt zu verantworten haben, und Putin ist der neue starke Mann. Aber kaum einer von den neuen Kameraden, die das einfach offen zugeben.

          • pk  On April 22, 2014 at 16:39

            Kann es nicht sein das sie Angst vor einem größeren Konflikt mit Russland haben, so wie sie gerade gegen Russland hetzen?
            Wer die Faschos in der Ukraine unterstützt und somit die Ukraine destabilisiert hat muss ich ja wohl nicht erwähnen.
            In diesem Spielchen sind die Russen nunmal nicht die „bösen“ sondern eher die EU/NATO/USA.

            Die Organissatoren scheinen sich mit dem Antisemitismusvorwurf nicht auseinandergesetzt zu haben vllt auch weil Jutta Ditfurth dies postuliert und sie ein gewisses Ansehen hat (bei mir übrigens auch!).
            jutta Ditfurth kann ich sogar verstehen, sind doch die Grünen mit der Zeit immer rechter geworden, trotzdem denke ich sie sollte sich den Vorwurf gegenüber Jebsen nochmal genau ansehen, der kam nämlich von BRODER.
            Und wurde entkräftet, einfach mal nachlesen was er geschrieben hat, auch wenn esr SEHR unglücklich formuliert hat, hat er weder den Holocaust geleugnte noch Antisemitismus verbreitet.

        • pk  On April 22, 2014 at 16:24

          „Mein Gott, Junge. Elsässer und Co. haben sich noch nie für die Friedensbewegung interessiert. Die betreiben jetzt eine simple Instrumentalisierung.

          Außerdem sind diese Leute rein gegen die USA gerichtet. Russland ist friedensliebend, es kommt keinerlei Kritik.“

          Nö, die haben eine berechtigte Angst davor das es zu einem Konflikt/Krieg mit Russland kommen könnte, so wie hier in Deutschalnd gegen die Russen gehetzt wird.
          Wer die Faschos auf dem Maidan unterstützt und somit die Ukraine destabilisiert hat muss ich ja wohl nicht erwähnen.
          In diesem Falle ist Russland nunmal ausnahmsweise nicht der „Böse“

          „Alle Organisatoren dessen, was man Friedensbewegung nennen kann, distanzieren sich von den neuen Rechten.“

          Ich schätze das die sich nicht mit dem Antisemitismusvorwurf auseinandergesetzt haben und eine Jutta Ditfurth ein gewisses Ansehen geniesst, bei mir übrigens auch, nur bin ich der Meinung das sie sich diesmal vergaloppiert hat (was ich jetzt sogar verstehen kann: die Grünen wurden ja leider im Laufe der Zeit immer rechter)
          Die Kritik an Mährholz teile ich auch zu 100%, nur der angebliche Antisemitismus eines Ken Jebsen stösst mir sauer auf, wer war dafür eigentlich verantwortlich? Broder! Und wurde entkräftet.

          Ich denke Jutta Ditfurth sollte sich mit dieser Geschichte nochmal auseinandersetzen.

          • genova68  On April 22, 2014 at 19:05

            Ok, pk, die Kritik an Mährholz teilst du zu 100 Prozent. Also, dass er die Reichsbürger auf seiner Website positiv bewirbt, dass er bis vergangenen Sonntag bei der Pro-Köln-Facebookgruppe Mitglied war, dass er mit mindestens einem Pro-Köln-Funktionär ein freundschaftliches Verhältnis hat, dass er das Video eines NPD-Funktionärs lobt, dass er der Fed die Schuld an allen Kriegen der vergangenen 100 Jahre gibt und das nach Kritik sogar bekräftigt.

            Das alles sollte reichen, um diese Demos abzulehnen.

            Jebsen: Der Satz mit der PR und dem Holocaust ist, wie du schreibst, extrem unglücklich formuliert, im besten Fall. Da muss man sich nicht wundern, wenn man kritisiert wird. Er ist immerhin ein Mann der Sprache. Er hat sich davon nie ernsthaft distanziert, er hat immer nur gesagt, dass er den Holocaust nicht leugne. Was es mit diesem Zitat auf sich hat, nun ja. Wenn der Mann so dämlich denkt wie er schreibt, dann erklärt sich so manches.

            Aber das ist ja nur ein Teil der Kritik. Es gibt diesen Satz, dass die Zionisten in Israel das gleiche sind wie die Nazis in Deutschland 1933. Es gibt diverse Videos von ihm, in denen er ausschließlich auf die USA und Israel und US-Banken zu sprechen kommt, nie auf anderes. Es gibt Videos,in denen er Juden übermächtig darstellt. Das reicht doch, oder? Oder brauchst du erst einen Satz wie „Alle Juden müssen umgebracht werden“?

            Ich habe bei mir im Blog zwei Artikel zu dem Thema geschrieben. Alleine die Hinweise dort auf rechte Verbindungen sollten reichen, um dem Laden komplett den Rücken zu kehren.

            Wer mit all dem Wissen zu den Demos geht, der unterstützt Rechtsradikale, wenn er nicht gar selber einer ist.

            Aber generell: Diese Hinweise auf die rechten Tendenzen bringen nur teilweise etwas. Die Rede eines Mitarbeiters von Popp beispielsweise konnte man in weiten Teilen als naiv, aber in Ordnung finden. Und naiv sind die meisten, die da hingehen.

            Weiteres siehe hier:

            http://exportabel.wordpress.com/2014/04/18/ken-jebsen-und-die-nazis/

            • pk  On April 22, 2014 at 22:05

              Und nochmal: die Grünen hatten auch Rechte in ihren eigenen Reihen und das von Anfang an!
              Hätten sie deshalb von der Gründung einer Partei absehen sollen?
              Ich will die Rechten nicht verharmlosen aber so geschichtsvergessen sollte man nicht argumentieren.
              Die größten und mächtigsten Banken dieser Welt sind nunmal amerikansich und britisch, die einzige Weltmacht die es noch gibt und die auch noch überall „Demokratie“ herbeibombt ist die USA(wo Demokratie die Macht des Geldes bedeutet, noch wesentlich krasser als bei uns!), Israel unterdrückt seit Jahrzehnten die Palestinänser, feiert sich aber als Hort westlicher Werte(genau wie die USA).
              Diese schizophrene Heuchelei ist es die diese Kritik erst verursacht.
              Und ihr wollt das kritisieren mit dem Hinweis andere sind ja auch schlimm?
              Wir sollten erst einmal vor unserer westlichen Haustüre kehren bevor wir uns anmaßen anderen unsere angeblich so hochgehaltenen westlichen Werte aufdrücken zu wollen.

              Zu Jebsen: Er ist bekannt für seine, manchmal geschmacklosen, Sprüche

              Es wird aber nirgends das Fass Judentum aufgemacht, was soll diese Unterstellung?
              Nur weil es einige jüdische Bankiers gibt, darf man die Banken und vorallem die amerikansichen (warum genau die, habe ich oben erläutert)an sich nicht kritisieren?
              Was interessiert mich denn deren Religion? Die könnten auch genauso gut an Jesus oder das Spaghettimonster glauben, das ist völlig irrelevant, was soll dieser Beißreflex?

            • hf99  On April 23, 2014 at 07:21

              Hi genova,

              Nur noch bitte hierzu: Ich weiß nicht, inwieweit Du Dich mit Antisemitismus nach 45 befasst hast (das meine ich nicht böse: nicht jeder/r kann alles wissen): Der rethorische Trick, über „Semiten“ zu schwadronieren, Araber seien ja schließlich auch Semiten, deswegen sei man selber kein Antisemit resp die Israelis selber seien auch Antisemiten etcetc, diese schmierige Spindoctorei ist eine der beliebtesten Metaphern innerhalb des neuen Antisemitismus, als Signalement ist es in etwa so eindeutig und wird auch klar so verstanden wie etwa „88“ oder das dämliche „Swastika“-Gerede. („Die Swastika ist ein in vielen Kulturen verankertes, Jahrtausende altes zeichen – ich weiß gar nicht, was die Leute haben“ – so die Tour.) Es handelt sich um eine variante des rethorischen Umkehrtricks (exemplarisch damals in der Homann-Rede). Intellektuell ist das ganz übel und unredlich.

              Der doctor und pk setzen hier Stichwörter, die von der rechten Szene völlig eindeutig verstanden werden. Da gibt es kein Missverstehen. Das wissen die beiden auch. Und pantoufle als nützlicher Idiot fällt natürlich darauf rein. (edit: nein, ein Missverständnis, sorry)

              • Herr Karl  On April 24, 2014 at 13:24

                @hf
                „Und pantoufle als nützlicher Idiot fällt natürlich darauf rein.“

                Pantoufles Rache für diesen Satz erfolgte heute in Form eines eigenen Artikels auf der Schrottpresse: „Erkenntnisse der empirischen Trollforschung“

                Siehe auch: http://herrkarlsblog.blogspot.ch/2014/04/plan-b-oder-die-erde-ist-uberbevolkert.html?showComment=1398337031448

              • Herr Karl  On April 24, 2014 at 13:56

                Zum Link: Ab 3. Kommentar und folgende

                • hf99  On April 24, 2014 at 14:12

                  Wir wollens gut sein lassen. ich halte Deine Vorwürfe gegen den SF übrigens für nicht zutreffend. Ansonsten lassen wir es lieber. Zwecklos, tut einem selbst auch nicht gut.

              • der Doctor  On April 24, 2014 at 20:15

                „Der doctor und pk setzen hier Stichwörter, die von der rechten Szene völlig eindeutig verstanden werden. Da gibt es kein Missverstehen. Das wissen die beiden auch.“
                Worüber gibts kein Mißverstehen und was weiss ich auch? Ich habe oben schon einmal zugegeben,das dieser Satz mit dem Semitismus dumm und ungeschickt von mir war.Ich würde ihn nicht wieder schreiben.Wenn ich irgendwelche rechten Stichworte gesetzt habe ,dann aus Ungeschicklichkeit,aber nicht weil ich rechts oder antisemitisch bin.Ich bin nichts weniger.Ich nehme mir aber das Recht heraus ,die Israelische Regierung dort zu kritisieren,wo ich sie für kritikwürdig halteSo ,wie ich auch die Palästinenser kritisiere.Dann aber in der Sache und nicht weil sie Jüdisch ist.
                Ich habe oben schon einmal darauf hingewiesen ,das palästinensische Studenten KZ-Gedenkstätten besuchten und israelische Studenten palästinensische Flüchtlingslager.Das ist ein Weg der Annährung.
                Ich habe mich immer antifaschistisch engagiert und tue es noch.Wenn hier ein andrere Eindruck entstanden sein sollte ,dann nur ,weil ich mich ungeschickt ausgedrückt habe.Nenn mich meinetwegen dumm oder naiv.
                Ich habe oben auch schon bemerkt,das ich an diesen diesen FED-Verschwörungsmist ebenso wenig glaube ,wie an eine jüdische Weltverschwörung,sondern im Gegenteil so etwas ablehne und als rechtes Gedankengut ansehe,weil es die Nazis von ihrer Schuld reinwäscht.Von jemanden der so etwas sagt,sollte man sich distanzieren.
                Ich hoffe,ich habe es jetzt klargestellt.
                Konstantin wecker hat einen bemerkenswerten Artikel zur Sache geschrieben:
                http://hinter-den-schlagzeilen.de/2014/04/24/konstantin-wecker-gedanken-zur-situation-der-friedensbewegung/

                • hf99  On April 25, 2014 at 07:36

                  Na gut. ich war immer gegen den Feld-, Wald- und Wiesendekoonstruktivismus auf jungle-world-Niveau, der jedem, der sich bloß etwas ungeschickt ausgedrückt hat, gleich mörderischen Judenhaß in der Tradition Goebbels unterjubeln will. Aber das Stichwort „semitische Völker“ ist eben seit Jahrzehnten völlig eindeutig, ein Stichwort ganz tief aus der rhetorischen Trickkiste, das es einem erlauben soll, seinen Antisemitismus sozusagen „straffrei“ zu transportieren. Nun, jetzt wissen Sie es. Beenden wir damit diesen Sturm im Blogwasserglas.

  • pk  On April 22, 2014 at 16:39

    sorry, redundant, bitte um löschung

  • hf99  On April 22, 2014 at 21:12

    Und hier nochmal die Fakten:
    http://indub.io/blog/2014/04/22/montagsquerfront-10-fakten-montagsdemos/

    so, die anderen könne gerne weiterreden, für mich ist dieses Thema erledigt.

  • Bersarin  On April 22, 2014 at 21:27

    Irgendwie hat die Weltrettung all der sogenannten linken Polit-Blogger etwas ungemein Rührendes. Vielleicht überlegen es sich angesichts solch geballten Einsatzes die Mächtigen noch einmal und vertagen den Untergang. Vielleicht verschiebt sich die ach so pöse pöse Gentrifizierung in Berlin ein wenig und bleibt vorerst im Prenzlauer Berg oder schwappt aus der Schanze nicht über auf St. Pauli/Reeperbahn. Die Montagsdemos werden sich sowieso ins Nichts auflösen. Das kommt, das geht.

    Hartmut, weshalb tust Du Dir das alles an? Harrt nicht vielmehr zum Hundertsten die Lektüre von „Betrachtungen eines Unpolitischen“? Juckt es Dich da nicht viel mehr in den Fingern, als über belangloses Polit-Zeugs zu schreiben? Ich lese – bis auf manchmal beim che und regelmäßig beim Alten Bolschewiken – schon lange nicht mehr in Politblogs, die es nicht einmal auf einfachstem Niveau schaffen, Theorie zu bringen. Gentrifizierung interessiert mich nicht, nicht nur weil ich Vermieter einer Eigentumswohnung bin, sondern weil mir zu viele der Kritiker lediglich ihre Kreuzberg- oder Schanzenpfründe sich sichern wollen; linke Politik ist heillos zersplittert und in der selbstverschuldeten Wirkungslosigkeit verbannt.

    Deine Texte zu Heidegger oder Nietzsche, zu Baudelaire, zum Subjektbegriff und zur literarischen Moderne waren allesamt instruktiver, anregender, besser und gehaltvoller als dieser ganze Schmock und Schmonzes. Politbloggen ohne das nötige Theorieniveau im immergleichen Jammer- und Anklagesound oder als belanglose Bestandsaufnahme, wer wann wie und wie auch immer, Böses im Schilde führt, ist nur grottig, all die Weltretterblogs in der Befindlichkeitstonlage langweilig. Wer in der Blogwelt fehlt, ist der Nörgler, dem es als einzigem gelang, das, was sowieso schon der Fall ist, nicht noch breiter zu treten, sondern der es vermochte, Bezüge herzustellen, so daß Gegenstand der Kritik und der Begriff in ein angemessenes Verhältnis traten: Merke: Die Waffe der Kritik kann allerdings die Kritik der Waffen nicht ersetzen die materielle Gewalt muß gestürzt werden durch materielle Gewalt, allein auch die Theorie wird zur materiellen Gewalt, sobald sie die Massen ergreift, wie ein kluger Kopf einmal schrieb. Dazu sollte allerdings ein Mindestmaß an Denkkraft vorhanden sein.

    Thomas Mann und der Erste Weltkrieg: das ist es. Die literarische Moderne und der Erste Weltkrieg. Was auch immer. Besprich das letzte gelesene Buch – wie auch immer. Alles ist besser, als Weltretterblogger zu sein. Es steht mir zwar nicht zu, Dein Tun zu kritisieren. Aber Du findest in mir mittlerweile einen gelangweilten Leser: „I want my money back!“

    • pk  On April 22, 2014 at 22:12

      Namedropping at its best, haddu schön gemacht, du pseudointellektueller Spammer

    • hf99  On April 22, 2014 at 22:17

      no need to excuse. Stimmt ja alles.

      ich habe derzeit viel wichtiges zu tun (wie Du weißt) und komme nur sporadisch zum bloggen. Derzeitiges Interesse neben dem Roman: Schopenhauers ungeheuer interessante Lösung der Realismus/Idealismus-Antinomie… Ich glaube, dass ihm da etwas auch philosophisch interessantes gelungen ist. (In short: Der Baum da hinten ist w i r k l i c h …im System „Vorstellung“. Der Realismus ist richtig…im System „Vorstellung“) Mal sehen… Zur Einführung empfehle ich die Skizze einer Geschichte der Lehre vom Idealen und Realen (pargerga 1) sowie die ersten Passagen WaWuV (beide Bände natürlich) plus die kritik an der kantischen im Anhang. Dazu den Willen in der Natur.

      Was das hier betrifft: Nebenthema, klar, aber „ich kann diesmal meinen Mund nicht halten“, wie Tucho mal schrieb. Vielleicht sollte ich das lernen. Aber wenn jemand zum Beispiel zustimmend Gottfried Feder zitiert, kommts mir hie und da hoch. Ob aus dieser verquasten, mitleiderregenden Masse nicht doch so etwas wie „die Bewegung reloaded“ werden kann, das immerhin möchte ich mir anschauen. Das Potenzial unklar Unzufriedener ist da, Schimpfkleinbürger, Wutbürger, Bösartigkeiten, leute, die ihr eigenes deformiertes Leben andere entgelten lassen wollen, anstatt dagegen etwas zu tun – was noch fehlt, ist ein „charismatischer Führer“. Also: Anschauen muss man sich sowas allemal.

      Zum Theoriedefizit: Nun, das teile ich mit Heinrich Heine… Scherz beiseite: Theoretisch würden mich ja mögliche Verbindungen zwischen Marx und Arendt interessieren; ich bin so bekloppt. Aber für längere Theorieunterredungen habe ich derzeit leider gar keine Zeit. Der Konnex marx-Arendt müsste naturgemäß beim Praxis-Begriff ansetzen.

      • pk  On April 22, 2014 at 22:30

        Und wir alle so: Yeah!
        Danke für diese Realsatire, werde die „Diskussion“ abspeichern, für nen feuchtfröhlichen Abend wird es reichen.
        Ganz ehrlich: ihr elitären geistigen Wanna-Be-Macker tut mir leid, euch (dich) will ich gar nicht mehr überzeugen, euch will ich niemals begegnen, bähhh

      • Bersarin  On April 22, 2014 at 22:35

        Dieses Wichtigere entschuldigt allerdings, und da es sich um Literatur handelt allemal. Aber: Weshalb kotzen, wenn man auch im Vau speisen kann?

        • hf99  On April 22, 2014 at 22:40

          Für letzteres fehlt die Kohle…Muss ich halt weiter kotzen, harhar.

  • Bersarin  On April 22, 2014 at 21:28

    Spam-Ordner?

    • pk  On April 22, 2014 at 21:48

      Na Bersarin, du großer Menschenfreund, würdest mir am liebsten auch ne eklige Mail schicken, was?
      Spam dich doch lieber selbst zu…

  • Bersarin  On April 22, 2014 at 22:04

    Guck mal, pk, so Politlabertaschen und Pseudo-Linken wie Du, die von nichts eine Ahnung haben, sich aber dennoch über jeden Scheiß äußern müssen, selbst über Dinge, die sie definitiv nichts angehen, weil’s nicht ihre Baustelle ist, sind es, weshalb ich dann doch wieder Spaß am Kommentieren habe. Um solchen Torfnasen und Linksdenunzianten wie Dir eins auszuwischen, schreibe ich solche Kommentare und um Euren Pseudomoralismus, den Du gerade selbst trefflich demonstriertest, vorzuführen.

    Ja, ich mag die Menschen. Und zwar genau dann, wenn sie nicht da sind.

    • pk  On April 22, 2014 at 22:07

      Da biste in deinem Element, du Menschenfreund, mach nur weiter so!
      Das mit dem Spamordner geht dich übrigens auch nichts an, du Logikloch

  • Bersarin  On April 22, 2014 at 22:20

    Guck mal, pk, die Zweite.
    Du bist jung, Du willst noch lernen, Du mußt Dich austoben, Du verbringst abends Zeit im Internet. Du möchtest eine gute Antwort geben. Und das geht so: Wenn Du polemisch oder böse-witzig sein willst, dann mußt Du Dir zuerst ein Vorbild nehmen, an dem Du übst, das Du nachmachst, an dem Du Deine Sprache schulst. Nicht so Niveau wie Isch-mach-Disch-Messer oder Anspielungenen auf Mails, die ich schrieb oder nicht schrieb, sondern mehr, tiefer, geistreicher. Irgendwann bist Du so gut, daß Du das Vorbild nicht mehr brauchst. Dann schreibst Du eigene Polemiken und machst Dich über Blogkommentatoren lustig, die Blödsinn fabrizieren. So wie ich jetzt gerade.
    Heinrich Heine zu lesen, zum Beispiel, übt ungemein. Um mal so Namenströpfeln zu machen.

    • pk  On April 22, 2014 at 22:33

      Wie gesagt spam dich selber zu, ciao

      • hf99  On April 22, 2014 at 22:34

        immer diese leute, die „Tschüss“ sagen, aber doch bleiben.

        • Bersarin  On April 22, 2014 at 22:40

          Denn bleiben ist nirgends. Wer war’s? Klar, Du weißt es: Rilke. Nicht schön und gelungen, aber selten. Der Rilke. So handwerklich gehaucht. Ich glaube, Rilke ist für all die kunstgewerblichen Literaturblogs verantwortlich, wo die Gefühlsseligkeit sich ausgreint. Zwischen Rilke und Hesse: von ich zu ich.

          • hf99  On April 22, 2014 at 22:45

            Nicht so ganz. Rilke hat entsetzlich viel Schlechtes geschrieben (es heben die schwebenden Lerchen oder so ähnlich, ich schlags jetzt nicht nach), aber doch auch einige Gedichte, die bleiben werden. Interessant und mir – ich bin kein großer Rilke-Kenner – bis vor kürzerem lächerlicherweise unbekannt: Dass er eine pro-Mussolini-Korrepondenz geführt hat. Passt sogar hierher: Unklares politisches Denken…Man kontrastiere mit Manns „Mario und der Zauberer“ (passt auch hierher).

        • pk  On April 22, 2014 at 22:46

          Von dir hab ich mich ja noch gar nicht verabschiedet, aber in deiner selbstherrlichen Arroganz bekommst du anscheinend gar nichts mehr mit.
          Aber schön zu wissen das du den Überblick hast, Nietzsche würde im Grabe rotieren wenn er wüsste das Heinis der Bauart seinen Namen überhaupt in den Mund nehmen…

          Und hiermit verabschiede ich mich dann tatsächlich

    • genova68  On April 22, 2014 at 23:25

      Bitte…hf

  • Bersarin  On April 22, 2014 at 22:54

    @h’f
    Das ist wahr: es gibt ungeheuer gute Gedichte von Rilke. Die „Duineser Elegien“ und die „Sonette an Orpheus“. (Wobei, wobei …) In der Prosa, in Malte Laurids Brigge bin ich jedesmal schwankend. Einerseits ein ungeheurer Sound, eine Struktur im Text, die trifft, und zugleich fegt mir das Herbstlaub der Blätter zu sehr und zu aufgepfropft durch die trüben Gassen. Melancholia ja, aber mit Ironie, wie bei von Trier.

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