Hamburg wird sicherer

Demnach wurden 19 Böller, Pfefferspray, ein Schlagstock, zwei Knüppel und ein Taschenmesser sichergestellt. Außerdem Schals, Klebeband, eine Plastiktüte sowie eine Gas-Schutzmaske.
Am 5. Januar wurde von den Beamten zudem eine „rauschgiftähnliche Substanz“ beschlagnahmt – es handelte sich allerdings nicht um Marihuana, sondern um Petersilie. Einen Tag später fanden die Polizisten eine in Alufolie eingewickelte Klopapier-Rolle, in der ein Zettel mit der Aufschrift „Peng“ steckte. Auch Klobürsten tauchen in den Tabellen immer wieder auf.

Pruhuhust…

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Kommentare

  • genova68  On Januar 30, 2014 at 10:54

    Wenn sich Passanten absichtlich eine Klorolle unter die Jacke stecken, dann finden Polizisten halt eine Klorolle. Das sind doch kindische Spielchen.

  • genova68  On Januar 31, 2014 at 10:10

    Ich habe vor ein paar Tagen einen Artikel gelesen, wonach manche Leute in HH während der Existenz dieses Gefahrengebietes sich absichtlich Klobürsten in die Hose gesteckt haben, damit sie von der Polizei gefilzt werden und die sich dann blamieren. Das meinte ich. Das finde ich kindisch, mir tun diese Polizisten leid. Das ist keine souveräne Geste meinerseits, sondern das Gegenteil.

    Generell nervt mich die Verharmlosung linker Gewalt. Das wäre ein Thema, das innerlinks viel stärker diskutiert werden müsste. Aber da hat man ja auch erhebliche Probleme, den Weg von Marx zu Stalin überhaupt nur zuzugeben, wie wir alle wissen.

    Aus HH gibt es den Bericht, wonach ein Linker seit dieser Demo einen Hörsturz oder ähnliches hat, weil ein anderer Linker einen Böller neben ihn geworfen hat. Darüber gibt es keine Diskussionen, sind wohl Kollateralschäden.

    In Hellersdorf warfen linke Demonstranten bei einer Demo für die Flüchtlinge einem Polizisten eine Flasche ans Auge: ihm drohte der Verlust des Auges. Das war das einzige Opfer bei diesen ganzen Auseinandersetzungen.

    Leute, die sich angeblich für die Unversehrtheit von Menschen einsetzen, halten das Ausschlagen eines Auges für ok, zumindest nicht für diskussionswürdig. Es gibt darüber in der Tat keine Diskussionen. Mich wundert nicht, wenn dann ein Polizist ausrastet.

    Diese sogenannten Autonomen sind in weiten Teilen schlicht aggressive Menschen. Die können sich entweder therapieren lassen oder sich ein passendes Ziel für ihre Aggression suchen: Bullen und Nazis.

    So eine Scheiße sollte man nicht unterstützen, wenn man halbwegs aufgeklärt sein will. Ich will dir, hf, diese Unterstützung nicht unterstellen, aber es ist das übliche Problem bei sogenannten Linken.

    Ich habe vor eine Weile auch gelesen, dass man auf der Schanze kein Rad mehr über Nacht nicht angeschlossen stehen lassen kann, sonst wird es geklaut. Das Thema würde mich auch interessieren.

    • hf99  On Februar 2, 2014 at 12:02

      Leider weiß ich nicht, von wem der Polizist verletzt wurde: Von einem Demonstranten oder einem agent provocateur des VS. Insofern kann ich dort keine Stellung nehmen.

  • genova68  On Februar 3, 2014 at 12:08

    Na, dieses Aus-der-Affäre-ziehen ist auch ein wenig simpel, nicht wahr? Wenns mir nicht passt, warens V-Leute.

  • genova68  On Februar 3, 2014 at 20:19

    Das hier ist ganz interessant: Der Gründer der Kritischen Polizisten zu Hamburg:

    Tenor: Wir stehen kurz vorm Faschismus.

    Wobei ich mich bei seinem Wikipedia-Artikel frage, was von ihm zu halten ist.

    http://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%BCppesahl

    • hf99  On Februar 4, 2014 at 00:02

      Es gibt nun mal multipel beispiele dafür – so etwa zuletzt bei S21 -, dass es agent provocateurs waren, von denen Gewalt ausging. Wenn man das noch kombiniert mit der ebenfalls unstreitigen Tatsache, dass es mehrfach vielfach in diesem Land – als Beispiel sei der Fall Almuth Wenta genannt, von Oury Jalloh mal abgesehen – Fälle von Polizeigewalt gibt, die nicht oder nur mit lächerlichen Sanktionen geahndet werden, dann scheint mir meine distanzierte Sicht nicht so abwegig. Hier in Hamburg jedenfalls, da hat RAS beuth schon recht, hat es eine Täter-Opfer-Vertauschung gegeben, die zum Himmel stinkt. Und natürlich hat die Polizei nicht die Wahrheit gesagt (Angriff AUF die Davidswache…), was sie später selber einräumen musste.

      Zu Wüppesahl: Schwieriger Typ, ich weiß. Ich schließe aber nicht aus, dass man ihm damals wirklich eine Falle gestellt hat.

      • hf99  On Februar 4, 2014 at 02:18

        Was bin ich für ein feiger Hund! Revidiere: ich gehe ziemlich sicher davon aus, dass ihm eine Falle gestellt wurde. Die Parallelen zum Fall Tauss habe ich damals ausgiebig dargestellt. Beide – man google „Viktimologie“ – eignen sich vom Typ her natürlich dafür. Und natürlich waren sowohl Wüppesahl als auch Tauss, sorry, Ihr beiden Herren, irgendwie auch „Idioten“. Aber: In der „Gesamtschau“ (Manfred Götzls und aller Juristen Lieblingsausdruck!) glaube ich schon: Den hat man hereingelegt… Und wer mich jetzt für einen Verschwörungsirren hält, der google „Peter Urbach“. Dass die Früh/Prä-Strukturen der RAF vom Berliner Staatsschutz bewaffnet wurden, mag man ja auch nicht glauben…war aber so. „Ach Rainer, wenn Du wüsstest“…

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