„mit aller Deutlichkeit“

Der Vatikan bestreitet „mit aller Deutlichkeit“, dass der Papst zur Zeit der argentinischen Militärdiktatur Verstöße gegen die Menschenrechte gebilligt habe.
(…)
Kritiker hatten Franziskus vorgeworfen, die Menschenrechtsverletzungen der argentinischen Junta in den siebziger und achtziger Jahren gebilligt zu haben. Vatikansprecher Federico Lombardi sagte, die Anschuldigungen stammten von linken Kräften, die der Kirche schaden wollten.

Der Vatikan dementiert? Das ist tatsächlich eine Headline wert. Da hatte ich jetzt doch wirklich die ganze Zeit gedacht, er werde bestätigen. Die Schlagzeilen stammen übrigens nicht von „linken Elementen“ (an ihrer Sprache sollt ihr sie erkennen!) – Lombardi lügt oder er weiß es wirklich nicht besser in seiner kläglichen Plumpheit -, sondern ursprünglich von der Schwester eines der Geschädigten.

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Kommentare

  • klausbaum  On März 15, 2013 at 15:55

    wenn man sagt, die kritik komme von links, braucht man sich mit dem inhalt der kritik nicht mehr auseinanderzusetzen.

  • willi  On März 15, 2013 at 17:12

    Große Veränderungen sind in dem Laden ja eher unbeliebt und wenn sie einen auf den Schild heben, dessen Glashaus schon einen Tag nach der Ernennung so gut wie fertig ist, dürfte kaum die Gefahr bestehen, dass der anfängt noch groß mit Steinen zu werfen.

    Wenn er frech ist, könnte er natürlich damit argumentieren, das er ja damals noch nicht unfehlbar war…;-)

  • piet  On März 15, 2013 at 19:51

    Ja,ja, die popenfressenden Bolschewisten. Dabei wollten die netten Generäle den Roten und Befreiungstheologen doch nur mal zeigen, wo Gott die Glocken hängen hat, als sie die Frevler zu Hunderten lebendig aus dem Flugzeug warfen (http://www.ag-friedensforschung.de/regionen/Argentinien/justiz2.html). Da kann doch eine katholische Kirche nicht wirklich böse sein. Nein, nicht ?

  • genova68  On März 16, 2013 at 11:38

    Eine Sensation wäre es doch, hätte einer dieser Würdenträger KEIN Blut am Stecken.

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