In eigener Sache: Zensur

Kritik und Kunst übt keine Zensur und könnte dies auch gar nicht. Was ich allerdings tue: Kommentare nicht freischalten resp. löschen, die mit belanglosen Sätzen lediglich ihre Links loswerden wollen, also Kommentare von der Art – wir alle kennen sie – „Interessant. Eine der besten Blogs im Netz! ich werde wiederkommen.“ (vermutlich durch PR-Agenturen, die virales Marketing betreiben), und dann wird auf irgend welche offshore-Finanzprodukte verlinkt. Das hat mit Zensur wenig zu tun, wenn über den Gebrauch eines Wortes noch irgend wie Einigkeit herrscht (Tip des Tages: ich habe eine recht gute Ausbildung in formaler Logik, Methodologie, sprachanalytischer Philosophie genoßen; man sollte sich mit mir nicht über Begriffslehre streiten, da zieht man im Zweifelsfall den Kürzeren. Lektürevorschlag: Pawlowski, Tadeusz, Begriffsbildung und Definition, Berlin-New York 1980. p. 18 ff über feststellende, festsetzende und regulierende Definitionen) Zensur wäre es, wenn ich dafür sorgen würde, dass der offshore-Werbetreibende nirgends mehr publizieren darf oder kann. Wer bei mir veröffentlicht, das ist indessen meine Sache. Ansonsten fordere ich für alle meine zukünftigen Bücher einen 20.000-Erstauflage-Vertrag bei Rowohlt, und wenn der nicht kommt rufe ich „Zensur, Zensur, Rowohlt übt Zensur!“ Es steht dem offshore-Fritzen aka dem Gesell-Honk frei, einen eigenen Blog zu betreiben und für ihn Leser/innen einzuwerben. Sich einfach plump per Traffic-Ranschmeiße an meine hart erschriebenen Zugriffszahlen hängen und Links loswerden wollen, in denen nichts statt findet, nur andere Blogger übel gemobbt werden – das läuft bei mir nicht, Herr Karl!

PS: Sich auf burks berufen funzt nicht, burks sieht es nämlich genauso!

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Kommentare

  • flatter  On Januar 10, 2013 at 01:42

    Das Phänomen grassiert immer mal wieder, wenn auch nicht in der extremen Form. „Argumente“ wie ein Verweis auf irgendwen, der irgendwas gesagt hat, sind bei Trollen auch nur Getrolle, weil der wahnhafte Drang Zusammenhänge zwangsläufig zerstört. Da ist jedes Wort zu viel, es wird dir doch nur im Munde herumgedreht. Du bist Teil einer Verschwörung, ich deren projizierter Urheber. Was wir in der oft zehrenden Bemühung um die Sache(n) abarbeiten, wird plump auf die Beziehungsebene gezerrt, um in Eingeweiden herumzutrampeln. Ich habe sehr schnell lernen müssen, mich davon nicht beeinträchtigen zu lassen und bin froh, dass ich damit recht gut voran komme. Jemand, der so viel Zeit und Energie investiert, um andere niederzumachen, ist nicht erreichbar und hinterlässt Spuren. Dann hat man nur die Wahl, selber daran zu wachsen oder zu schrumpfen, damit der Troll sich aufpumpen kann. Aufmerksamkeit ist seine Währung. Jede Minute davon ist eine schmerzliche Fehlinvestition.

    • hf99  On Januar 10, 2013 at 01:55

      Natürlich; dennoch ärgert es mich. Nicht zuletzt auch deswegen: Was für eine Energieverschwendung! Spiegelt sich jetzt zwar in der Bloggosphäre, aber solche unproduktiven Streitereien kennen wir ja auch aus Prä-Netz-zeiten; und nicht zuletzt innerhaöb der Linken, wo solche Animositäten sehr gerne selbstzerstörerische Kräfte entfalteten und entfalten.

      Letztlich bleibt Kopfschütteln und jene unbekömmliche Mischung aus Mitleid und Ekel, die nicht weiter hilft.

  • Bersarin  On Januar 10, 2013 at 07:41

    Was „der Herr Karl“ betrifft, kenne ich weder ihn noch die Hintergründe. Insofern geht meine Kritik ins Generelle und bezieht sich auf keinen konkreten Fall, auf den Du sicherlich anspielst. Hier fehlt mir das Wissen des Insiders. (Immerhin bin ich aber durch das nächtliche, krankheitsbedingte Lustlesen und -stöbern auf den Blog von Klaus Baum aufmerksam geworden.)

    Was diese blind gestreuten Werbekommentare betrifft, gebe ich Dir recht: zumal sie in ihrem Text nichts Wesentliches enthalten: „Hey Alter, gut gemacht!“ ist keine wirklich gelungene Aussage.

    Und sicherlich steht es jedem Blog frei, so zu verfahren wie es Betreiberin oder Betreiber in bezug auf Kommentare mögen, denn es existiert ein juristischer Unterschied zwischen Zensur und Hausrecht. Bedenklicher, bis hin zum Absurden reichend, finde ich es jedoch, wenn in Diskussionen nicht mehr freigeschaltet wird, weil die Gegenposition, die Polemik, der Gedanke nicht in den Referenzrahmen paßt, um das dann als Trollen zu subsumieren.

    Was ich selber nicht freischalten würde, ist Schmähkritik. Aber das hat juristische Gründe. Andererseits gibt es von Kommentatorinnen und Kommentatoren Beleidigungen oder enervierendes Dauerfeuer, Propaganda des Eigenen, destruktive Argumente, die ich mir in meinem Blog nicht zu eigen machen muß. Das läßt sich aber gut auf der Ebene des verbalen Schlages, des gezielten final-verbalen Schusses erledigen und nicht durch Abschalten. Warum sachlich bleiben, wenn man auch persönlich werden kann?, so Karl Kraus. Unter der Gürtellinie sitzt bei den Dummköpfinnen und Dummköpfen jeder Schlag gut, und wird er mit einer gewissen Eleganz und Anmut getätigt, gleichsam Stiche mit dem Florett, die das Innere freilegen, dann habe ich als Blogbetreiber zudem meinen Spaß und die Anerkennung von Leserinnen auf meiner Seite. Dies erfordert freilich ein gewisses sprachliches Potential und setzt die Kunst der Polemik voraus. Dennoch verstehe ich im Ansatz schon, was Du meinst.

    Für inhaltliche Qualität zu sorgen, auch in der Diskussion, ist nicht ganz einfach. Die dummbatzigen Kommentare bei Exportabel zur Frage der Kunst (Ausnahme Hanneswurst sowie der Blogbeitrag selber) zeigen das sehr deutlich.

    Dennoch: Ich sehe in diesem Abschalten des Mißliebigen Probleme: Es bilden sich Milieus und Inner Circles, die sich – insbesondere auf politischen Blogs – gegenseitig die Schultern betätscheln. Was nicht paßt, wird gelöscht – eine im Grunde absurde Welt der Selbstreferentialität. Oder es entstehen safer places, die so safe sind, daß eigentlich nichts Substantielles mehr dort sich abspielt. Sowieso verlaufen – leider – viele Diskussionen in der Blogwelt auf eine skurrile Weise ab und folgen einer eigenwilligen Dynamik.

    Andererseits: es gibt Besseres als die Welt der Blogs. Und wer ernsthaft und in der nötigen Tiefe debattieren will, macht das meist sowieso in privatem Kreise. Oder er betreibt einen Blog mit dem Schwerpunkt Ästhetik und Philosophie.

    Na ja, darauf einen Trollinger – zumindest am Abend!

    • hf99  On Januar 10, 2013 at 08:51

      Da widerspreche ich nicht. Ich darf Dir versichern: es ist erst die dritte Löschung (die erste betraf eine ersichtlich durchgeknallte Person mit offenkundigen Problemen, die einfach nur noch pöbelte, die andere hatte juristische Gründe, Stichwort Ulvi Kulac). Es ging darum, mit Hilfe von Ein-Satz-Beiträgen einen Anti-Feynsinn-Blog verlinkt zu bekommen Traffic-Ranschmeiße. Und dafür bin ich mir zu Schade; auch, wenn der Anti-Feynsinn-Blog in seiner Kläglichkeit sich im Grunde selber richtete.

      Was ich mir noch vorstellen könnte: Löschen, um jemanden vor sich selbst zu schützen. Ist bis jetzt aber noch nicht vorgekommen.

      So, ich muss jetzt BSP steigern…

      lG

      • DasKleineTeilchen  On Januar 10, 2013 at 12:38

        es gibt einen spezifischen anti-feynsinn-blog? da hat wohl jemand zu viel zeit, meine herren.

      • DasKleineTeilchen  On Januar 10, 2013 at 12:51

        ahja, gefunden, HA! na, wenn karl zu viel zeit in seinem „gutbezahltem“ job hat, solla doch seine zeit verschwenden mit sinnlosem ausgekotze über einen subjektiven meinungsblog. hat der echt nichts besseres zu tun? abgefahren.

        • hf99  On Januar 10, 2013 at 12:52

          abgefahren, ja…aber letztlich auch traurig. Er tut mir eigentlich leid.

    • hf99  On Januar 10, 2013 at 09:01

      Zur Diskussion bei genova: „Fritz@ Fritz“ Beitrag mit karl Kraus Wort zum Kunstsonntag war jetzt auch nicht ohne…zum Beispiel.

  • sramXX  On Januar 10, 2013 at 09:14

    Das Fiese an einer derartigen Diskussion wie dieser hier ist, dass es nicht gelingen wird, dem Baby den Nuckel wegzunehmen. Mit Sicherheit werden dieser Eingangstext und die Kommentare erneut dazu benutzt (gescreent), jedes Argument, jeden Begriff im eigenen Sinne zu interpretieren, ihn in sein Gegenteil zu verkehren, Subtexte zu unterstellen, neue feynsinn-Allianzen zu konstruieren um den Karls-Blog bis zur Unübersichtlichkeit aufzublähen. Die Warnungen bei Klaus Baum, die Verlinkung zu unterlassen, hat er einfach ignoriert. Wie so manches andere vorher bereits auch..

    Und was mir so richtig quer runtergeht, ist das gegenseitige Vollgeschleime in seiner verbalen Muckibude .(gegenseitiges „Schulterklopfen im Inner Circle“).

    Es war längst überfällig, dass das mal thematisiert wurde. Danach sollte es aber auch gut sein. Es bringt nur Leerlauf.

  • chriwi  On Januar 10, 2013 at 09:21

    Warum rechtfertigst du dich? Es ist dein Blog und damit kannst du ohne jede Begründung unsinnige Kommentare löschen. Bisher hatte ich Glück 🙂

    Ach übrigen den Link möchte ich noch …

    • hf99  On Januar 10, 2013 at 09:22

      Neugiertante! 😉 Frag flatter, der schickt ihn Dir.

  • Bersarin  On Januar 10, 2013 at 09:27

    Den Beitrag von Fritz (@Fritz) nehme ich aus; wesentlich meinte ich das Gefasel von „Chinook“.

    Schutz vor sich selbst: da bin ich skeptisch, ich möchte nicht in die Autonomie anderer eingreifen.

  • kenntkeinesau  On Januar 10, 2013 at 09:45

    Erst beklagte er sich auf seinem Blog und bei Klaus Baum, dass er hier „gesperrt“ sei. Jetzt tobt er auf seiner Plattform herum und behauptet, nie etwas von Zensur gesagt zu haben. Und seine ironische Einladung an Dich zum „gepflegten Nachtessen“ deklariert er nun als ehrlich gemeintes Versöhnungsangebot. Das erinnert mich an das Stück Seife, das ins Badewasser gefallen ist und Du verzweifelt versuchst, das glitschige Teil zu fassen.

    Das wird hier für den Troll eine richtige Festtafel. Jetzt kommt er erst so richtig in Fahrt. Fühlt er sich in der neuen Opferrolle doch so sauwohl.

  • flatter  On Januar 10, 2013 at 12:44

    Draußen wird’s heller. Wie wird wohl das Wetter am Wochenende?

    • hf99  On Januar 10, 2013 at 12:48

      schweinekalt?

      Wer über die saisonaussichten des HSV diskutieren möchte, ist hier richtig.

  • piet  On Januar 10, 2013 at 13:31

    schweinenassarschkarlt ! Und Oppa ächzen die Kochen. HSV ? War da jetzt nicht Scheidung ?

    • hf99  On Januar 10, 2013 at 13:37

      yep, Hau-Hau und Scheidung. das heißt: War ja gar keine Haue, hieß es dann. Ein versehentlicher, schlaftrunkener Schubser. Harhar.

  • flatter  On Januar 10, 2013 at 13:48

    Meine Herren, ist der Typ peinlich. Ich werde gerade darauf aufmerksam gemacht, dass er behauptet, es gehe ihm nicht darum, seinen Link zu hinterlassen; Beweis: bei SF, Klaus und Burks sei kein Link im Namen. Die haben alle seine Links gefiltert oder rausgekratzt, nachdem sie gesehen haben, worauf er da verlinkt, und Klaus führte eine ihn endlos nerven kostende Diskusion mit den Ressultat, dass er doch selbst Hand anlegen musste, weil der Troll sein Versprechen nicht hielt, den Link rauszulassen. Es ist sinnlos. Jede Stellungnahme generiert nur neuen Wahn und andere Lügen. Ich werde auch künftig wieder zu diesem erbarmungswürdigen Phänomen schweigen.

    • hf99  On Januar 10, 2013 at 14:52

      ulysses cassidy schreibt: „I like the valuable information you provide in your articles.

      I’ll bookmark your weblog and check again here regularly. I am quite certain I will learn many new stuff right here! Best of luck for the next!“

      und will mir französische Radarwarner verkaufen.

      Wolle mer ihn reinlasse?

  • sramXX  On Januar 10, 2013 at 15:29

    Haue? Während beim Thema Pyrotechnik und vermeintliche Fangewalt bei vielen Journalisten die Sicherungen durchbrennen, wird der HSV-Star mit Samthandschuhen angefasst, obwohl er seine Frau Sylvie angeblich durch einen Faustschlag niedergestreckt hatte. Nach der “Skandal-Nacht” wurde sie von Medien mit großer Sonnenbrille gezeigt, obgleich das Hamburger Januarwetter kaum eine solche nötig machte. Nur ein kleiner Schubser? Private Fouls gehen den HSV wohl nix an.

    • hf99  On Januar 10, 2013 at 15:55

      also na schön, zum Thema vdV: Auch auf die Gefahr, der willentlichen und wissentlichen Mißversteherei Tür und Tor zu öffnen. Ich hätte ja beinahe einen Blogpost geschrieben. hier meine 20 cents:

      Zunächst: In der „Erstfassung“ wars ne Ohrfeige, in der jetzt gültigen ein Schubser im schlaftrunkenen Zustand. Naja. Ein Schubser mit Bodenfaller ist jetzt auch nicht viel besser als ne Ohrfeige. Für mich in der Bewertung wäre entscheidend (egal, ob ER Fussballstar ist oder Dreher bei Blohm und Voss oder Lehrer oder gottweißwas): Übt(e) er ständig resp zumindest mehrfach Gewalt aus, oder war es wirklich die erste und einzige im Rahmen einer stressenden Trennungssituation? Auch lezteres wäre inakzeptabel, aber es wäre natürlich was anderes als Dauerprügel, da sollten einem nicht die Maßstäbe abhanden kommen. Schon mal Bilder von Frauen gesehen, die – buchstäblich – ins Frauenhaus getreten worden sind? Guten Appetit! Frau noch-vdV hat sich offenbar entschlossen, die Fassade übers triste Ende hinaus zu bewahren – vermutlich aus Marketinggründen -, und das muss man dann auch so hinnehmen, so wenig glaubwürdig deren öffentliche Zurückruderei auch sein mag. Das HSV-Gedröhne a la „wir-alle-werden-raffa-jetzt-helfen“ (wobei? Beim Frauen-kloppen?) ist natürlich unerträglich. Dass Sylvie van der Vaart als Ikone der geschlagenen Frau taugt, möchte ich dennoch bezweifeln. Wobei: Wäre vielleicht sogar ne Gelegenheit gewesen…aber dann hätte Sylvie vdV mitspielen müssen, und das wollte sie eben nicht.

      • flatter  On Januar 10, 2013 at 16:48

        Aber jetzt haben sie ja V-Leute unter den „Fans“, da wird das sicher alles aufgeklärt!!1!

      • lazarus09  On Januar 10, 2013 at 21:06

        Auch Promis sind unter anderem nur Blender und Arschlöcher …. und waren sie nicht alle Traumpaare das es des Michels Herz erweicht und die Auflagen der Yellow press sowie das Einkommen und Bekanntheit der Promis steigert …?

        Bobbele und Babara ( bis das die Besenkammer uns samenraubt Bwahah)
        Der Seehund und „uns“ Heidi ( Aaaaalle Jahre die Liebe neu .baehhh )
        Der Fußballer und Silvie der Herzen …

        Alles Illusion….. wie Demokratie 😉

        und PS: Vielleicht ist ja die kleine Silvie eine üble Hexe und übt verbale Gewalt und abused den armen Raffael ..sowas soll’s auch geben ..passt aber nicht ins schöne Bild ;-)…

        mal nur so nebenbei …..

  • hf99  On Januar 10, 2013 at 16:37

    Die online-Casino-Fritzen hingegen haben immerhin Humor: „casino spelletjes online Gutenberg-tm License when you share it without charge with others.
    as thou, my lord, speakest.“ Bruharhar.

  • Publicviewer  On Januar 10, 2013 at 22:53

    Zum Thema Fußball

    Ich bin der Meinung, dass diese Fußballverrückten, die es seit der letzten WM durch die breite Masse jeglicher Coleur der Bevölkerung zieht, einer Art Massengehirnerweichung unterliegen.
    Hier geht es um eine Form der “Solidarisierung mit dem Deutschen Volk”, die mit der Realität leider nichts mehr zu tun hat.
    Fußball ist genau wie im richtigen Leben kein fairer Sport, gespielt von über bezahlten aber eher unterbelichteten Spielern, die sich benehmen als wären sie Nutten auf dem Laufsteg.
    Selbst die Trainer, Manager und sonstigen Sponsoren, erfüllen alles andere als eine Vorbildfunktion in dieser Gesellschaft.
    Es vergeht kaum ein Tag ohne Skandale, wie Schlägereien, Spielabsprachen, Wettbetrug, Bestechung, Doping oder wenigstens einer Beleidigung des guten Geschmacks.
    Um denen dann auch noch ein Bundesverdienstkreuz zu verpassen.
    Ich schrieb in einem anderen Portal einmal: “5000″ Leute waren bei Occupy, aber „Hundertausende“ von Leuten rennen gleichzeitig in die „Allianzarenen”.
    Das sollte euch zu denken geben….Panem et circenses…

    So, das wollte ich mal loswerden

    • lazarus09  On Januar 11, 2013 at 12:47

      Schon das dass inzwischen “ ARENA“ statt Fußballstadion heißt sagt einiges darüber als wie die Vorführung durch die Multimillionäre verstanden werden soll und welche Emotionen da geweckt werden sollen ;-)..

      Und sich dann wundern wenn das Publikum wunschgemäß Bambule macht..mein Vorschlag vor Jahren … Lasst die Vereine für die Bullenaufläufe bezahlen .. Ginge die Haftung vom einzelnen Hooligan auf den Eigentümer der Arenen über, würde ein wirtschaftlicher Druck entstehen,selber Schadensfälle zu verhüten und alles tun, die Emotionen möglichst auf kleiner Flamme zu belassen. ( selbst wenn Täter ermittelt werden ist bei denen eh nix zu holen ) Allerdings würde dann das Gladiatoren -Brot und Spiele-Event von Sensation auf ordinären „Sport“ zurückgestuft.. hahahaha Geschäftsmodell fucked ..wobei wir dann wieder beim lieben Geld wären …

      666

  • Garfield  On Januar 11, 2013 at 05:03

    ich versteh den ganzen Wind um die Sache nicht…
    erstmal wie chriwi schon sagte – du brauchst dich für nix zu rechtfertigen. Andererseits, wenn Karl so peinlich ist – jedem das Recht sich lächerlich zu machen…
    die Sache nicht als „Zensur“ zu bezeichnen ist aber Wortklauberei, beim besten Willen 😉
    eine Werbeagentur wird auch auf dem Unterschied zw. „Werbung“ und „Propaganda“ bestehn – aber faktisch ist das nix anderes.
    Jeder Blogger zensiert, fertig aus. Und da ist grundsätzlich auch nix falsches dran.

    @scram „das gegenseitige Vollgeschleime in seiner verbalen Muckibude“, keine Ahnung ob wir denselben Blog meinen, aber in Karl’s Blog find ich genug Beispiele, wo er von seinen Kommentatoren gesagt kriegt was Sache ist.
    Ansonsten, was erwartest du, wenn die von Zig Blogs Ausgesperrten (gilt wohl für einige da) sich auf einem Platz versammeln – sollen die weniger emotional sein, als die Blogger die sie rausgeschmissen haben…

    und „vollgeschleimt“ wird da auch nicht weniger als gerade hier, oder? 😉
    die Sache mit Karl ist mittlerweile auf einem ganz eigenen Level, rational ist das für mich nicht mehr zu erklären. Wozu MMN aber alle Seiten irgendwo ihren Teil beitragen…

    Ganz allgemein kann sowas wie ein „Blog-Watch-Blog“ den Bloggern aber eigtl nicht schaden.
    Bestimmte Blogs wie Spiegelfechter z.B. haben wg ihrer Zugriffszahlen gewisse Deutungshoheit. Die gewisse Tendenz der „Diskussionen“ unter vielen Blogs zu Online-Stammtischen läßt sich aber nicht ganz abstreiten… Kreise die sich gegenseitig bestätigen bilden sich leicht, grundverschiedene Meinungungen sind dann höchstens „getrollt“ und fertig.
    Irgendwann hat jeder (Blog) dann seinen Kreis an „Stammkunden“, aber andere Leute erreicht man nicht mehr…

    menschliches Sozialverhalten halt, und findet man so mehr oder weniger halt auch im Internet überall – nur daß „Ist“ nie gleich „Soll“ sein werden, ist ja kein Grund, das „Soll“ nicht trotzdem höher anzusetzen –
    V.a. wenn man ein „politischer“ Blog sein will – ansonsten kann man das Ganze auch gleich als Szene/Lifestyle verkaufen.
    Blogs wollten(?) /solten ja auch nicht umsonst was „besonderes“ sein, als Alternative zu den Mainstream-Medien.

    Ich weiß nicht ob ich ganz rüberbringen konnte was ich sagen will… wäre natürlich anmaßend, von einem Blogger der private Zeit investiert, zu erwarten komplett „kalt“ zu sein – aber Kritik ist nicht grundsätzlich was Negatives.

    • hf99  On Januar 11, 2013 at 05:16

      „die Sache nicht als “Zensur” zu bezeichnen ist aber Wortklauberei, beim besten Willen“

      Haben Sie es nicht verstanden? Zensur wäre es, wenn ich (vorausgesetzt, ich hätte die Macht dazu) dafür sorgen würde, dass X seine Texte n i r g e n d s veröffentlichen kann. Aber hier, an diesem Ort, kann ich texte zurückweisen, wie ich lustig bin. SpON hat schon wieder einen text von mir zurückgewiesen = SpON zensiert mich…so geht das nicht.

      • Garfield  On Januar 11, 2013 at 06:25

        Ob „Zensur“ nur der globale Fall, und für den eigenen Wirkungsbereich das richtige Verb „editieren“ ist – die genaue Definition im Duden kenne ich nicht.
        Ob das für die Arbeit der BPS gilt oder das SPON-Forum – nach allgemeinem Sprachverständnis ist das eben Zensur.

        Das Wort hat eben einen negativen Beigeschmack erhalten, genauso wie Propaganda – obwohl P. an sich auch nichts Negatives, sondern nix anderes als Werbung ist.

        wie gesagt, ich finde an Zensur auch nichts grundsätzlich Falsches, wär in vielen Fällen ziemlich fahrlässig das nicht zu machen.

        Aber sich drüber zu streiten, ob das im genauen Fall jetzt doch schon „zensiert“ ist, oder bloß „moderiert“, „editiert“ oder was auch immer – hat MMN was von einem krampfhaften Versuch, unbedingt bei „den Guten“ bleiben zu wollen…

        aber vllt hab ich auch einfach nur keine Ahnung von der deutschen Sprache.

        • hf99  On Januar 11, 2013 at 06:35

          Nein, Garfield, ich mache – ich schätze das Wort in diesem Zusammenhang nicht so, aber es trifft es ganz gut – einfach von meinem Hausrecht Gebrauch. „Zensur“ bedeutet i m m e r : Einschränkung der Meinungsfreiheit. Meinungsfreiheit bedeutet: ich darf sie sagen, ohne Sanktionen befürchten zu müssen. Das induziert nirgends ein Recht darauf, an bestimmten Orten publiziert zu werden (meine Güte, wieviel abgelehnte Romanmanuskripte es gibt…aber selbst dort käme niemand auf die Idee, von „Zensur“ zu faseln). Mein Link auf burks erklärt es doch gut (er selber zitiert seinerseits Marcus Pössel): „Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass da im Hintergrund nicht selten eine Verwechslung des Rechts auf freie Meinungsäußerung mit einer Art “universellem Verbreitungsrecht” der eigenen Meinung vorliegt.“ ich sanktioniere niemanden, wenn ich ihm hier Ausstellungsfläche verweigere. Mir zu unterstellen, ich sei ein Zensurbeamter aus dem Vormärz, nur weil ich mich am Verbreiten von Mobbing nicht aktiv beteilige, empfinde ich schon als recht dreiste und sogar unverschämte Täter-Opfer-Vertauschung.

          • Garfield  On Januar 11, 2013 at 07:58

            tja da könnte man sicher ne interessante philosophische Diskussion drüber führen (auf die ich allerdings wenig Lust hab 😉 )

            Natürlich ist es ein Unterschied, ob du auf deinem Blog einen Kommentar nicht durchläßt, oder im gesamten deutschen Netz. Bei SPON würde ich das dagegen schon anders sehn, weil die eben auch über ihr Forum eine gewisse Meinungs/Deutungshoheit haben, gegen die man auch nicht so einfach anbloggen kann.
            Ob ich da vom Staat zensiert, oder dem Admin „moderiert“ werde, ist nur ein ziemlich theoretischer Unterschied.

            dazu kommt, wie oben jmd geschrieben hat, daß es ein juristischer Begriff ist. In der DDR wurde unumstritten zensiert, in der BRD findet schon per GG „Zensur nicht statt“.
            Hier wird auch von staatl. Seite höchstens „indiziert“…

            die Frage ist, ob man sich überhaupt an der Bezeichnung aufhält. Ich denke ich hab oben schon klargemacht – in der Sache hast du weder was falsch gemacht, noch mußt du dich rechtfertigen.
            (obwohl es MMN auch nicht viel ausgemacht hätte, den Kommentar durchzulassen – aber das geht mich nichts an, ist nicht mein Blog)

  • summacumlaude  On Januar 11, 2013 at 09:53

    Jedenfalls geht es unserem Herrn Karl doch besser, als Karl dem Käfer aus dem gleichnamigen, unsäglichen NDW-Lied –

    verlinkt das doch ma(r)l
    mit Herrn Karl
    denn da heißt es
    passt auf, gleich beißt es:

    „Karl der Käfer wurde nicht gefragt
    man hat ihn einfach fortgejagt!“

    OHHHHHHH!

    (lyrics dieses Machwerkes in etwa so gut wie mein obiger Reim. Aber ein schlechter Reim ist vielleicht ein Trost für einen guten Menschen wie unseren Herrn Karl. Na probiermas?)

    @Garfield: Zensur liegt nicht vor, aus den Gründen, die Hartmut nennt. Das Löschen im SPON-Forum berührt den Punkt des Totschweigens durch sog. opinionleader in der modernen Mediendemokratie. Das siehst Du vollkommen richtig, ist aber ein anderes Phänomen als staatliche Zensur. Es zeigt deutlich, dass man der modernen Welt nicht ausschließlich mit Begriffen aus dem 19.Jhd. beikommt (in diesem Fall Zensur).
    Mit dem Phänomen Totschweigen kommuniziert in der modernen Medienwelt übrigens das Phänomen des medialen Erledigen z.B. eines Autors, wie es 1990 Christa Wolf passiert ist. 3 bis 4 Opinionleader „schießen“ sich auf ein Thema gleichsinnig ein, alle anderen Provinzzeitungen legen dann nach. Das wirkt wie abgesprochen ist es aber nicht. Christa Wolf vermutete 1990 eine gesteuerte Kampagne, ihren alten Erfahrungen in der DDR entsprechend. Die gab es nicht, sondern es griffen die zu analysierenden Mechanismen der modernen Medienwelt.
    Geht man dann mit den alten Begrifflichkeiten gegen diese Mechanismen vor – z.B. Zensur oder Kampagne – kann man nur verlieren. Nichts leichter für die Chefredaktionen dieser Opinionleader als diese nicht zutreffenden Vorwürfe zu „widerlegen“. Bin aber der Meinung Garfield, dass wir diesbezüglich gar nicht so weit auseinander sind. Grüße!

  • lazarus09  On Januar 11, 2013 at 12:58

    Garfield

    Du bist wie mein Zahnarzt …

    Nimmst mir alles aus dem Mund …hahahaha

    Somit Chapeau ..

    Zensur ist Zensur ob nun schöngeredet oder wortgeklaubt ..man muss einfach nur dazu stehen und sich die Freiheits-Medaille vom Revers nehmen .
    Hausrecht ..? Kein Problem …. nur einfach dazu stehen statt abzuwiegeln schönzureden newspeech etc..

    Ein erster Schritt zur Ehre Respekt & Freiheit 😉 just my 20p

    • hf99  On Januar 11, 2013 at 13:08

      welchen meiner obigen, klaren, präzisen Sätze hast Du nicnt verstanden, lazarus?

  • Bersarin  On Januar 11, 2013 at 13:34

    Lazarus, wenn ich bei Dir zu Hause einreite, mich auf Dein Sofa setze, Dich vollquatsche und einfach nicht gehen will, wenn ich mich auf Deine Frau lege, Deinen Weinkeller leertrinke und Du mich entweder sofort oder nach 10 Minuten hinauswirfst: Ist das dann Zensur oder machst Du bloß von Deinem Hausrecht Gebrauch? „Dig, Lazarus, Dig!!!“, möchte ich Dir da mit Nick Cave zurufen. Vielleicht findest Du die Lösung.

    • Garfield  On Januar 12, 2013 at 04:38

      es ist aber schon ein Unterschied, ob Lazarus einen netten abend allein mit Familie verbringen will – oder eine Party veranstaltet, auf Teufel komm raus jeden einlädt und sich groß „komme wer will“ über die Tür schreibt – aber dann doch bestimmte Gäste aussortiert – nachher aber trotzdem drauf beharrt es wär absolut keine geschlossene Gesellschaft 😉

      V.A. ist da ne kleine – wenn auch fließende Grenze – zwischen Wohnzimmer zu Kleinholz schlagen und Werbeflyer verteilen, oder?

      • Bersarin  On Januar 12, 2013 at 08:09

        Genau: Du hast den Unterschied zwischen Hausrecht und Zensur richtig beschrieben. Wenn ich auf Lazarus‘ Party in seinem Wohnzimmer anfange, eine Prosalesung abzuhalten und ihm daran etwas mißfällt, so kann er mich vor die Tür setzen, ohne daß ich juristisch die Möglichkeit habe, mein im Grundgesetz verankertes Recht auf freie Meinungsausübung einklagen zu können. Und genau so ist es auch bei Blogs.

        Richtig ist, wie summacumlaude schrieb, daß der Begriff der Zensur aufgrund von Medienmacht, (sprich Bertelsmann et al.), damit einhergehender Wirtschaftsmacht und Lobbyarbeit im 21. Jhd neu bestimmt werden muß. Auch ich wies ja auf diese Monopolstellung von bestimmten Unternehmen kurz hin.

        Interessant ist es aber allemal zu sehen, welche Themen viele Diskussionen bewegen und welche wenige. Steinbrück zumindest taugt weniger gut für lange Einträge.

        • Garfield  On Januar 12, 2013 at 17:56

          Steinbrück zumindest taugt weniger gut für lange Einträge.

          für mich tatsächlich nicht… der Mann will entweder gar nicht Kanzler werden (zumindest grenzen seine Aussagen schon an Selbstdemontage), aber auch wenn – die SPD hab ich sowieso abgeschrieben.

          Ich bin auch der Meinung, daß die Aufmerksamkeit statt bei privaten Blog-Vendettas besser bei aktuellen Themen aufgehoben wäre –
          von denen es – auch außer Steinbrück – zu Genüge gibt; siehe nur mal Syrien ($$- und Waffenlieferung durch NATO an Söldner aus Lybien/Katar), das tägliche Totschwiegen von Nachrichten wie Mordplänen an Occupy-Aktivisten, etc etc.

          Was aber trotzdem kein Grund ist, alles andere totzuschwiegen…
          u.A.. wurde diese Diskussion auch nicht von mir aufgemacht.
          Und wenn ich dann Kommentar wie sramXX: „gegenseitiges Vollgeschleime“ lese, kann ich das so nicht stehn lassen – wer K’s Seite mal anschaut, wird feststellen, daß auch „seine“ Kommentatoren ihm oft genug Konter geben.

          In meinem Beitrag gings mir eigentlich aber auch gar nicht um K’s Blog – sondern, wie schon gesagt:
          Ganz allgemein kann sowas wie ein “Blog-Watch-Blog” den Bloggern aber eigtl nicht schaden.
          […] Die gewisse Tendenz der “Diskussionen” unter vielen Blogs zu Online-Stammtischen läßt sich aber nicht ganz abstreiten… Kreise die sich gegenseitig bestätigen bilden sich leicht, grundverschiedene Meinungen sind dann höchstens “getrollt” und fertig.
          Irgendwann hat jeder (Blog) dann seinen Kreis an “Stammkunden”, aber andere Leute erreicht man nicht mehr…

          v.A. wollte ich gesagt haben: Kritik ist nicht grundsätzlich was Negatives.
          (auch da gings nicht um K’s Blog, sondern die allg. Situation)

  • summacumlaude  On Januar 11, 2013 at 13:45

    Könnten Lazarus (und auch Garfield?) einfach mal auf das Argument eingehen, dass ein Begriff wie Zensur die Medienwirklichkeit des 21.Jhd. nicht mehr exakt wiederspiegelt?
    Totschweigen trifft es viel besser. Man verbietet gar nicht das Wort („Jeder hat das Recht“ s.a. Kurt Halbritter), verhindert aber einfach die Resonanz. Ganz ohne behördliches Zutun. Ohne Verbot. Das Verbot wäre ja – Zensur…

    • lazarus09  On Januar 11, 2013 at 14:46

      summacumlaude

      Zensur ist obsolent denn Volksmeinung ist auf Bedarf in jede Richtung manipulierbar ….

      dazu käme noch die allgemeine Gleichgültigkeit solange nicht selbst betroffen gepaart mit massiven Egoismus…e’voila

      Schau dir die täglichen Nachrichten an .. wo bleibt der Sturm der Entrüstung ..für was zensieren ?

      • summacumlaude  On Januar 11, 2013 at 15:44

        Manipulation ist in der Tat der bessere, der passende Begriff. Hier müsste Medienkritik ansetzen.
        In einem kleinen Blog gelten aber andere Gestze als bei den Meinungsmachern. Deswegen sollte man solche starken Vokabeln meiden. Hier wird weder manipuliert noch zensiert.

  • flatter  On Januar 11, 2013 at 13:52

    @garfield: Wenn wir schon bei Wortklaubereien sind, ein Returm in bezug auf „Kritik“. Es geht und ging nie um Krititk, wenn von „Trollen“ die Rede ist. Diese Tätigkeit bedarf bestimmter Techniken. Dazu gehören u.a. persönliche Ansprache (was ich „auf die Beziehungsebene zerren“ nannte), Wiederholung, Reizthemen ansprechen, Projektion, Zusammenhänge ignorieren oder zerstören, aggressive Wortwahl etc.. Das geht problemlos ohne jede Kritik, während auch härteste Kritik sich problemlos äußern lässt ohne zu trollen. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.
    Wenn wir Moderation und die Nachvollziehbare Anwendnung des Hausrrechts in Blogs hingegen als „Zensur“ bezeichnen, dann bitte ich als nächsten Herrn Godwin herein.

    • Garfield  On Januar 12, 2013 at 04:23

      man jetzt muß ich nachts wieder meinen Kopf anstrengen 😉

      ich denke summacumlaude hats perfekt gesagt: dass ein Begriff wie Zensur die Medienwirklichkeit des 21.Jhd. nicht mehr exakt wiederspiegelt

      wenn ein privater Verlag dein Buch nicht annimmt, ist das keine Zensur sondern Hausrecht. Wenn ein staatl. Verlag in der DDR bestimmte Absätze aus dem Werk verbannte – frag mich jetzt nicht nach der juristischen Definition – aber nach allgemeinem Verständnis wenigstens war das Zensur.
      Die Sache ist nur, wenn diser private Verlag zufällig ein Monopol hat, oder der sich auch nur mit mit anderen Verlagen verabredet, ist das was am Ende rauskommt faktisch dasselbe.

      Für seinen Blog hier war’s vllt nicht unbedingt klassische „Zensur“, da hab ich Hartmut Finkeldey wohl unrecht getan – aber das hängt eigtl auch nur von seinen Leserzahlen ab. Wenn sein Blog von 80 Mio Deutschen gelesen würde. und mein sonstwo geposteter Kommentar von Null – wär das Ergebnis auch ziemlich dasselbe.

      Eigtl wollte ich auch keine kleinliche Diskussion um Begriffe hier anfangen – wenn was von obiger Stelle rausgenommen wird, was sonst drin geblieben wäre – nach allgemeinem Verständnis nennt der Volksmund das eben „Zensur“.

      Ansonsten hab ich schon klar gemacht – egal wie man es nennt, an der Sache ist grundsätzlich nix Falsches dran, und es wäre ziemlich fahrlässig, zu glauben ein Leben ohne jede Zensur wäre so viel besser.

  • Bersarin  On Januar 11, 2013 at 13:56

    Wenn Kommentare im SpOn-Foren nicht freigeschaltet werden, so hat das allerdings noch mal eine ganz andere Qualität als die Sperrung in Blogs – zumal bei SpOn teils Äußerungen in die Foren geschmiert werden, wo man mutmaßen kann, daß dahinter NPD-nahe Kreise stecken. Das wird von SpOn ohne Probleme freigeschaltet. Dennoch ist auch dies keine Zensur. Es zeigt allerdings, auf welche Weise in diesen Foren moderiert wird.

    Hartmut hat es ganz richtig geschrieben: es gibt kein Anrecht darauf, bei Suhrkamp veröffentlicht zu werden. Gerne sähe ich dort eine Sammlung meiner ausgezeichneten Blogtexte und Essays – es wäre dann eine etwa dreibändige Ausgabe. Ich hätte die gerne in blauem Leinen. Auch kann ich es nicht einfordern, daß meine Leserbriefe in einer Zeitung veröffentlicht werden, und Blogs, die meine Kommentare herausfiltern: Gut, das ist eben so und ich lese und schreibe dort dann nicht mehr, zumal mich derart eindimensionale Weisen von Schreiben, Denken, Diskutieren nicht interessieren.

    Keiner ist gezwungen etwa den Blog der Mädchenmannschaft zu lesen. Früher war er mal ganz gut, witzig, pfiffig. Heute ist dieser Blog Gendertröten- und Lachnummernfeminismus bis hin zur stalinistischen Selbstanklage und -kritik, gemacht von Frauen, die alles andere als Medienelite sind.

    Und so gibt es für jede/n ein Feld, in dem sie oder er sich betätigen können. Zensur wäre es, wenn ich keinerlei Möglichkeiten habe, meine Meinung kundzutun. Etwa das Abschalten von Blogs durch eine Regierung.

    Der Zusammenhang von Wirtschaftsmacht und der Unterdrückung von Meinungen, inwieweit Zensur am Ende trotzdem jeder kapitalistisch organisierten Demokratie inhärent ist, weil bestimmte Themen niemals in den Medien vorkommen werden, stellt noch mal einen anderen Aspekt dar. Bei Blogs hingegen von Zensur zu sprechen, ist schlicht verfehlt und führt zur Entleerung des Zensurbegriffs. (Ähnlich wie bei dem Begriff „Faschismus“.) Selbst dann, wenn ein Blog relativ wirkungsmächtig ist, ist es begrifflich falsch, von Zensur zu sprechen.

  • hf99  On Januar 11, 2013 at 14:05

    Hallo allerseits,

    das Totschweigen einer bestimmten Position durch (de facto)-Meinungsmonopole ist ein ganz anderes Thema. Sicherlich spannend, hier aber nicht zutreffend; wie ja überwiegend auch gesehen wird.

    Ich würde übrigens auch den Herrn Karl sofort wieder freischalten, wenn er mal ne richtig knackige Kritik an feynsinn oder mir oder sonstwem äußern würde (wie man sieht: ich lösche garfield und lazarus nicht). Aber einfach nur n belanglosen Einwortbeitrag, um Links a la offshore-Kapital resp französische Radarwarner (it made my day yesterday 😉 ) resp feynsinn-Bepöbelei zu hinterlassen; das muss ich mir nicht gefallen lassen. Nicht mal in dieser Blogbude mit ihrer schwankenden Qualität.

  • lazarus09  On Januar 11, 2013 at 14:37

    Bersarin Hartmut

    Was an allem was ich geschrieben habe haben die Herren nicht verstanden ..?

    Es ist -OK- war meine Aussage …. ihr ( wem der Schuh passt ) soll nur dazu stehen , statt rum zu eieren und schöne abwiegelte Begriffe verwenden.

    Hartmut mir ist es einfach egal ob du mich löschen würdest .. ich sehe das hier als Meinungsaustauschplattform .. du musst mich nicht lesen und ich dich nicht , ich muss auch nichts bei dir oder sonstwem kommentieren ( sei’s du bezahlst mich und auch dann wäre das noch so ne Sache ..Harhar ) .. so einfach kann’s sein.

    Das selbe habe ich auch bei dem Herr Karl geschrieben ….

  • eb  On Januar 11, 2013 at 16:01

    Und so geht das dann hin und her und her und hin. Und irgendwann am Thema vorbei. Die sachliche Grundlage ist die perfekteste überhaupt, um soweit überdifferenzieren zu können, dass entweder nix mehr übrig bleibt, oder Worte tatsächlich so weit herum gedreht werden, dass ebenfalls nichts mehr übrig bleibt, außer vielen Interpretationen, Verdächtigungen, – bis hin sogar zu Verbündelungen und Verschwörungen. (Hat nix mit dir zu tun lazarus ) Meine Güte. Dazu noch ein wenig Naivität oder Unachtsamkeit, – (wie meine eigene z.B.), und schon hat ein Einzelner die Fläche um zu agitieren, dass es kracht. Hab mir die Comment-Links bei mir auch mal angeschaut, – und muss einfach zustimmen. Das mit der persönlichen Beziehungsebene, versteh ich allerdings nicht. Auf so was reagiere ich höflich distanziert und hat sonst keinen Einfluss. Aber nicht jeder vermutet auch direkt hinter allen Verlinkungen Leute die persönliche blog-Vendettas betreiben. Was für ein Schwachsinn. Bei mir isser auch draußen. Das ist einfach zu auffällig. Fertig und aus. Und wenn was tatsächliches zum Inhalt kommt, kann er wieder rein. Und wenn ich mich mal daneben benehme, (was ja durchaus mitunter passiert), bin ich auch überhaupt nicht böse, wenn mich jemand aus seinem Wohnzimmer feuert. Ob der nu recht hat, oder nicht. Nobody is perfect. Da geh ich vollkommen d’accor mit Bersarin. Ich mach dann auch ganz bestimmt keinen Anti-der-mich-raus-schmeißt-blog auf. Wenn das Schule macht, haben wir am Ende glatt noch eine 2-Klassen blogger-gesellschaft. Die einen machen Inhalte, die anderen machen sie tot. Wobei das letztere immer das einfachere ist. Da seh ich einfach keinen Sinn drin. Aber in Zukunft einen kleinen Wink mit dem Zaunpfahl, bei allzu schrägen Vögeln, fänd ich ganz nützlich. (Und auch dies wird wieder auseinandergenommen)

    • lazarus09  On Januar 11, 2013 at 17:31

      Dir ist aber aber schon bewusst das der Blogherr dich wie einen Idioten aussehen lassen kann und dir anschließend jegliche Möglichkeit der Verteidigung oder Richtigstellung nehmen kann …?

      Warum dann nicht das Blog als geschlossene Gesellschaft betreiben wenn einem die Gäste nicht gefallen .. darüber mal nachgedacht ..?

      • eb  On Januar 11, 2013 at 18:22

        @lazarus
        Mir ist eine Menge bewusst. Manchmal lediglich vielleicht nur das nicht, was im Moment auch Sinn macht. Perfektion, wird es nicht geben. Ob nu geschlossen oder nicht. Und wer zuerst wen wie einen Idioten behandelt, ist mitunter genauso schwer zu entschlüsseln. Mit ein paar Dingen, die schief laufen, werden wir leben müssen. Aber nicht damit, sie ins Endlose ausufern zu lassen. Mit ein paar zornigen Worten aufgrund eines Streites, kann jeder leben. Man reagiert, – manchmal richtig, – manchmal falsch. Man kommt wieder zusammen,- oder nicht. Und mitunter bleibt man auch mal wie ein Idiot da stehen. Wer von uns, – hat das nicht selber schon erlebt? So Sachen knicken ein wenig am Selbstbewusstsein und helfen dabei, dem ständigen Gefühl der Held zu sein, -mal wieder ein wenig Bodenkontakt zu geben. Man verliert dabei kein Gesicht. Wir leben schließlich nicht mehr im 17Jhd. wo dann das große Duell zur Bereinigung der Ehre gefordert ist. Aber genau das passiert hier. Nur mit dem Unterschied, dass einer ruhig hält, und der andere sieht im bloggerhandwerk sein Waffenarsenal. Und drumherum, scharen sich die Sekundanten.

        • lazarus09  On Januar 11, 2013 at 19:54

          Du hast ja gar nicht unrecht…. lese doch mal was schreibe … allerdings das Zurechtrücken einer Situation durch Satisfaktion, kann man nur mangels Leuten mit Ehre vergessen …ansonsten sehe ich das mit der Ehre ein wenig anders aber gut man muss nicht meiner Meinung sein ;-).

          Hast du beim Herr Karl mal wirklich gelesen das du behaupten kannst er nutzt seinen bloggerhandwerk als Waffenarsenal und jeder der da schreibt ist sein Sekundant…? Würdest du mich als sein Sekundant bezeichnen… ? Hast du gelesen was ich bei ihm geschrieben habe … du wirst da von mir keine Hassbotschaften lesen .. im Gegenteil.

  • eb  On Januar 11, 2013 at 20:25

    @lazarus
    Ich lese da gar nicht. Und habe auch nur zwei mal rein geschaut. Andere blogs, betrachte ich grundsätzlich als Leser und evtl. selber Kommentator, aber nicht als blogger. Einmal bin ich kein Voyeur, der sich an bloggerstreitigkeiten erfreut. ( So was, kenn ich zur Genüge selber ) Zum Anderen, kann ich als Leser nur was mit blogs anfangen, die auch eigene Inhalte liefern. Mit kommentierten screenshots und ständigen Sticheleien von anderen Inhalten, weiß ich nichts an zu fangen. Tut mir ja leid. Für mich ist das Respektlosigkeit vor der Arbeit anderer. Und ich fange auch ganz bestimmt nicht an, – irgendwelche Sekundanten zu trennen oder irgendwelche Vermutungen darüber anzustellen. Ich sehe nur, – dass es passiert. Wäre da ein blog mit der Arbeit eigener Inhalte, wäre ich evtl. sogar begeisterter Leser davon. (Falls es was Interessantes ist) Und auch ganz unabhängig davon, ob da jemand bei flatter oder sonstwem darf oder nicht. Aber wenn so Geschichten auch noch über die Polit-blogs weiter gehen und an den Randbereichen (also auch bei mir) Einkesselung betreiben, dann wird die Reißleine gezogen. Geht einfach nicht.

    • lazarus09  On Januar 11, 2013 at 20:58

      eb.. Du liest da nicht aus sicher nachvollziehbaren Gründen … Urteilst aber ..?!

      kommentierten screenshots und ständigen Sticheleien von anderen Inhalten

      Den Bildblog wirst du dann auch nicht mögen oder lesen ..? Ok .. du fühlst dich Bloggerkollegen bestimmt näher als Friede Springer …?!

      Wie respektlos zerpflückt man die Arbeit von BILD die ja eigentlich auch für sich in Anspruch nehmen ..na du weißt schon

      ….virtuelle Einkesselung vermag ich auch irgendwie nicht nachzuempfinden, es steht ja schließlich keiner vor deiner Tür…

      Ich respektiere deine Sichtweise hätte mir aber, gerade wo du nicht einmal dort ließt gewuenscht, du hättest eine gleichgültige Einstellung zu dem ganzen statt nach Sympathie Stellung und Wertung vorzunehmen.

      Und ..nein, ich bin niemandens Sekundant 😉

  • eb  On Januar 11, 2013 at 21:33

    Naja, wenn du mein Sichtweise repektierts, dann respektiere sie auch endlich 😉

  • lazarus09  On Januar 11, 2013 at 23:09

    *huestel* ┌∩┐(◕_◕)┌∩┐ 😉

  • hf99  On Januar 11, 2013 at 23:16

    Ich finde es, da ich mich gerade wieder mit Schopenhauers Eristik befasse, hochinteressant: Auf die sorgfältig und sachlich aufgebauten Argumente (Differenz zwischen a) jemand wird sanktionsbewehrt daran gehindert, überhaupt irgendwo seine Meinung zu sagen, und b) jemand kann seine Meinung eben nur nicht am Orte X publizieren – was täglich und ständig geschieht, mit jedem abgelehnten essay bei SpON etwa) wird gar nicht eingegangen, sondern mithilfe des „logischen aber doch“ (wenn a, dann aber doch b – Wahrheitstafel: a beliebig, b immer wahr 😉 ) wird einfach ad nauseam und beleglos drauflosbehauptet, das sei eben doch Zensur, und danach wird dem Gegner zugeschmutzt, er wolle sich liberal geben, sei aber hintenrum eben doch Zensurbefürworter. Verdolmetscht: Die eigene argumentative Hinterhältigkeit wird dem Gegner zugeschoben… Für den Schopenhauer-Leser gefundenes Fressen, aber ein in öffentlichen Debatten leider immer wieder erfolgreiches Verfahren. Ist mir schon in prä-Web-Zeiten meterweise vorgesetzt worden. Genau solche Diskussionsverfahren zerstören jede Kommunikation. Man merkt die Absicht und ist verstimmt.

  • eb  On Januar 12, 2013 at 00:33

    Was hilft uns hier Schopenhausers Eristik weiter? Letztendlich hat Lily recht, – wenn sie sich tot lacht. Wir sind alle gruselig eingeschlafen in unseren Selbstgefälligkeiten. Sonst wäre das was abgeht, – gar nicht möglich. Wir schimmeln im Himmel. Und ich hab’s auch vergeigt.

  • Manfred Peters  On Januar 12, 2013 at 00:50

    @ eb 18:22 & all
    Doch an Moderatoren fehlts im Netz,
    dafür „ scharen sich die Sekundanten,“
    auf beiden Seiten jetzt!
    Wenn ich annehme, dass alle aus dem linken Spektrum kommen, die
    sich hier inzwischen bis zur Klageandrohung bekämpfen, wird mir um irgendwelche Umsetzung linker Gesellschaftsmodelle immer banger.
    Weiß überhaupt noch jemand, wie der Streit einmal begann? Ich weiß, dass ich in seinem frühen Stadium einmal kommentiert habe: „Am Ende gibt es auf beiden Seiten nur noch Verlierer“.
    Muss da irgendwelcher mehr oder weniger Weise zitieren werden, um zu erkennen, dass diese rechthaberische Art der Auseinandersetzung auch geistig höchst unproduktiv ist?

  • eb  On Januar 12, 2013 at 01:08

    @Manfred
    Natürlich ist das höchst unproduktiv. Wissen so ziemlich alle. Um die Umsetzung linker Gesellschaftsmodelle musst du dir keine Sorgen machen. Dahinter stecken auch nur Menschen. Angst vor Menschen? Moderatoren? Auch nur Menschen. Bist du der perfekte Mensch? Dann sei der Moderator. Wir haben ein bisschen viel davon, – oder? Irgendjemand, – steht immer drüber.

    • Manfred Peters  On Januar 12, 2013 at 11:17

      Erst zuviel Sekundanten jetzt zuviel Moderatoren, ich bin verwirrt.
      Die streitenden Parteien sollten, wenn sie es denn wollen, sich die Moderatoren selbst auswählen.
      Ich hätte mich auch nicht auf Dich bezogen, wenn ich bei Dir nicht Ansätze zur Deeskalation in dieser Auseinandersetzung vermuten würde.
      Zu mir:
      1. Keine Ahnung von Schopenhauer, sprachanalytischer Philosophie, …
      2. Techniker von Ausbildung und daher der digitalen Logik nahestehend
      3. Nüchterner Mecklenburger von Geburt
      4. …?
      Ich denke, das macht mich für das hier versammelte Auditorium vollkommen ungeeignet als Moderator.
      Übrigens, wenn ich merke, dauert bei einem Mecklenburger in Vorpommern etwas länger, dass an einer polemischen Auseinandersetzung … kein Interesse besteht(32.), steige ich auch zum Eigenschutz aus der Diskussion aus.

      • eb  On Januar 12, 2013 at 14:54

        Nimms nicht persönlich. Einfach nur falscher Ton von mir. Sorry. So was passiert. Überall, – und ständig. Und auch bei jedem.

  • Uena  On Januar 12, 2013 at 13:13

    Die Diskussion um Zensur und Meinungsfreiheit auf privaten Blogs ist doch müßig. Es sind eben private Blogs und keine Verlage, etc. pp.

    Wie kommt man auf das schmale Brett, da irgendein Recht auf Absonderung seiner Ergüsse zu haben? Vielleicht kann man über die jeweilige Toleranz des Blogbetreibers diskutieren, aber ganz sicher nicht über Zensur.

    Und wenn so eine Diskussion auf einer persönlichen Vendetta aufsetzt, ist sie zwangsläufig zum Scheitern verurteilt. Wer sich da aus welchen Gründen Sand in die Augen streut, um das als Kritik wahrnehmen zu können, ist mir zwar ein Rätsel, aber sei’s drum. In dem speziellen Fall habe ich mir genug davon angetan, um beurteilen zu können, was da passiert. Ausdrücklich auch die Kommentare.

    Und ich habe durchaus versucht nachzuvollziehen, was in so jemandem vorgehen mag. Kann ich aber nicht, tut mir leid. Ich denke, das mit der Projektion trifft es am besten. Da wird in glasklarer Reinform praktiziert, was er anderen vorwirft. Die einzige „Leistung“, die verbucht wird, dass da jeder Mumpitz in den Kommentaren stehen darf. Eigenleistung im Sinne von produktiver Eigenleistung ist komplette Fehlanzeige. Sich als Opfer zu stilisieren in absoluter Tätermanier.

    Respektlosigkeit in Reinform mit der Forderung respektiert zu werden. Basierend auf vermeintlichen Ungerechtigkeiten, sich selbst in allen drastischen Maßnahmen zu rechtfertigen, denn der (die) auserkorene(n) Gegner muss/müssen das abkönnen. Ist das so?

    Das als Streit zu bezeichnen genügt dem Begriff wohl kaum. Braucht es zwei Parteien zum Streiten. Ich beobachte ein monatelanges Einfront-Wüten.

    Und dann wird hier bei Hartmut allen Ernstes das Fass Zensur aufgemacht??? Weil er sich verwehrt an solchen Machenschaften beteiligt zu sein?

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