Das wars

Das wars, SPD. Aus der Nummer kommen sie nicht mehr raus. Steinbrück ist erledigt – für die Kundigen war er es seit eh -, und jetzt schnell noch einen neuen Kandidaten präsentieren dürfte auch nicht mehr gehen. Die SPD ist inhaltlich und personell gefangen in ihrer Agenda-Vergangenheit, sie kann sich nicht befreien. Und das ist auch gut so und richtig so. So ist das halt mit dem Fluch der bösen Tat. Kein Mensch, der bei Trost ist, vermutet bei der SPD ja so etwas wie wirklich linke Politik – aber die Agenda-SPD war schon abstoßend. Da wurde ja wirklich alles preisgegeben, alles. Sie werden am Ende nicht mal mehr die Brosamen vom Tische des reichen Mannes bekommen. Und auch das ist gut so und richtig so. Bitte jetzt kein falsches Mitleid. Am besten wäre ein Ergebnis unter 20. Damit das Agenda-Gesindel endlich merkt, dass es zu verschwinden hat.

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Kommentare

  • sramXX  On Januar 8, 2013 at 12:48

    Noch ein Skandälchen? Ich tippe mal auf „Immer noch die Spitze des Eisbergs“!

  • Hagnum  On Januar 8, 2013 at 13:21

    Ein Trost bleibt der SPD.Steinbrück war und ist der richtige Kandidat.
    Der Einzige , der Merkel gefährlich werden kann.

    Jürgen Quoos,neuer Chefredakteur des Focus.
    Davor stellvertretender Cheffe der BILD.

    So spricht er in der aktuellen Ausgabe von gestern.

    Bitte,Deutsche Michels, macht’s unter 20%, besser noch einstellig.

    • hf99  On Januar 8, 2013 at 13:25

      es werden sich wohl 23, 24 % Dussel finden lassen, und dann haben wir eine große Koalition… aber man darf ja mal hoffen.

  • Frau Lehmann  On Januar 8, 2013 at 14:27

    „sie kann sich nicht befreien“
    Will sie das denn überhaupt, sich davon befreien?
    Vieleicht wird sie ja wirklich abgestraft, die SPD, was sie ganz sicher verdient hätte, aber ich befürchte auch, dass alte (Wahl)Gewohnheiten sich nicht so schnell überwinden lassen. Jedenfalls nicht, solange sich am Parteienspektrum, dem Wahlmodus und der Handhabung der sog. Demokratie nichts ändert. Und selbst wenn die SPD viele Stimmen verliert, es glaubt doch niemand daran, dass danach eine echte Ursachenforschung betrieben würde. Wird ja jetzt schon alles nur noch personaisiert – dann ist eben Steinbrück Schuld und Ende der Debatte.
    Trifft übrigens für alle für eine große Mehrheit wählbaren Parteien zu.

    • hf99  On Januar 8, 2013 at 14:30

      sie ist ja schon 2009 abgewatscht worden – hat aber offenkundig nicht gelangt.

    • Hagnum  On Januar 9, 2013 at 12:05

      Im Januar 2008 haben es doch Teile der Hessen-SPD versucht,sich zu befreien.Dieser Versuch wurde brutalstmöglich zerschlagen,und bescherte uns Schwarz-Gelb mit Koch-Bouffier und Hahn.

      Seitdem Funkstille.Die gescheiterten Befreier haben dann konsequenterweise auch den Bundesvorstand verlassen.

      Nö,die SPD will das nicht.Gefällt sich als UPD.Unsoziale Plutokraten.

  • willi  On Januar 8, 2013 at 21:03

    Na für irgendetwas muss es doch gut sein, wenn Konzerne sich Politikerpappnasen wie Steinbrück in die Aufsichtsräte setzen. Überragende Wirtschaftskompetenz dürfte wohl nicht der Grund sein. Das Gesindel hat nur eine einzige Aufgabe: Den Laden zu protegieren und seine Connections zur politischen Landschaftspflege zur Verfügung zu stellen.
    Wer erinnert sich nicht an die Zeit zu Beginn der Finanzkrise, als die staunende Öffentlichkeit sich fragte, warum so viel Politiker bei den Banken herumhängen, ohne offensichtlich auch nur einen Schimmer davon zu haben, was die Buden so treiben.

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