„Es gab keine Absprachen der Stadtwerke Bochum – weder schriftlich noch mündlich – mit Herrn Steinbrück, dass er sein Honorar aus dem Auftritt am 26.11.2011 in Höhe von 25 000 Euro einem von ihm zu bestimmenden karitativen Zweck hätte spenden müssen.“ Am Montag wollte sich das Unternehmen nicht mehr dazu äußern, zu einer Stellungnahme wegen des Honorars für Gauck war es am Abend nicht mehr erreichbar.

Die Veranstaltungsreihe „Atriumtalk“ sei mit der Idee konzipiert worden, dass die Gäste ihr Honorar einem karitativen Zweck spenden, hieß es in der Mitteilung der Stadtwerke weiter. Dass Steinbrück davon nicht in Kenntnis gesetzt worden war, führten die Stadtwerke auf „Kommunikationsschwierigkeiten“ mit der Agentur zurück, die die Talkrunde organisiert. Diese wollte sich am Montag nicht äußern.

Das ist verdolmetscht, für jede und jeden, die und der auch nur indirekt irgendwie einmal mit Media/Marketing/Werbe/sonstwie-Agenturen zu tun hatte: Es lief natürlich, wie nicht anders zu erwarten, alles über die Agentur, mit Steinbrück persönlich hatten die Stadtwerke so etwas nicht zu besprechen – das Dementi ist also nichts wert. Entscheidend ist jetzt die Frage, wie die Kommunikation Agentur/Steinbrück lief. Dass die Agentur diese klar und eindeutig kommunizierte Regel an ihren Partner – Steinbrück – nicht weiter kommunizierte, ist zumindest mal seltsam. Nun gut: Irgend ein Bauernopfer innerhalb der Agentur wird sich auftreiben lassen. Ranzig bleibt die Sache.

Der eigentliche Skandal ist sowieso die Summe von 25.000.- € für ein paar Sprechblasen.

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