Nietzsche-Steinbruch IX

Heideggers Humanismus-Brief ist partiell bekanntlich auch ein Nietzsche-Kommentar. Allerdings ist Heideggers kritk an der klassischen Metaphysik von anderer Art als Nietzsches Destruktionen.

„Angesichts der wesenhaften Heimatlosigkeit des Menschen zeigt sich dem seinsgeschichtlichen Denken das künftige Geschick des Menschen darin, daß er die Wahrheit des Seins findet und sich zu diesem Finden auf den Weg macht. Jeder Nationalismus ist metaphysisch ein Anthropologismus und als solcher Subjektivismus. Der Nationalismus wird durch den bloßen Internationalismus nicht überwunden, sondern nur erweitert und zum System erhoben. Der Nationalismus wird dadurch sowenig zur humanitas gebracht und aufgehoben, wie der Individualismus durch den geschichtslosen Kollektivismus. Dieser ist die Subjektivität des Menschen in der Totalität. Er vollzieht ihre unbedingte Selbstbehauptung. Diese läßt sich nicht rückgängig machen. Sie läßt sich durch ein halbseitig vermittelndes Denken nicht einmal zureichend erfahren. Überall kreist der Mensch, ausgestoßen aus der Wahrheit des Seins, um sich selbst als animal rationale.“ (Heidegger, Martin, Brief über den ‚Humanismus‘, in: Heidegger, Martin, Platons Lehre von der Wahrheit, Mit einem Brief über den ‚Humanismus‘, Bern 1947, 2te 1954, p.89)

Das Fatale an dem, was erst Nietzsche, dann Heidegger als moderne Moderne-Kritiker eröffnet haben, die Postmoderne dann fortgesetzt hat – die Dekonstruktion von „Subjekt“, „Wahrheit“, „Abbildung“, „Regel“, „Technik“ etcetc mit den Mitteln der Moderne, also reflektiert: Es ist vermutlich nicht einmal falsch. Es ist nur vollkommen schief gedacht. Und wird der Subjekt-Philosophie so denn auch nicht gerecht. Im Zweifelsfall sind es denn doch eher verkommene Subjekte als der philosophische Subjekt-Begriff, die Gewalt ausüben… Und Nationalismus (offenkundig gemeint: Nationalsozialismus) mit Subjekt-Philosophie konnotieren; diese Chuzpe muss man als Verfasser der Rektoratsrede von 1933 14 Jahre später erst einmal haben…Das ist – siehe sein „Gutachten“ gegen den Neukantianer (also „Subjektphilosophen“) Hönigswald – auch menschlich niederträchtig; philosophisch schief ist es sowieso. Doku unten im Anhang.

Worauf will Heidegger im Übrigen hinaus? Auf philosophisch fettgefütterte Nahgruppenromantik? ad hominem polemisiert: Da sind mir vernünftige Subjekt-Tiere mit ihrem schlichten Menschenanstand aber lieber als überkandidelte deutsche Intellektuelle a la Heidegger/Benn 1933, die von „erd- und bluthaften Kräften“ (Heidegger, Rektoratsrede) schwadronieren und davon, dass es „mein Volk“ sei, welches sich hier seinen Weg bahne (Benn, An die literarische Emigration): Volk sei viel, das wisse er, der noch bei den Köhlern aufgewachsen sei… Wer sei er denn, sich auszuschließen? Und überhaupt…

Was am Faschismus finden Intellektuelle eigentlich faszinierend? Die Ordnung als Ordnung? Oder ist es doch die Rechtfertigung des Amorphen, also der Gewalt selbst? Faschismus = Ich darf meinen inneren Schweinehund von der Leine lassen? Das Amorphe, Nicht-Eindeutige, Unsagbare = Quelle der Kunst wie auch Quelle des Faschismus? Gewalt als Urgrund, ungeordnet, aber ordnungsspendend? Sinds solche verschwurbelten Gedanken? Hitlers Morde und Kriege sind Kunst? So was, in dieser Art?

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kurzgutachterliche Äußerung Heideggers gegen Richard Hönigswald. Zitiert nach Wiki. Kotztüte bereithalten!

Sehr geehrter Herr Einhauser, ich entspreche gerne Ihrem Wunsche und gebe Ihnen im Folgenden mein Urteil. (1) Hönigswald kommt aus der Schule des Neukantianismus, der eine Philosophie vertreten hat, die dem Liberalismus auf den Leib zugeschnitten ist. Das Wesen des Menschen wurde da aufgelöst in ein freischwebendes Bewusstsein überhaupt und dieses schließlich verdünnt zu einer allgemein logischen Weltvernunft. Auf diesem Wege wurde unter scheinbar streng wissenschaftlicher philosophischer Begründung der Blick abgelenkt vom Menschen in seiner geschichtlichen Verwurzelung und in seiner volkhaften Überlieferung seiner Herkunft aus Blut und Boden. Damit zusammen ging die bewusste Zurückdrängung jeden metaphysischen Fragens, und der Mensch galt nur noch als Diener einer indifferenten, allgemeinen Weltkultur. Aus dieser Grundeinstellung sind die Schriften Hönigwalds erwachsen. (2) Es kommt aber noch hinzu, dass nun gerade Hönigswald die Gedanken des Neukantianismus mit einem besonders gefährlichen Scharfsinn und einer leerlaufenden Dialektik verficht. Die Gefahr besteht vor allem darin, dass dieses Treiben den Eindruck höchster Sachlichkeit und strenger Wissenschaftlichkeit erweckt und bereits viele junge Menschen getäuscht und irregeführt hat. (3) Ich muss auch heute noch die Berufung dieses Mannes an die Universität München als einen Skandal bezeichnen, der nur darin seine Erklärung findet, dass das katholische System solcher Leute, die scheinbar weltanschaulich indifferent sind, mit Vorliebe bevorzugt, weil sie gegenüber den eigenen Bestrebungen ungefährlich und in der bekannten Weise ‚objektiv-liberal’ sind. Zur Beantwortung weiterer Fragen stehe ich Ihnen jederzeit zur Verfügung. Mit ausgezeichneter Hochschätzung! Heil Hitler! Ihr ergebener Heidegger.“

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Kommentare

  • genova68  On August 31, 2012 at 09:02

    „Was am Faschismus finden Intellektuelle eigentlich faszinierend?“

    Ordnung und Schweinehund.

  • Bersarin  On September 1, 2012 at 22:12

    Daß Heidegger menschlich niederträchtig ist, darüber dürfte wohl Konsens herrschen, daß Heidegger nicht bloß, wie viele in dieser Zeit, national-konservativ, sondern auch ein Nationalsozialist gewesen ist, ein Faschist, auch darüber sind uns wohl ebenfalls einig. Trotzdem gibt es das Moment des Textes, der über die bloße Biographie hinausragt. (Wenngleich man – ähnlich wie in der Lektüre Nietzsches – zugleich das Faschistische seiner Texte herauslesen kann: von der Blut-und Boden-Ideologie bis hin zu Heideggers läppischem Geseiere von Heimat. Man lese dazu die „Feldwege“: das ist Afterpoesie! Und dieser Begriff von Heimat, der an der Scholle klebt, findet sich ebenfalls (auch, aber nicht nur) in Heideggers Fundamentalontologie wieder. Die Ontologie ist am Ende dann doch arg ontisch.)

    Wenn man diese Differenz zwischen Text und Leben aber konsequent und so wie ich das mache, aufzieht, stellen sich einige Fragen zugleich etwas anders: Die Kritik, die Heidegger an der Aufklärung oder an westlicher Rationalität übt, läßt sich nicht über den Verweis auf sein schäbiges Leben außer Kraft setzen. Das Verhältnis von Subjekt – Objekt als bloß vorstellendes, als ein zurichtendes (mit Heidegger aus „Sein und Zeit“ gesprochen: als „Vorhandenheit“) und damit korrespondierend der Begriff der τέχνη werden in Frage gestellt, dekonstruiert, destruiert. Manche verweisen hier auf eine Ähnlichkeit der Motive zwischen Adorno und Heidegger, aber dies greift zu kurz. Die Differenz zwischen beiden ist, über den Begriff der Geschichte, eine ums ganze. Adorno will mit den Mitteln der Aufklärung über die (verkürzte) Aufklärung, die ihr Anderes aus dem Blick verliert, hinausgelangen, ohne dabei Aufklärung preiszugeben. Heideggers Blick auf eine 2000-Jährige Geschichte der Metaphysik als Verfehlung ist ein raunender, irrationaler, bemüht zwar um eine andere Sprache der Philosophie, aber dabei doch restaurativ, das Andere kommt bei Heidegger am Ende nur als Eigenes zum Zug. Der „freie Gebrauch des Eigenen“ (Hölderlin) löst sich bei Heidegger nicht ein, auch nicht in seiner Lektüre der Dichtung Hölderlins. (Zuweilen hat Heidegger aufgrund seines Sprachgestus Schriftsteller wie Handke fasziniert, die einer gewissen Ding-Metaphysik huldigten.)

    Dennoch: insbesondere die Dekonstruktion jeglichen Begriffes – damit nichts gerinnt und starr wird – ist (auch) eine der Denkbewegungen Heideggers – zuweilen sich hinter seinem Rücken abspielend. Begriffen wie Moral, Subjekt, Wahrhaftigkeit, Wahrheit werden durchgestrichen: dies läßt sich, von Heidegger her gedacht, entweder im Rahmen Foucaults durchführen, indem die sich in diesen Begriffen festgesetzte geschichtliche Dimension freigelegt wird – darin ist Foucault Adorno nicht unähnlich. Oder aber in einer Weise, wie es Derrida sprachimmanent betreibt, indem der Begriff in seiner ursprünglichen Gespaltenheit in die Darstellung des Textes gebracht wird. Dabei verfährt Derrida in seinem Text performativ: diese Begriffe, die sich durchstreichen, perspektivieren, umstellen, konzipieren sich als Literatur innerhalb der Philosophie. Aber das ist ein anderes Feld.

    Schwieriger bei Heidegger auszuhalten, ist sein Jargon, dieser raunende Sound: So schon im Beginn des Humanismusbriefes: „Wir bedenken das Wesen des Handelns noch lang nicht entschieden genug.“ Furchterregend dieses Naseweise. Trotzdem gibt es in Heideggers Texten Unabgegoltenes.

    Übrigens: auch gegen seinen Lehrer Husserl verhielt er sich mehr als schäbig. Im Hinblick auf die Phänomenologie, in jenem Schritt von Descartes über Kant zu Husserl sind Heideggers Texte nicht gering anzusetzen. „Sein und Zeit“ bleibt, zusammen mit „Geschichte und Klassenbewußtsein“ von Lukács, eine Meilenstein und eines der wichtigsten philosophischen Werke des 20 Jhds, weil hier Phänomenologie in einen Kontext des Praktischen trat, was noch H. Marcuse faszinierte und seine Philosophie prägte. Betrachtet man es von jenen wilden 20er Jahren des letzten Jahrhunderts her, dann gelangte das Subjekt als Individuum (auch von Nietzsches das Subjekt durchstreichender (Lebens-)Philosophie her gedacht) in eine Anordnung, die das bloß Individuelle und das bloße Moment des bios zerstört. Was bei Heidegger jedoch vollständig fehlt, ist ein Begriff von Geschichte und der Aspekt der Ökonomie. Diese lediglich als bloßes Rechnen und als eine Weise der zerstörerischen Technik aufzufassen und es in raunende Begriffe wie „Gestell“ zu bringen, reicht am Ende nicht hin.

  • El_Mocho  On September 5, 2012 at 15:46

    Und den Jargon Adornos findest du besser?

  • Bersarin  On September 6, 2012 at 21:20

    Ja, es gibt da einen gewichtigen Unterschied. Und wer ein wenig in Literatur, Ästhetik, Philosophie zu Hause ist, der wird ihn auch bemerken.

    • El_Mocho  On September 7, 2012 at 08:11

      Ja die Begriffe sind unterschiedlich, aber genauso bedeutungsleer. Sehr erhellend wie immer die Analyse von Leszek Kolakowski zum Verhältnis beider:

      „In ihren Hauptlinien folgt diese Kritik den ausgefahrenen Gleis, üblicher marxistischer Angriffe auf die »bürgerliche Philosophie<<, Existentialismus stellt sich nur scheinbar der Verdinglichung entgegen, im Grunde aber verstärkt er sie, weil er die gesellschaftlichen Problem aus dem Blickfeld verdrängt und den Menschen ein »wahres Leben<<, verheißt, das jeder sich selbst durch den einfachen Beschluss einrichten kann, »er selbst zu sein«. Genaugenommen läuft diese Kritik auf die Feststellung hinaus, dass der »Jargon der Eigentlichkeit« kein politisches Programm hervorbringe. Das ist tatsächlich der Fall, aber genau das kann man auch vom Jargon der Verdinglichung und Negation behaupten, den Adorno verbreitet. Auch aus dem Satz, dass man die bestehende Kultur unablässig negieren müsse und dass diese Kultur dem nivellierenden Druck des Tauschwerts unterworfen sei, folgt für da gesellschaftliche Verhalten nichts Bestimmtes. Anders ist es bei den orthodoxen Marxisten, bei denen diese Kritik zu der Schlussfolgerung führen soll, dass die Verdinglichung und ihre fatalen Folgen enden, wenn man nur die Fabriken verstaatlicht, doch Adorno erkennt diese Konsequenz keineswegs an, ja er lehnt sie sogar ausdrücklich ab. Er attackiert die auf dem Tauschwert basierende Gesellschaft, ohne überhaupt zu erklären, wie eine andere Gesellschaft aussähe. Seine Entrüstung über den Existentialismus, der keine Rezepte für die Errichtung der neuen Welt gibt, hat daher etwas von einem Tartuffe an sich. …

      Was Adorno sagt, läuft auf die Feststellung hinaus, dass Heideggers Anthropologie überhaupt keine materiell bestimmten Werte produziert und in diesem Sinne amoralisch ist. Ist aber die »Kritische Theorie« in diese Hinsicht in einer sehr viel besseren Situation? Das darf man bezweifeln. Zu ihren Standardparolen gehören zwar »Vernunft« und »Freiheit«. Doch über die »Vernunft« in ihrer höheren, dialektischen Form erfahren wir nicht viel mehr, als dass sie an die Trivialitäten der Logik nicht gebunden und auch dem Kult der empirischen Daten nicht verpflichtet ist, während wir über die Freiheit vor allem erfahren, was sie nicht ist: Sie ist nämlich weder die bürgerliche Freiheit, die, wie man sieht, die Verdinglichung schlechterdings nicht beseitigt, ja, sie sogar
      verstärkt, aber sie ist auch nicht die Freiheit in dem vom Marxismus-Leninismus verheißenen und realisierten Sinne, das heißt Unfreiheit. Sie ist also etwas Besseres, aber was, lässt sich schwer sagen. Schließlich können wir die Utopie nicht positiv vorwegnehmen, sondern höchstens negativ die bestehende Welt transzendieren. Die Empfehlungen der Kritischen Theorie reduzieren sich also am Ende auf einen nackten Aufruf zur Tat, und sie sind genauso formal wie die Heideggersche Eigentlichkeit."

      Hauptströmungen des Marxismus, Bd. 3

      • hf99  On September 8, 2012 at 20:51

        „Ist aber die »Kritische Theorie« in diese Hinsicht in einer sehr viel besseren Situation? Das darf man bezweifeln. Zu ihren Standardparolen gehören zwar »Vernunft« und »Freiheit«.“

        Alleine das ist köstlich! „Parolen“ – ah ja…

        „Er attackiert die auf dem Tauschwert basierende Gesellschaft, ohne überhaupt zu erklären, wie eine andere Gesellschaft aussähe. Seine Entrüstung über den Existentialismus, der keine Rezepte für die Errichtung der neuen Welt gibt, hat daher etwas von einem Tartuffe an sich.“

        Über die Sartrekritik der kritischen Theorie kann man natürlich streiten, und es ist wohl so, dass sie Sartre nicht immer gerecht wird. Aber das „wie eine andere aussähe“ hat mich denn doch vor Lachen zusammenbrechen lassen. Wie Vati gegen Rudi Dutschke (Dege nhardt-Song): Ersma besser machen! Aufbauen!

        edit: gegen gegen Kolakowski, nicht gegen Dich.

        • Bersarin  On September 8, 2012 at 23:22

          Ja, eines der besten Stücke Degenhardts: und natürlich auch: „Jaaaaaaa, wenn der Senator erzählt …“ Obwohl dies eigentlich nicht ganz meine Musik ist, weil ich politische Botschaften grosso modo gruselig finde – ich gehe lieber Tauben vergiften im Park. Und da auch andere in ihren Kommentaren immer so dezidiert auf ihre eigenen Texte in ihrem Blog hinweisen, hier darf er nicht fehlen, mein Hinweis auf den großartigen Degenhardt:

          http://bersarin.wordpress.com/?s=Degenhardt

          „Soooooo geht das nicht, sagt der alte Sozialdemokrat und spricht!“ Herrlich. Jetzt kommen schon die kälteren Tage.Und auch Joß Fritz.

          • hf99  On September 8, 2012 at 23:32

            hahaha, na klar, der alte, ewige Sozialdemokrat und spricht (und spricht und spricht, nur ändern, das will er nicht)

            wobei mein Verweis auf Mühsams Sozi nicht fehlen darf:

            http://www.graswurzel.net/235/concert.shtml

            (mit interessanten Anmerkungen zum geschichtlichen Hintergrund!)

        • Bersarin  On September 8, 2012 at 23:24

          Och nöh, der Spöömfilter: Ärmelaufkrempeln, zupacken!

          • hf99  On September 8, 2012 at 23:30

            ich muss es so lassen mit dem Spamfilter, sorry. Ansonsten werden wir mit Viagra-Werbung zugespamt hier, dagegen wäre Peles peinliche Werbeaktion („ich würde es tun“) virtueller Waisenknabe…

  • Bersarin  On September 8, 2012 at 20:41

    Leszek Kolakowski ist sicherlich ein ausgezeichneter Kenner des Marxismus, was auch immer mit diesem nebulösen Begriff gemeint sei, und er beherrscht die Kunst der Adorno-Pseudo-Paraphrase Gut wäre es freilich, Kolakowski hätte dann auch Adorno gelesen.

    Um bloß einen Punkt aus dem Schwachfug herauszugreifen: „Was Adorno sagt, läuft auf die Feststellung hinaus, dass Heideggers Anthropologie überhaupt keine materiell bestimmten Werte produziert und in diesem Sinne amoralisch ist.“ Dies ist eine Feststellung, die Adorno so nicht treffen würde, weil er genau in diesen Begriffen wie Anthropologie und Moral nicht argumentiert. Allein deshalb nicht, weil auch Heidegger diese Begriffe scheut, wie El Mocho den Marx. Kolakowskis Kritik mag Helmuth Plessner treffen, an Adorno schießt sie meilenweit vorbei. Und so zeigt es sich wieder einmal und wiederholt: Es genügt nicht, die Texte nicht gelesen zu haben, man muß auch unfähig sein, sie in die adäquate Begrifflichkeit zu bringen.

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