Hegel, Herder, Schopenhauer, Reflexion

Bersarin hat sich hier Gedanken über Hegel gemacht. Das zwang mich, H 3 p. 78 ff (Hegels Werke zitiere ich immer in der Moldenhauer/Michel-Ausgabe Frankfurt/Main (Suhrkamp) 1970/1986 uö, die arabische Ziffer meint die Bandnummerierung) noch einmal zu lesen. Hegels weitere Ausführungen p. 78-79 sind wirklich interessant:

Das Bewußt sein weiß etwas, dieser Gegenstand ist das Wesen oder das Ansich; er [79] ist aber auch für das Bewußtsein das Ansich, damit tritt die Zweideutigkeit dieses Wahren ein. Wir sehen, daß das Bewußtsein jetzt zwei Gegenstände hat, den einen das erste Ansich, den zweiten das Für-es-Sein dieses Ansich. Der letztere scheint zunächst nur die Reflexion des Bewußtseins in sich selbst zu sein, ein Vorstellen nicht eines Gegenstandes, sondern nur seines Wissens von Jenem ersten. Allein wie vorhin gezeigt worden, ändert sich ihm dabei der erste Gegenstand; er hört auf, das Ansich zu sein, und wird ihm zu einem solchen, der nur für es das Ansich ist; somit aber ist dann dies: das Für-es-Sein dieses Ansich, das Wahre, das heißt aber, dies ist das Wesen oder sein Gegenstand. Dieser neue Gegenstand enthält die Nichtigkeit des ersten, er ist die über ihn gemachte Erfahrung.

Die Erkenntnis des Geistes sei, so Hegel in der Einleitung zum dritten Teil der Enzyklopädie, die „konkreteste, darum höchste und schwerste“ (H 10, p. 9). Und zwar, wie er in der Anmerkung dazu begründet, einfach deswegen, weil sich dort die Idee selbst verwirklicht, also zur konkretesten und verwickelsten Form gelangt. Will sagen: Wegen der Reflexivität, die dieser Erkenntnis notwendig eignet. Also: Weil das Subjekt Auskunft über sich selbst gibt. Und weil das Subjekt am Ende seiner Entwicklung (wie das Subjekt sich reflektierend als Subjekt begreife) eine Identität von Gegenstand und Begriff darstelle, und zwar eine reflektierte. Das konkrete Subjekt sei nicht nur mit seinem Begriff identisch und vice versa, sondern es wisse das auch, und genau dieses Wissen um diese Identität sei dialektisch auszuweisen. Im Gegensatz etwa zum Objekt X, welches sich zwar auch mit dem Subjekt des Wissen austauscht und dadurch ändert, dass es erkannt wird, ist das Subjekt hier Erkennendes und Erkanntes zugleich, deswegen eben auch die „verwickelste Form“ So, in etwa, habe ich es mir zurecht gelegt…

Hegel enerviert mich; er ist eine der interessantesten Philosophen, die ich je las, dabei mir zugleich immer ein wenig fremd. Ich habe nie mit ihm abschließen können. Manchmal denke ich wirklich, es mit einem Jahrtausendgenie zu tun zu haben; dann sitze ich da und sage mir „Lord Bertrand, übernehmen Sie!“ Russells Hegel-“Widerlegung“ dauert bekanntlich drei Zeilen: Im Rahmen der negat-Einführung vermeldete Russell, bei Hegel seien Sätze der Struktur „Folgendes ist wahr: p und non-p“ zu finden, und daraus folge per negat-Einführung unmittelbar die Falschheit des Hegelianismus. Ich habe mich hier schon mehrfach zum Thema ‚Hegel und die formale Logik‘ geäußert. Nirgends behauptet Hegel fröhlich Sätze der Art „p und non-p“ – täte er das, hätte Russell tatsächlich schlicht Recht – , im Gegenteil. Was Hegel vielmehr dartut, ist ein „einerseits p, und dadurch in der Entwicklung ggfls dann auch non-p“. Siehe das Zitat oben. Wie aber ist das zu verstehen?

Nun trifft Hegels Einsicht – per Reflexion ändere sich das Material, über das reflektiert wird, aus p könne irgendwie und irgendwann auch non-p werden – unstreitig zu. Mich stört jedoch, dass Hegel die Reflexion hier wortwörtlich verwissenschaftlicht, also glaubt, dass sich per Reflexion gleichsam vorhersagbare Ergebnisse einstellen (Subjekt, Begriff, Idee, Geist seien dann zu Hause…). Er glaubt hier an Strukturgesetzlichkeiten, die ich nicht sehe. Ein solcher Reflexionsautomatismus wäre nämlich, böse ausgedrückt, nachgerade so etwas wie die Negation von Reflexion. Nun werden mir die Hegel-Freunde antworten: So habe es Hegel aber nicht verstanden. Hegel und, materialistisch gewendet, Marx würden ja eben gerade nicht sagen „Nun legt mal die Hände in den Schoß; die Dialektik ist sowieso auf Eurer Seite!“ Stimmt schon. Für Hegel und Marx ist die aktive Praxis entscheidendes Moment dialektischen Denkens. Aber Hegel/Marx verführen eben zu dieser falschen Sicht, zu diesem falschen Vertrauen, und eine so notorisch falsche Lesart verweist (dialektisch gedacht!) wegen seiner Notorik eben doch auf etwas. Kant verstand seine Analyse der Rolle von Reflexivität (Das „ich denke“ müsse alle meine Vorstellungen begleiten können) noch als Wissenschaftskritik, als kritische Selbstvergewisserung von Wissenschaft, und zwar in Abgrenzung zum Spekulativen. Hegel (und diese Standardinterpretation des Verhältnisses von Kant und Hegel scheint mir weiterhin richtig!) überschreitet Kants Verbotsschilder, und zwar bewusst. Das ist zunächst einmal nicht zu beanstanden. Ist es aber auch Wissenschaft? Oder sind Hegels Spekulationen eine Religion im säkularen Gewand? Auch diese Frage ist nicht sonderlich originell, muss aber immer wieder gestellt werden. Sie hat übrigens mit Ideologiekritik nichts zu tun; auch, wenn einige (insbesondere Konservative, was ich absurd finde) das immer wieder suggerieren. Nicht ohne Grund gab es nicht nur einen Links-, sondern auch einen Rechtshegelianismus – der übrigens konsistent war, auch, wenn die Linke das immer wieder bestritt. Kein anderer als Niklas Luhmann ist gegen Ende des 20. Jhdts. sein prononciertester Vertreter gewesen. Was mich an Luhmann stört ist das, was mich bereits an Hegel so stört: Die Geschlossenheit, das Einfangen-wollen von „Allem“, wobei eben gerade die Position des erkennenden Subjekts hinreichend unklar bleibt: Zugleich Teil des erkannten Systems und Erkennendes des Systems (also in gewisser Weise „außerhalb“)? Übrigens: Russells und anderer Gegnerschaft zu Hegel entsprang primär ihrer Abwehr des britisch-imperialen Rechtshegelianismus, wie ihn Bradley und andere um 1900 repräsentierten.

Auch andere haben nachgedacht, was es mit der Reflexion auf sich habe. Herder, genialer Frühromantiker und in meinen Augen ein embryonaler Postmoderner, anotierte (ich zitiere ausgiebig; auch, um zu werben: Ein Jahrhunderttext!):

Ein Volk hat keine Idee, zu der es kein Wort hat; die lebhafteste Anschauung bleibt dunkles Gefühl, bis die Seele ein Merkmal findet und es durchs Wort dem Gedächtnis, der Rückerinnerung, dem Verstande, ja endlich dem Verstande der Menschen, der Tradition, einverleibet; eine reine Vernunft ohne Sprache ist auf Erden ein utopisches Land. Mit den Leidenschaften des Herzens, mit allen Neigungen der Gesellschaft ist es nicht anders. Nur die Sprache hat den Menschen menschlich gemacht, indem sie die ungeheure Flut seiner Affekten in Dämme einschloß und ihr durch Worte vernünftige Denkmale setzte. Nicht die Leier Amphions hat Städte errichtet, keine Zauberrute hat Wüsten in Gärten verwandelt: die Sprache hat es getan, sie, die große Gesellerin der Menschen. Durch sie vereinigten sie sich, bewillkommend einander, und schlossen den Bund der Liebe. Gesetze stiftete sie und verband Geschlechter; nur durch sie ward eine Geschichte der Menschheit in herabgeerbten Formen des Herzens und der Seele möglich. Noch jetzt sehe ich die Helden Homers und fühle Ossians Klagen, obgleich die Schatten der Sänger und ihrer Helden so lange der Erde entflohn sind. Ein bewegter Hauch des Mundes hat sie unsterblich gemacht und bringt ihre Gestalten vor mich; die Stimme der Verstorbenen ist in meinem Ohr; ich höre ihre längstverstummeten Gedanken. Was je der Geist der Menschen aussann, was die Weisen der Vorzeit dachten, kommt, wenn es mir die Vorsehung gegönnt hat, allein durch Sprache zu mir. Durch sie ist meine denkende Seele an die Seele des ersten und vielleicht des letzten denkenden Menschen geknüpfet: kurz, Sprache ist der Charakter unsrer Vernunft, durch welchen sie allein Gestalt gewinnet und sich fortpflanzet.

Indessen zeigt eine kleine nähere Ansicht, wie unvollkommen dies Mittel unsrer Bildung sei, nicht nur als Werkzeug der Vernunft, sondern auch als Band zwischen Menschen und Menschen betrachtet, so daß man sich beinah kein unwesenhafteres, leichteres, flüchtigeres Gewebe denken kann, als womit der Schöpfer unser Geschlecht verknüpfen [347] wollte. Gütiger Vater, war kein andrer Kalkül unsrer Gedanken, war keine innigere Verbindung menschlicher Geister und Herzen möglich?

1. Keine Sprache druckt Sachen aus, sondern nur Namen; auch keine menschliche Vernunft also erkennt Sachen, sondern sie hat nur Merkmale von ihnen, die sie mit Worten bezeichnet: eine demütigende Bemerkung, die der ganzen Geschichte unsres Verstandes enge Grenzen und eine sehr unwesenhafte Gestalt gibt. Alle unsre Metaphysik ist Metaphysik, d.i. ein abgezognes, geordnetes Namenregister hinter Beobachtungen der Erfahrung. Als Ordnung und Register kann diese Wissenschaft sehr brauchbar sein und muß gewissermaße in allen andern unsern künstlichen Verstand leiten; für sich aber und als Natur der Sache betrachtet, gibt sie keinen einzigen vollständigen und wesentlichen Begriff, keine einzige innige Wahrheit. All unsre Wissenschaft rechnet mit abgezognen einzelnen äußern Merkmalen, die das Innere der Existenz keines einzigen Dinges berühren, weil zu dessen Empfindung und Ausdruck wir durchaus kein Organ haben. Keine Kraft in ihrem Wesen kennen wir, können sie auch nie kennenlernen; denn selbst die, die uns belebt, die in uns denket, genießen und fühlen wir zwar, aber wir kennen sie nicht.Keinen Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung verstehen wir also, da wir weder das, was wirkt, noch was gewirkt wird, im Innern einsehn und vom Sein eines Dinges durchaus keinen Begriff haben. Unsre arme Vernunft ist also nur eine bezeichnende Rechnerin, wie auch in mehreren Sprachen ihr Name saget.

2. Und womit rechnet sie? Etwa mit den Merkmalen selbst, die sie abzog, so unvollkommen und unwesenhaft diese auch sein mögen? Nichts minder! Diese Merkmale werden abermals in willkürliche, ihnen ganz unwesenhafte Laute verfaßt, mit denen die Seele denket. Sie rechnet also mit Rechenpfennigen, mit Schällen und Ziffern; denn daß ein wesentlicher Zusammenhang zwischen der Sprache und den Gedanken, geschweige der Sache selbst sei, wird niemand glauben, der [348] nur zwo Sprachen auf der Erde kennet. Und wieviel mehr als zwo sind ihrer auf der Erde! in denen allen doch die Vernunft rechnet und sich mit dem Schattenspiel einer willkürlichen Zusammenordnung begnüget. Warum dies? Weil sie selbst nur unwesentliche Merkmale besitzt und es am Ende ihr gleichgültig ist, mit diesen oder jenen Ziffern zu bezeichnen. Trüber Blick auf die Geschichte des Menschengeschlechtes! Irrtümer und Meinungen sind unsrer Natur also unvermeidlich, nicht etwa nur aus Fehlern des Beobachters, sondern der Genesis selbst nach, wie wir zu Begriffen kommen und diese durch Vernunft und Sprache fortpflanzen. Dächten wir Sachen statt abgezogner Merkmale und sprächen die Natur der Dinge aus statt willkürlicher Zeichen, so lebe wohl, Irrtum und Meinung, wir sind im Lande der Wahrheit. Jetzt aber, wie fern sind wir demselben, auch wenn wir dicht an ihm zu stehen glauben, da, was ich von einer Sache weiß, nur ein äußeres abgerissenes Symbol derselben ist, in ein anderes willkürliches Symbol gekleidet. Verstehet mich der andre? Verbindet er mit dem Wort die Idee, die ich damit verband, oder verbindet er gar keine?

Irrtümer unvermeidlich – man müsste Herder „innovativ“ nennen, wäre dieser Begriff nicht auch, schon Herder hätte es so gesehen, verhunzt, verkommen, verludert… Diese Passage aus den „Ideen zur Philosophie der Menschheit“ gehört für mich jedenfalls zu den größten Lektüreerlebnissen der letzten Jahre.

Schopenhauers berühmte These, das Subjekt sei das, was alles erkenne und von keinem erkannt wird, scheint mir im Vergleich mit Hegel/Luhmann tatsächlich die reifere Einsicht. Ich lese sie als „theoretischen background“ zu Herders Überlegungen. Schopenhauer bestreitet nicht, dass ich das Subjekt-Objekt-Verhältnis, welches zu t1 herrschte, zu t2 selber als Subjekt zum Objekt machen kann. Konkrete, reflexive Einsichten gibt es immer. Aber die nach Schopenhauer tiefste Einsicht sei die, in der ein Subjekt sich als Funktion des Willens, also als nichtig begreife. Es wird bei der konkreten Reflektion immer auch blinde Flecken geben. Eine Versöhnung von Reflektierendem und Reflektiertem kann nicht statt haben. Hier ist Schopenhauer auf geniale Art theoretisch konsistent: Versöhnung gibt es nur, wenn das Subjekt sich auflöst. Vielleicht sollte man doch anfangen – übrigens ohne politisches Pro oder Con -, in Schopenhauers Gegnerschaft zu Hegel mehr zu sehen als nur eine zwar für die Geschichte der modernen Ästhetik interessante und wichtige, theoretisch aber unergiebige Nebenposition der Philosophiegeschichte. Schopenhauers geniale Lösung des Realitätsproblems – Berkeleys esse is (englisch im Original!) percipi erklärt! – hat Wittgenstein deutlich beeinflusst. Ich bin kein Philosophie-Geschichtler und bin belehrbar: Aber meines Wissens hat niemand vor Schopenhauer den Idealismus (nämlich eben als Idealismus und nur als Idealismus zutreffend) derart konsistent, derart klar erklärt.

Reflexion ist auch in anderen Zusammenhängen philosophisch wichtig. Ich spreche vom Willensfreiheitsproblem. Und es hat, natürlich, auch wieder mit Kant, Herder, Schiller, Hegel und Schopenhauer sowie Marx zu tun. (Marx=erratischer Block für das Zeitalter des deutschen Idealismus) Dazu, wenn ich Zeit finde, demnächst.

Post a comment or leave a trackback: Trackback URL.

Kommentare

  • El_Mocho  On Juli 11, 2012 at 16:24

    Ich bin immer wieder überrascht, wie niemand dieser idealistischen Geistesriesen mal auf die Frage kommt, wie denn eigentlich das Subjekt bzw. der Geist zu erklären ist? Es handelt sich offenbar einfach eine Selbstverständlichkeit, dass es Menschen und den menschlichen Geist gibt. Ich sehe darin durchaus ein Echo religiöser Vorstellungen; Gott ist ja auch unerschaffen und existiert von Ewigkeit zu Ewigkeit.

    Schopenhauer sagt ja irgendwo, dass die Welt ein „Gehirnphänomen“ ist. ich kann garnicht verstehen, warum er sich nicht die Frage stellt, wo denn das Gehirn ist, wenn die Welt gewissermaßen im Gehirn ist?

    • hf99  On Juli 11, 2012 at 17:00

      das ist dann Schopenhauers berühmte materialistische Wende. Auf die wäre noch zu kommen. Du missverstehst aber, glaube ich, folgendes: Wissenschaftliche Theorien der Art „geistige Zustände und Ereignisse werden neuronal so-und-so erzeugt/verursacht etc“ und Begriffsanalysen der Art „Das Subjekt muss über Raum-zeitliche Anschauungsformen verfügen, um überhaupt erkennen zu können“ schließen sich nirgends aus.

  • El_Mocho  On Juli 12, 2012 at 15:02

    Was natürlich implizieren würde, dass das Subjekt eine neuronale Basis im Gehirn haben muss, mein Reden.

    Es gibt dazu einen ganz interessanten Artikel hier: http://papers.klab.caltech.edu/123/1/Koch_Segev_NN2000.pdf , wobei auch für mich vieles zu wissenschaftlich ist, um alles zu verstehen. Aber die Zusammenfassung bringt es ganz gut auf den Punkt: „Neurons carry out the many operations that extract meaningful information from sensory receptor arrays at the organism’s periphery and translate these into action, imagery and memory. Within
    today’s dominant computational paradigm, these operations, involving synapses, membrane ionic channels and changes in membrane potential, are thought of as steps in an algorithm or as computations. The role of neurons in these computations has evolved conceptually from that of a simple integrator
    of synaptic inputs until a threshold is reached and an output pulse is initiated, to a much more sophisticated processor with mixed analog-digital logic and highly adaptive synaptic elements.“

    Demnach ließe sich das Subjekt durchaus in eine naturalistische Erkenntnistheorie wie etwa die von Quine integrieren.

  • David  On Juli 12, 2012 at 15:30

    Hochberühmt:

    The totality of our so-called knowledge or beliefs, from the most casual matters of geography and history to the profoundest laws of atomic physics or even of pure mathematics and logic, is a man-made fabric which impinges on experience only along the edges. Or, to change the figure, total science is like a field of force whose boundary conditions are experience. A conflict with experience at the periphery occasions readjustments in the interior of the field. Truth values have to be redistributed over some of our statements. Re-evaluation of some statements entails re-evaluation of others, because of their logical interconnections — the logical laws being in turn simply certain further statements of the system, certain further elements of the field. Having re-evaluated one statement we must re-evaluate some others, whether they be statements logically connected with the first or whether they be the statements of logical connections themselves. But the total field is so undetermined by its boundary conditions, experience, that there is much latitude of choice as to what statements to re-evaluate in the light of any single contrary experience. No particular experiences are linked with any particular statements in the interior of the field, except indirectly through considerations of equilibrium affecting the field as a whole.

    (Quine, „Two Dogmas of Empiricism“)

    Finde den Geist.

  • David  On Juli 12, 2012 at 15:43

    Online verfügbar, darum die magere Literaturangabe: http://www.ditext.com/quine/quine.html

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: