Jeder zehnte war V-Mann (oder Frau?)

Wie die „Berliner Zeitung“ berichtete, bestätigte der Erfurter Verfassungsschutz jetzt erstmals die Unterwanderung des „Thüringer Heimatschutzes“. Demnach war fast jeder zehnte Aktivist in der damaligen Neonazi-Vereinigung ein Spitzel des Verfassungsschutzes.(…)
Nach Angaben der „Berliner Zeitung“ gab es damals eine gemeinsame Geheimdienstoperation „Rennsteig“, mit der die Thüringer Neonazi-Szene aufgedeckt werden sollte. Unter Federführung des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV) seien daran das Thüringer Landesamt für Verfassungsschutz, der Militärische Abschirmdienst (MAD) sowie zeitweilig auch das bayerische Landesamt für Verfassungsschutz beteiligt gewesen.

Nach Angaben des Innenministeriums in Erfurt verfüge das Thüringer Landesamt für Verfassungsschutz aber angeblich über keine „Rennsteig“-Akten mehr, berichtete die Zeitung weiter. Das Bundesamt für Verfassungsschutz gab laut „Berliner Zeitung“ wiederum in einem Geheimbericht zu, dass im vergangenen Jahr Akten aus den Jahren 1997 bis 2001 vernichtet worden seien, die zum Teil auch die Operation „Rennsteig“ betrafen. Unklar bleibe, ob die Akten nach dem Auffliegen der NSU Anfang November 2011 vernichtet wurden, oder vorher.

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