Semken muss jetzt Eier haben

Hoffentlich hat Hartmut Semken – der Vorname ist ja schon mal nicht falsch! – jetzt Eier.

„Nichts liegt mir ferner, als Rechtsextreme einzuladen, der Piratenpartei beizutreten. Aber wir müssen einen Weg finden, mit denen umzugehen, ohne dass es einem Lynchmob gleichkommt.“ (vorzüglich! hf) Ihm wäre es lieber, „wir würden als Piratenpartei ein Programm entwickeln und vorleben, das Menschenverachter so anekelt, dass sie ganz von allein gehen“. Die Piratenpartei habe 25.000 Parteimitglieder und keine Vorab-Prüfung. „In der Gesellschaft vorhandene Probleme importieren wir daher ungefiltert, Personen mit rechtsradikalem Gedankengut haben wir also mit hoher Wahrscheinlichkeit dabei und müssen sie nun wieder loswerden. Dafür benötigen wir Verfahren, die zunächst verhindern, dass die Progammatik und Handlungen der Partei von solchem Gedankengut beeinflusst werden.“

So ist es. Nicht aufgeben, gegenhetzen!

Zur neopietistischen Zerknirschungsrhetorik und dem schwachsinnigen 130 guckstu ansonsten burks (Rechtsextremismus- und Lichterkettenexperte)

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Kommentare

  • genova68  On April 20, 2012 at 10:27

    Sorry, das ist nur ein Test.

  • genova68  On April 20, 2012 at 10:27

    Danke, kann gelöscht werden.

  • altautonomer  On April 23, 2012 at 08:07

    Martin Delius ist wegen seines noch aktuelleren braunen Vergleichs zurückgetreten.

  • genova68  On April 23, 2012 at 10:01

    Höhö,
    die Delius-Geschichte zeigt doch vor allem die Funktionsweise der Medien. Was der mit seinem Spruch meinte war klar, es geht steil aufwärts. Er hat die Piraten nicht mit der NSdAP verglichen im Sinne von gleichsetzen. Er hat das MIssverständnis danach klar gestellt (wenn es überhaupt etwas klarzustellen gab, es wusste ja jeder, wie es gemeint war) und sich entschuldigt. Ihm daraus einen Strick zu drehen, ist der Empörungsindustrie geschuldet. Es führt nur dazu, dass Unkonventionalität im Politbetrieb weiterhin keine Chance haben wird und Leute wie Lindner, Westerwelle mit ihrer Orwell-Sprache nach oben kommen.

    Sicher haben die Piraten ein Nazi-Problem, aber nicht in Person von Delius. Und das einzige, was an den Piraten interessant ist, ist der formale Bruch mit der Lächerlichkeit und Verlogenheit des Politbetriebs.

    Endlich mal was Positives von der Jugend!

    hf,
    du kannst meine Kommentare da oben wirklich löschen.

  • altautonomer  On April 23, 2012 at 12:36

    genova68: Wenn Delius einen Vergleich mit der Aufstiegsgeschwindigkeit (dazu hätte sogar das Bashing durch die etablierten Partien gehört) anderer Parteien ziehen wollte, hätte es genügt, die Grünen zu erwähnen. Es bleibt daher die Frage warum ausgerechnet die Nazis im positiven Kontext? Mit der NS-Affinität sollte jetzt aber mal endlich Schluss sein.

  • Noergler  On April 23, 2012 at 13:36

    Nunmehr soll Delius gesagt haben:
    „Mein politischer Niedergang vollzieht sich mit der Geschwindigkeit des Niedergangs der NSDAP im Jahre 1945.“

  • genova68  On April 23, 2012 at 14:36

    altautonomer,
    die Grünen sind in den Umfragen und den realen Wahlergebnissen seinerzeit bei weitem nicht so raketenhaft gestartet wie jetzt die Piraten, die krebsten über 20 Jahre zwischen zwei und acht Prozent herum. Der positive Kontext zu den Nazis war bei Delius m.E. nur der formale Erfolg bei Wahlen bzw. jetzt Umfragen. NSdAP von 2,6 auf 18 Prozent von 1928 bis 1930. Die Piraten kamen in den vergangenen zwei Jahren von nicht existent auf 13 Prozent. So einen Aufstieg gab es in der BRD noch nie.

    Natürlich ist der Vergleich dennoch absurd, aber die Spon-Überschrift „Pirat vergleicht seine Partei mit NSdAP“ ist irreführend, und das wissen die betreffenden Journalisten auch.

    Claudia Roth redet gleich von einem „ungeheuelichen Vergleich“, das ist diese dämliche Empörungsmaschinerie. Insgeheim ist die nur neidisch, weil die Piraten den Grünen zeigen, dass sie ihren Jugend- und Widerstandsnimbus nun endgültig verloren haben.

  • Noergler  On April 23, 2012 at 15:19

    Wenn der nächste Winter kommt, werde ich nicht frieren, wir haben hier nämlich Gas wie in Auschwitz.

    Und jetzt bitte nicht wieder diese Empörungskultur! Der positive Kontext zu Auschwitz besteht nur in der formalen Menge des Gases.

  • genova68  On April 23, 2012 at 17:04

    Nörgler wird so langsam zum Internet-Broder.

  • ziggev  On April 23, 2012 at 17:24

    jugendliche Allmachtsphantasien – bei linken manchmal auftretend als ironischer Hinweis auf Vernichtungsphantasien infolge herbeigesehnter Militanz.

  • altautonomer  On April 24, 2012 at 08:21

    genova68: Zustimm. Die Piraten verbrodern ist zur Zeit schick. Hab auf einem Blog gestern sogar gelesen, dass mein mit „Piraten“ ja auch gleich das Totenkopfsymbol assoziiert. – und das hätte wer auf den Kragenspiegel gehabt?

    So ein Quatsch.

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