Urheberrechte kontrovers

Politisch-ökonomisch haben burks und die digitale Linke natürlich Recht (den Kalauer vom Streit ums copyright zwischen den beiden verkneife ich mir mit Mühen…abgesehen davon, dass die sowieso von unserem gemeinsamen Sonderkorrespondenten Dr. Karl Marx, Trier, Brüssel, London gehalten werden).

Das Urheberrecht ist an diesen Auswüchsen nicht schuld. Das Recht spiegelt nur die Machtverhältnisse in der Ökonomie wider. Kapitalismus ist ohne Eigentum an allem und jedem nicht zu haben. Ein bisschen Schwangerschaft geht genauso wenig wie ein „vernünftiges“ Urheberrecht, ein „gerechter“ Lohn oder ein „fairer“ Preis.

So ist es. Punkt.

Auch außermarxsche Kriterien zeigen, dass die derzeitige vor allem auch juristische Praxis rund ums Urheberrecht mehr als zweifelhaft ist. Ich würde mir Richter mit Traute wünschen. Etwa Richter, die bei Rechtsanwaltskanzleien, die von quasi automatisierter Abmahnerei regelrecht leben, mal sowohl das Übermaßverbot als auch den 226 BGB (Schikaneverbot) ins Spiel bringen. Der wirtschaftliche Schaden – auch kapitalismusintrinsisch betrachtet! -, der X entsteht, wenn ich privat, für die private Nutzung, seinen Song nicht „legal“, sondern „illegal“ erwerbe, beträgt so round about 1 Euro. Die Strafen, die da verhängt werden, sind schon unterirdisch. Für relative Lappalien in die Privatinsol getrieben zu werden – da sollte mal einer bis vors BVG gehen. Dies betrifft insbesondere Minderjährige, die solche Links in aller Unschuld zu setzen pflegen.

Ferner: Die Rechteinhaber (das sind meistens nicht die Urheber eines Werks!) vernutzen, wie burks zutreffend schreibt, als kluge Kapitalisten zwar, wie immer, das Justizsystem sehr clever, um ihre sog. Ansprüche durchzusetzen. Aber sie haben das Netz nicht verstanden. Ein fiktives Beispiel (es ist wirklich fiktiv!): nehmen wir einmal an, ich würde gerade an einem Drehbuch sitzen, weil ich gemeinsam mit independent-Filmemachern den besten, spannendsten, subtilsten Kriminalroman der letzten Jahre verfilmt sehen möchte. Und nehmen wir einmal an, ich würde dort auch zwei, drei Songs spielen wollen. Sagen wir mal: How many more times und communication breakdown von LZ und Was ich an Dir mag von Interzone. Ich müsste brav um Erlaubnis fragen und zahlen. Wie dumm ist das denn – sogar kapitalismusintern betrachtet? Bessere Werbung – der independent-Film würde natürlich ein Megaburner! – kann es doch gar nicht geben! Wie seppel-deppel-dämlich kann man denn sein? Dazu kommt: Alle drei Songs gehören zum zumindest erweitert „kollektiven Gedächtnis“ meiner Generation (zumindest „Communication breakdown“ darf sogar als weithin bekannt bezeichnet werden). Darf man das kollektive Gedächtnis nicht mehr benennen? Zum weiteren: Links sind eine neue Methode der Verbreitung geistiger Inhalte. Verlinkung verbieten/erschweren, das wäre in etwa so, als wenn ich um 1960 Perso-Vorlage (mit Besuchsprotokoll!) und Eintrittsgeld für den Besuch von Buchhandlungen gefordert, und rechtlich jeden verfolgt hätte, der dieses Eintrittsgeld zu umgehen suchte. Die Content-Mafia wird sich auf Dauer nicht durchsetzen, aber bis dahin werden so manche in die Privatinsol getrieben worden sein.

Soweit dies.

Und dennoch verfehlen burks und die digitale Linke die Wahrheit um eine halbe Seemeile.

Ich will das kurz erklären.

Im Kapitalismus leben heißt – wie unfreiwillig zutreffend gesagt wurde: „Du musst Dich verkaufen können“, „sein Leben als Unternehmen betrachten“, d.h. die restlose Reduktion alles Lebendigen auf die Verwertungslogik. So weit, so kläglich.

Ich sehe nicht ein, dass ich – so lange ich, leider, im Kapitalismus leben muss – auf meine Eigentumsrechte soll verzichten müssen unter dem erlauchten Deckmantel der Content-Freiheit, während alle anderen mit Hilfe eben dieses Eigentumbegriffs Kasse machen. Das kommt mir, sorry burks, sorry digitale Linke, wie schlechter Idealismus vor (ätsch!). Nehmen wir doch einfach mal an, ich schriebe einen nicht nur meines sondern vor allem auch Publikums Erachtens guten Roman. 800.000 Leute wollen lesen, wie es mit Merrit und Götz weitergeht. Alle Welt (nun laßt mir mal meinen Größenwahn!) diskutierte darüber. SpON schriebe, desgleichen Focus, Stern, BILD,MoPo…nur ich müsste weiterjobben, da, leider, fast alle Welt das Ding als „illegalen“ pdf-Download läse. Ich habe bewusst Anführunsgzeichen gesetzt, aber, ganz ehrlich: Da käme ich mir schon reichlich doof vor. Vermutlich würde ich, zumindest zunächst, niemanden anzeigen, niemanden verklagen. Aber ich fände eine solche Situation schon beknackt. Denn mir würde hier inmitten einer restlos entfremdeten und entfremdenden Gesellschaft die Rolle des reinen, hehren Ritters zugewiesen. Alle Welt machte Kohle, nur ich sollte mit Eierschale und guten Worten abgefunden werden – sorry, nee, so nich‘.

Realistisch ist ein solches Szenario zweifellos nicht. Realistisch wäre es, dass dann sagenwirmal ein Drittel den „illegalen“ Download bevorzugte, während zwei Drittel ganz korrekt zahlte – und damit könnte ich sehr gut leben. Mein fiktives Beispiel soll auf ein Problem aufmerksam machen. Nach einem zu Recht berühmten Jahrhundert-/Jahrtausend-Zitat gibt es bekanntlich kein richtiges Leben im Falschen. Korrekt! Aber dann mute man uns „Urhebern“ doch bitte nicht zu, dass wir ein gleichsam virtuell „richtiges“ Leben führen, während alle anderen um uns – uns applaudierend – abkassieren. Dazu, mit Verlaub, wäre ich denn doch nicht bereit.

burks hat Typen wie Kim Schmitz zu ‚Kommunisten wider Willen‘ gemacht. Bei aller sonstigen Wertschätzung für burks: Das ist Blödsinn. Der schmierige Kim Schmitz ist kein Kommunist, nicht einmal einer wider Willen, und seine Gewinne hat er mit Sicherheit nicht gleich verteilt. Kim Schmitz ist nichts anderes als das, was unser gemeinsamer Sonderkorrespondent Dr. Karl Marx einmal so herrlich als Lumpenproletariat bezeichnet hat. Herrn Schmitz ist die Offenheit des Netzes sowas von scheißegal. Würde er seinen erträumten Ferrari einfacher durchfinanziert bekommen per GEMA, er wäre sofort für massivste Restriktionen.

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Kommentare

  • Jörg Braun  On März 23, 2012 at 10:42

    „Aber dann mute man uns “Urhebern” doch bitte nicht zu, dass wir ein gleichsam virtuell “richtiges” Leben führen, während alle anderen um uns – uns applaudierend – abkassieren. Dazu, mit Verlaub, wäre ich denn doch nicht bereit.“
    Das hat die LINKE durchaus verstanden. Deshalb gibt es nicht nur halbe Seemeilen entfernte Systemkritik, sondern eben auch Vorschläge, wie es im grundsätzlich falschen Leben mit dem Urheberrecht doch ein wenig besser werden kann als bisher.
    Siehe bspw. hier: http://linksfraktion.de/themen/urheberrecht-internet/ Oder in aller Vielfalt hier: http://blog.die-linke.de/digitalelinke/category/urheberrecht/

  • Dirk  On März 23, 2012 at 17:24

    Zum Thema Kim Schmitz, ich weiss nicht ob Dir bekannt ist, dass der Typ schon mal mit Abmahnanwälten zusammengearbeitet hat. Genaueres gibt es

    Hier

  • fk  On März 23, 2012 at 19:32

    Llieber hartmut,

    Danke!
    „Ich sehe nicht ein, dass ich – so lange ich, leider, im Kapitalismus leben muss – auf meine Eigentumsrechte soll verzichten müssen unter dem erlauchten Deckmantel der Content-Freiheit, während alle anderen mit Hilfe eben dieses Eigentumbegriffs Kasse machen.“
    Dieser Satz bringt es exakt auf den Punkt! Diesen Satz sollte man nicht nur der Linken, sondern vor allem allen Piraten, Links und Rechts um die Ohren hauen.

    hgfk

  • willi  On März 24, 2012 at 14:37

    Man kann dass auch ungehaltener formulieren:
    http://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/zuendfunk/regener_interview100.html

    Ansonsten kann mich fk nur anschließen.

  • ziggev  On März 24, 2012 at 17:45

    nebenbei: wie stehts mit Deinem Angebot hier?

    Plagiat! Plagiat? auf Kritik und Kunst (alt) ?

    Darf jetzt über „beliebigen Worteplunder“ Hartmutscher Pronenienz jetzt frei verfügt werden? Bersarin schien es so aufzufassen und Du widersprachst nicht …

    (Keine Bange, meines Wissens ist derartiges nicht passiert und ich habe nichts dergleichen vor.)

    • hf99  On März 25, 2012 at 13:15

      mein Angebot steht natürlich noch. Wer sich von bei einen „Tabubruch“-text bestellt, wird nicht enttäuscht werden. Allerdings erwarte ich Vorkasse.

  • ninjaturkey  On März 25, 2012 at 12:11

    „…Nehmen wir doch einfach mal an, ich schriebe einen… …Roman…«

    Ja, nehmen wir das mal an. Und dann fragen wir uns, warum zu Hölle Du so etwas machst. Hast Du keinen „anständigen“ Broterwerb wie jeder andere auch, in dem Du das produzierst oder sonst erwirtschaftest, was Du und deine Mitmenschen wirklich brauchen? Schreiben ist doch, wie 99% wirklich aller Fälle beweisen, eine zutiefst brotlose Kunst, von der man in der Regel nicht leben kann. Und aufwändig ist es auch. Monate der Recherche, des Feilens am Ausdruck, des Herausarbeitens der Charaktere. Ich gehe also mal davon aus, dass Du das Schreiben wirklich gern machst, und zunächst mal davon ausgehst, in Deinem Dir wohl gesonnenem Milieu gelesen und für Dein Werk Anerkennung zu ernten. Wenn dabei noch etwas Geld für ein Päckchen Knaster herausspringt und ein paar Fläschchen Wein wäre das toll. Du würdest häufig eingeladen um mit Interessierten über Dein Buch zu sprechen, Du wärest in Deinem Viertel eine gewisse, wohl angesehene Berühmtheit und säßest an deinem nächsten Buch.

    Du spielst in Deiner Freizeit gern Gitarre, und schreibst aus Frust über die Klage eines Freundes ein Arbeiterlied, das bald landauf, landab zum Gassenhauer wird. Man wird Deinen Namen nennen und an Freibier wird es Dir nicht mangeln. Du freust Dich, der Gesellschaft etwas Ideelles gegeben zu haben und gehst weiter der Bäckerei Brötchen backen.

    Du liebst es, aus Holzstämmen mit einer kleinen Axt Skulpturen zu schneiden, die Dein Herz erfreuen. Das dauert, ist anstrengend und gutes Holz und Werkzeug ist nicht gerade billig. Aber es ist Dein innerer Antrieb und die paar Euronen ist Dir Deine Passion wert. Die Schönheit Deiner Skulpturen wird auch von den meisten anderen in Deinem Dorf gesehen und man fragt Dich, ob man Sie für alle vor dem Rathaus aufzustellen könnte. Und weil Holz bei Wind und Wetter nun mal nicht alt wird, baut man nach Rücksprache mit Dir eine gleich gestaltete Bronzeplastik auf Kosten der Gemeinde mit Deiner Namensplakette am Fuße. Wenn Jahrzehnte später Touristen wild fotografierend nach dem Schöpfer dieser Skulptur fragen, wird man wie selbstverständlich Deinen Namen nennen.

    Fehlt was? Ja. Es fehlt der Verlag,das Label, die Verwertungskette, die Lizenznehmer und die Verwertungsgesellschaft – mithin eine komplette Industrie zwischen Dir, der Du Deine Werke zunächst aus eigenem Antrieb schufest und den Menschen, die Du später mit Deiner Kunst erreichen wolltest. Es fehlt eine Industrie, die eine Wand errichtet zwischen dir und den Menschen, und die an einem kleinen Sichtloch wie in einer Peep-Show von jede Geld verlangt, der Dein Werk betrachten, also „NUTZEN“ möchte. Damit Du nicht all zu lange über die Perversion dieser Konstruktion nachdenkst, bekommst Du von der Industrie einen lachhaft kleinen Obulus des Gewinns, der Dich dennoch von der Notwendigkeit Deines bisherigen Broterwerbs entbindet. Dazu erfindet man Begrife wie „Geistiges Eigentum“ u.a. und konstruiert Popanze wie Leistungsschutzrechte und der Künstler, von seinen Verwertern (vergl. Metzger & Schwein) überhöht und beworben als spiritueller Genius, sonnt sich in diesem Glanz und produziert fortan gut verwertbares (!) Mittelmaß.

    Eine Frage: Wenn Du Deinen Roman vom Anfang selbst für Deine Freunde kopiert hättest, und das Teil wäre DER Szeneroman geworden, der in verräucherten Kellern weltweit millionenfach kopiert und weitergereicht und innbrünstig rezitiert worden wäre, und niemand hätte daran eine müde Mark (sorry, old fashined) verdient – hättest Du dann auch auf eine Vergütung gedrungen, Anwälte in Marsch gesetzt, und nie wieder einen Text verfasst?

    P.S.: Bin selbst Künstler mit vielen (!) Fans und verdiene meine Geld mit – Arbeit.

    • hf99  On März 25, 2012 at 13:23

      Daran ist soviel richtig, dass Stand jetzt nicht der urheber sondern der Rechteinhaber die große Kasse macht (was ich aber auch so dargestellt habe).

      Es bleibt dennoch dabei, dass es mir missbehagt, in einer Eigentumsgesellschaft unter dem erlauchten Deckmantel der Contentfreiheit als einziger enteignet zu werden. Und das von Leuten, denen es nicht darum geht, politisch etwas zu eröffnen, sondern die einfach nur ranzocken wollen, die einfach nur vermöfftester Aushub der Schnäppchenjagdgesellschaft sind.

      Ist in meinem Fall mit meiner relativen Popelauflage (für einen Kleinverlag sehr ordentlich, aber natürlich kann ich davon nicht leben; der Verleger auch nicht) etwas akademisch. Dennoch… hier läuft was schief. Ich bin nicht substanziell gegen Contentfreiheit, und püber die GEMA müssen wir wirklich nicht diskutieren. Aber hier liegt ein Problem, und das muss ausgehandelt werden. Und zwar ohne verlogenes Piratenpartei-Moraltamtam a la „Du bist ein pöhser Vertreter der Contentmafia“ o.ä.

      • ninjaturkey  On März 25, 2012 at 14:21

        Ich bin mit Dir auch vollkommen einig, dass das was heute mit Content und den Rechten daran geschieht, ein gewaltiger Mumpitz ist. Und dass das Hauptproblem darin besteht, dass Kreativität und Kunst in eine Wertschöpfungskette gewickelt wird, die das Ganze außer für die industriellen Nutznießer, zutiefst pervertiert. Am Ende stehen dann auf der einen Seite windschiefe Bombastbauten wie ein „Leistungschutzrecht“ das alles andere aber keine Leistung schützt und Beiträge und Kommentare im Web die von einem „Recht des Künstlers, von seiner Kunst leben zu können“ faseln, das es definitiv nicht gibt. Das wäre auch noch abgedrehter, da es unzählige (also keine) allgemein verbindliche Definitionen von Kunst und Künstler gibt.
        Und wenn eine Sache derart vor die Wand gefahren wurde, dass wenden nicht mehr möglich ist, plädiere ich dafür die Sache erst mal wieder auf Anfang zu stellen, und die kommerzielle Schiene und die daraus resultierenden juristischen nochenbrecher (praktisch ausschließlich für Urheber und Rezipienten) zu kappen. Denn unabhängig von einer kommeriziellen Verwertung werde ich (und Millionen andere) auch weiterhin kreativ sein und Werke schaffen. Und ich werde mich deshalb nie auf einen Kompromiss der Korrektheit und Verwertbarkeit einlassen müssen.
        Man mag darüber jammern, dass einem die Gesellschaft dafür nicht die Füße küsst und einen aller finanzieller Sorgen enthebt, aber warum sollte sie dass ernsthaft tun?
        Und hör Dich mal um in Deiner Nachbarschaft. Meine halbe Straße schreibt Gedichte, von denen vielen denen unserer großen Poeten in nichts nachstehen, kein Nachbarschaftsfest ohne eine kleine Combo mit selbst komponierten Stücken und keine Festivität ohne bisweilen wirklich gute Festschriften. Mein Nachbar (Koch) schreibt an einem beeindruckenden Roman, den ich die Ehre habe, alle 50 Seiten Korrektur lesen zu dürfen – just for Fun und irgendwann mal… man wird sehen.
        Ich lebe übrigens nicht in einer Künstlerkolonie, sondern in einer ganz normalen Straße in einem ganz normalen Dorf.

  • T. Albert  On März 25, 2012 at 21:27

    es geht nicht um ein „recht des künstlers, von seiner kunst leben zu können“, sondern darum, dass eine von anderen beanspruchte leistung von denen bezahlt wird. wenn sie das nicht wollen, müssen sie die leistung ja nicht beanspruchen. ich muss die leistung eines kochs im restaurant ja auch bezahlen, damit der evtl. in der freizeit romane schreiben kann. ich tue das auch, wenn er ein angestellter koch ist und was dooferes in seiner freizeit macht, als romane zu schreiben.
    – immer wieder interessant, dass gerade künstler auf bezahlung verzichten sollen.

    • hf99  On März 26, 2012 at 02:29

      „immer wieder interessant, dass gerade künstler auf bezahlung verzichten sollen.“ yep.

      Versteckter, schlechter Idealismus. Ich-als-Künstler-etcetc

      Danke für das Koch-beispiel. Drückt verkürzter, klarer genau das aus, was ich sagen wollte.

  • T.Albert  On März 26, 2012 at 06:31

    „Versteckter, schlechter Idealismus. Ich-als-Künstler-etcetc“
    – ja, allerdings.

    Nicht bezahlt werden zu sollen und nicht bezahlt zu werden, also Leistungserschleichung bei gestalterischer und künstlerischer Arbeit, ist in Deutschland übrigens sehr üblich geworden, ninjaturkey muss sich da keine Sorgen machen, das ist alles nicht teuer. Andererseits gibts einen florierenden nachbarschaftlichen Markt für malende Hausfrauen und ihre kreativen Produkte, bei dem es weder um Kunst noch um die Existenz geht.

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