Affäre Gauck: Die PR-Maschine rollt an

Die Bibel der Spin-Doctors war, ist und bleibt Schopenhauers Eristik. Und eine der wirkungsvollsten Methoden zur Steuerung von öffentlicher Wahrnehmung und Unterredung bleibt immer noch Kunstgriff 1 („Erweiterung“), häufig in Verbindung mit 16 (ad populum) und 29 (Diversion, also Nebelkerzen werfen). Mit genau diesen Methoden will man jetzt auch Gaucks Reputation retten. Man unterstellt den Gauck-Kritikern einfach Positionen, die sie nie vertreten haben und die leicht zu wiederlegen sind – hier: Die Gauck-Kritiker behaupteten, er habe „für die Stasi gearbeitet“ -, um einen Diskurs-„Sieg“ einzuheimsen. Die zum Teil auch widerlichen ad hominem Argumente immer mit dabei.

„Der Westen“ versucht sich besonders lautstark darin, geht aber etwas zu ungeschickt vor: ich würde meine Mitarbeiter noch mal zur Nachschulung schicken. So, wie er da steht, trägt der „Westen“-Artikel in seiner widerlichen Aggressivität schon erste Züge von Verzweiflung. Ich gewinne den Eindruck, dass so mancher, der gedankenlos auf den Gauck-Zug aufgesprungen ist, so langsam zu ahnen beginnt, in was er sich da eingelassen hat.

Zur Sache: kein Mensch (von ein paar Verschwörikern abgesehen, um die geht es hier aber nicht) wirft Gauck vor, Stasi-IM gewesen zu sein. Die Vorwürfe betreffen überhaupt nicht sein Verhalten vor 89. Es geht um sein Verhalten danach. Vor 89 war Gauck ein ab und an gegen den Stachel löckender, ab und an auch kooperierender Kirchenmann. Kein Oppositioneller, aber auch kein IM Heiner. In dem Rahmen, in dem wir alle unsere Fragwürdigkeiten mit uns herum schleppen, war sein Verhalten vor 89 sogar angemessen. Natürlich hat er auch ein wenig mit dem MfS kooperiert oder „kooperiert“, so, wie jeder, der nicht radikaler Oppositioneller war und der in irgend einer Form öffentlich oder halböffentlich wirkte, mit dem MfS kooperiert oder „kooperiert“ hat. Das war so, und das ist auch gar nicht zu beanstanden.

Es geht bei Gauck um etwas völlig anderes; und zwar primär um zwei Dinge.

(1) Uwe Kolbe erzählte im Rahmen der Debatte rund um Sascha Anderson damals sehr glaubwürdig, sehr ehrlich und vor allem sehr sympathisch von dem Anwerbeversuch, dem er als 17jähriger ausgesetzt war. 2, 3 Sitzungen lang habe er versucht, das mutig-feige Spiel mitzuspielen, sich hindurch zu lavieren, der Staatssicherheit Blödsinn zu erzählen, bis ihm gute Freunde diesen Unfug ausredeten. Auch dann habe er dem MfS mitnichten etwa zu verstehen gegeben, sie sollten ihn mit diesem widerwärtigen Ansinnen in Ruhe lassen, sondern stotterte etwas von eigenen Defiziten, die ihm eine IM-Tätigkeit nicht erlaubten. Es ist einfach großartig, dass selbst Kolbe, der als 17jähriger dem massiven Anwerbedruck der Staatssicherheit widerstand, sich weigert, hieraus Heldenepen, also Distinktionsgewinne für sich, zu generieren. Offenbar ist Kolbe nicht nur als Lyriker großartig… Gauck aber, der als Pastor („Kirche im Sozialismus“) mehr Spielräume hatte als ein 17jähriger Schüler einer EOS, mimt jetzt den Edelhelden, obwohl belastbares Material zu seiner angeblichen Oppositionstätigkeit vor Oktober 1989 im Ernst nicht vorliegt, wenn man von Casino-ton-Geschichtchen absieht.

Gauck war kein IM, natürlich nicht. Er war auch innerlich zweifellos kritisch. Aber der Hans Scholl der DDR-Opposition war er nun wirklich nicht. Nicht einmal die unstreitige Tatsache, dass Gauck diverse Privilegien hatte – Reisepass, schnelle Wiedereinreise seiner Söhne, VW der Westkirche durfte eingeführt werden – darf gegen ihn ausgelegt werden. Es gehört zur Infamie des MfS (und aller sinistren Dienste, die „Mitarbeiter anwerben“), dass es im Rahmen eines IM-Vorlaufs – Gauck sollte ja angeworben werden – situativ verfuhr: Wer unter Druck gesetzt werden konnte, etwa mit Hilfe menschlicher Schwächen, wurde unter Druck gesetzt. Beispiel: Brigitte Reimann, die für ein halbes Jahr sich für ‚eine Art politische Meinungbefragung‘ zur Verfügung stellte, weil ihr damaliger Ehemann als „Rowdy“ im Knast war. Die entsprechenden Passagen in ihrem ersten Tagebuch sind deprimierend zu lesen; ich bewundere Reimann noch heute für den Mut, den sie aufbrachte, um von der Stasi-Angel zu huppen. (Wir reden über die 50er Jahre, und Brigitte Reimann war etwas über 20…) Bei anderen Anwerbeversuchen operierte das MfS eher mit dem Zuckerbrot; so bei Gauck. Gauck, so sieht es aus, nahm das Zuckerbrot. Ob er wirklich lieferte? Ein bisschen schon. Er hat, belegbar, Ausreisewillige zum Bleiben animiert, er hat auch, belegbar, zur so to speak Entradikalisierung des Rostocker Kirchentags 88 beigetragen, aber das haben auch andere.

Es ist und bleibt ja für oppositionelle Kreise ein ewiges Dilemma: Radikalopposition (hoch aufgericht‘ stund‘ sie/er da!) oder lavieren, aushandeln, augenzwinkern? Ich selber bin, kann halt mein Maul nicht halten, meistens für Radikalopposition, aber ich bin nicht dumm genug, der anderen Position jedes Recht zu bestreiten. Was mich an Gauck nicht stört: das er (unstreitig!) zu den Lavierern gehörte. Was mich stört, und zwar erheblich: Dass er heute so tut, als sei er bei der Radikalopposition gewesen – was belegbar unwahr ist -, und allen Lavierern, sofern sie politisch auf der falschen Seite stehen, die Stasi-Schandtüte aufpappt! Ist der etwa von Tschiche geäußerte Verdacht eigentlich so unbegründet, hier wolle sich jemand nachträglich zur Weißen Rose uminszenieren? hat sich Gaucks verhalten denn so sehr unterschieden von dem Manfred Stolpes? Und eine persönliche Erinnerung noch: Als wir damals, etwas über 20, 1988 anfingen, an der deutsch-deutschen Grenze und anderswo als „Reisebegleiter“ tätig zu werden…ganz ehrlich: Für den GAU haben wir damals auf die „Lavierer“ gehofft. 5 bis 15 Jahre Bautzen? Na, so schlimm werde es ja wohl nicht, der Engholm werde sich schon mit dem Stolpe, und der nächste Milliardenkredit müsse ja auch. Und so. Und überhaupt.

(2) Punkt (1) allein würde ausreichen, Gauck für wenig qualifiziert zu halten. Wer sich wider die Fakten zum Edelrecken inszenieren lässt, zum hehren, reinen, fleckenlosen Helden, der sollte vielleicht einmal in sich gehen. So ganz protestantisch. Aber wirklich übel wirds jetzt.

Gauck hat, niemand zwang ihn, als Beauftragter („Gauck-Behörde“) die Politik der Erbarmungslosigkeit durchgezockt. Und genau das disqualifiziert ihn final! Mir liegen diverse Berichte vor. Der deprimierendste: X hatte ein Gespräch mit der Stasi, Anwerbeversuch. X sagte „Nein“, und nahm dafür Nachteile in Kauf. Nach der Wende wurde angefragt, ob X (X = im öffentlichen Dienst; nicht politisch, sondern Stadtreinigung o.ä.) Stasi-Kontakte gehabt habe. Xsens wahrheitsgemäße Antwort: Nein! Da es aber diesen Anwerbeversuch gegeben hat, wurde mit der Erbarmungslosigkeit, mit der in den 90ern Stasi-Kontakte bewertet wurden, X eine „Glaubwürdigkeitslücke“ attestiert (der Kerl hatte ja doch Stasi-Kontakte…stimmt: den einen, wo er „nein“ sagte!) und X entlassen. X hat natürlich geklagt und selbstredend Recht bekommen. Aber selbst solche Stasi-„kontakte“ haben einen damals disqualifiziert. Verantwortlich für diese Erbarmungslosigkeit war niemand anderes als Gauck. Und hier verknüpfen sich Punkt (1) und Punkt (2). Dass Gauck kein Hans Scholl, sondern ein Lavierer war – geschenkt! Aber dass ein Lavierer (kein Vorwurf!) wie Gauck allen anderen den Hans resp die Sophie Scholl abfordert – das ekelt mich an! Nach seinen erbarmungslos durchgezockten Kriterien hätte zB Brigitte Reimann keinen öffentlichen Posten, etwa als Lehrerin, haben dürfen. Deswegen, und nur deswegen, ist Joachim Gauck in meinen Augen ein Charakterlump.

Und da wüsste ich schon gerne, welcher Teufel diese Type reitet. Wenn er nach 89 klar dargelegt hätte, wie sehr das Doppelspiel ihn mitgenommen, wie sehr die Stasi ihn zwischengenommen hätte etcetc – meine Güte: Man muss mich doch nicht über die Stasi belehren. Meine Frau, gebürtige Dresdenerin, als 9jähriges Kind nach Hamburg „übergesiedelt“, muss man erst Recht nicht aufklären. Alles in Ordnung. Aber sich selber – wahrheitswidrig! – als makelloser Hans Scholl ins Spiel bringen und von dieser Warte aus jede und jeden, der irgendwie grenzwertig agierte, denunzieren – das geht nicht. Das ist einfach nicht in Ordnung. Und wenn ich dann gewahr werde, wer so alles durch „überraschende“ ‚Veröffentlichungen‘ (wie kann man veröffentlichen, wass nicht existiert?) denunziert wurde in den 90ern, dann frage ich mich schon! Prominentestes Beispiel: Stefan Heym! Man muss Stefan Heym sowenig kritiklos lieben wie Peter-Michael Diestel (man muss niemanden kritiklos lieben…). Aber die unwahren Stasi-Insinuierereien 1994 hat nun mal Gauck zu vertreten!

Beschluß:

Gauck ist nicht ungeeignet, weil er vor 89 kein Hans Scholl war.

Er ist ungeeignet weil er nach 89

a) so tat, als sei er selber vor 89 ein Hans Scholl gewesen

b) jede/r andere/r, die/der irgendwie mit dem MfS Kontakt hatte so, wie Gauck es auch hatte, erbarmungslos dem Hans/Sophie-Scholl-Kriterium ausgesetzt wurde.

Konklusio:

Gauck hat zu verschwinden. Nicht wg vor 89. Sondern wg danach.

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Kommentare

  • ziggev  On Februar 25, 2012 at 22:22

    ja, stimmt. möchte aber schnell noch erwähnen, dass ich damals nur nebenbei irgendetwas von den bekannten Stasi-Akten-Affären mitbekam. Deutlich erinnere mich aber an das Graffiti „Make Love, Notar“, welches Anfang 90er in Berlin zu lesen gewesen sein soll (von SZ erwähnt, glaube ich). Näher gelegen hätte es, mal in der eigenen Verwandtschaft nachzufragen. Ja, da waren, wie mir, noch jung damals, zu Ohren kam, diese „Verhöre“, stundenlang, zu denen meine Cousine geladen gewesen war, der Wohnsitz der anderen, unweit der Stasi-Zentrale, Dresden. (Nen Studienplatz bekam natürlich keine/r meiner Cousins, außer natürlich Theologiestuduim …)

    Nunja, wenn Gauck geeignet für den Job („Gauck-Behörde“) gewesen sein soll, als ehemaliger DDR-Bürger, erst recht, wenn er tatsächlich in so vielen Fällen erbarmungslos die einmal festgelegte Linie durchzockte (kenne mich nicht besser aus, glaube Dir also), dann musste er doch, für solches, was er getan hat, in einem Staate, in dem sowas mit rechten Dingen zugeht, Glaubwürdigkeit besessen haben. Und um eine solche Erbarmungslosigkeit an den Tag zu legen, erst recht. Weiter: wenn er darüberhinaus (vorher lediglich anonym der Name einer Behörde) dann im Nachhinein auch noch so sehr gelobt wurde, dann musste es doch notwendig für den naiven (den „gesunden Menschenverstand“) Verstand zumindest ein wenig Radikalität gegeben haben, seinerseits, was auch gern Rückgrat genannt wird. O.k., dachte ich mir, mag zwar ein ungelenker, grobschlächtiger, holterdipolter Aggression aus allen Poren ausdampfender Besserwisser sein, aber irgend etwas musste ja dran sein. – In einem Staate, in dem alles halbwegs mit rechten Dingen zugeht …

    Ich glaube Dir natürlich alles. Wie ich mich aber hatte täuschen (lassen) können, habe ich bereits angedeutet. (Dass der Typ sauber ist, hatte ich als notwendige Bedingung angesehen.)

    Die Frage bleibt aber: Wie hatte er es nur schaffen können, derart verlogen sich als höchste Werte hochhaltend anzusehen, bzw., derartige Lobpreisungen unwidersprochen über sich ergehen zu lassen ? Soweit mein beschränkter Überblick es zulässt, kommen hier politische Kategorien nicht infrage. Aber „alle Menschen lügen“ (Dr. House) reicht mit hier auch nicht.

    • hf99  On Februar 26, 2012 at 00:20

      um 89/90 war ich übrigens von derselben erbarmungslosigkeit. war bei der stasi? arschloch, punkt. und nebenbei: manches mal, vielleicht sogar recht häufig, stimmte das ja auch. natürlich gab es leute, und nicht zu knapp, die mit einer engagiertheit gespitzelt haben, über jahrzehnte hinweg, dass man es gar nicht fassen kann. als faustregel kann man zwar nicht „die akte hat immer recht“ sagen, wohl aber: in den akten kommt immer etwas zum ausdruck. nicht die ungefilterte, reine wahrheit, wohl aber eine wahrheit. und wer menschen verschissen und verraten hat um des schäbigen augenblicksvorteils willen, die eigene biographie (stichwort: studienplatz) auf kosten der biographie anderer förderte, dem nehme ich das auch heute noch sehr übel. damit das mal klar ist. und damit hier kein beifall von der fürchterlich falschen seite aufkommt. denn: es ging auch anders.

      nur eben herr gauck ist nicht in der position, sich hier über irgend wen zu erheben.

      und: bei jedem im-fall hat die einzelfallprüfung vorrang. sowohl brigitte reimann als auch christa wolf waren, streng genommen, ims. aber das wird man ihnen in der gesamtschau auf ihre jeweiligen leben ja wohl im ernst nicht vorwerfen. interessant hierzu auch die damaloige literarische debatte um wolfs kurzroman „Was bleibt“ (den ich für eines ihrer besseren werke halte).

      • ziggev  On Februar 26, 2012 at 11:04

        Vielen Dank für die Literaturtips. Aber seit Proust, 2nd, lese ich ja nicht mehr. Und meinen Cousins, vier oder fünf an der Zahl, durfte keine/r studieren, nur weil : da war ja immer jeweils dieser „Kirchenvater“ „; und wie hätte der nicht kooperiren sollen? Du glaubst es nicht, – um überhaupt mal an Papier zu kommen ?

  • Reiner de Mosh of Belgium  On Februar 26, 2012 at 20:48

    Kirchenleute gibt man in jeder Diktatur, auch bei uns, Privilegien.
    Sie werden auch scharmlos ausgenutzt.
    Sie lehnen sich immer der oberen Schicht an.
    Pfarrer die es nicht tun, bleiben als Dorfpfarrer sitzen.
    In der DDR wurden Westspendengelder mit der SED geteilt.
    10% für Kirchenbauten.
    50% für deie Partei.
    20 % für die Kultur.
    20% landeten in die Privatschatulen der Kirchenfürsten.
    Gauck gehörte zu der Oberkaste mit Reisefreiheit und Westautos.
    Schalk Golodkowski war der Oberverbindungsmann.

    • hf99  On Februar 26, 2012 at 20:51

      Können Sie Ihre Zahlen belegen?

      Ich will hier nicht Gerüchte transportieren. Mir geht es allein um das, was belegbar ist. dass gauck an sich selber (Terpe-Bericht) andere Maßstäbe anlegte als an andere (summacum hat jetzt dankenswerter weise auch noch einmal den Fall Heiner Müller zitiert) – belegt! Dass Gauck vor 89 kein Oppositioneller war – belegt! Dass Gauck mit der Staatssicherheit gesprochen und von ihr gelobt wurde – belegt! dass Gauck Privilegien hatte (frühe Wiedereinreise Söhne, Westreisen, Einfuhr West-PKW) – belegt!

      Nicht belegt sind Verschwörungstheorien, wie sie sich im Netz breitmachen. Gauck war (Stand jetzt!) k e i n IM. Es gibt auch keine Hinweise darauf. Übrigens: Selbst wenn! Interessant wäre hier sowieso eher die Frage, ob er BND-Agent gewesen ist. Das ist ganz unabhängig von gauck mal ne spannende Frage: Welcher Oppositionelle hatte Kontakte zu w e s t l i c h e n Diensten. Aber dazu gibt es leider keine Akten.

      • Reiner de Mosh of Belgium  On Februar 26, 2012 at 21:09

        Laut bekannter Musikkünstler(in einer DLF Radiosendung)wurden sie über
        die Partei(SED)und Kirche mit Musikinstrumente,die nur mit Westgeld
        zu bekommen waren,bestückt.
        Durch SED,Kirchenleute unter Stasibeobachtung wurden die Gelder verteilt.
        Kirchen waren und sind immer auf ihr Vorteil bedacht.
        Im Westen wurde nach dem Kriege die Rattenlinie gegründet um Nazis
        zu helfen.
        Massenmörder wurden dadurch nicht verurteilt.
        Ehrliche Kirchenleute wurden dagegen gemobbt.

        • ziggev  On Februar 26, 2012 at 23:23

          die Sache lief aber auch anders herum: ich spielte jahrelang auf ner Ost-Gitarre. Der Instrumentenbauer aus Ostberlin, ja, stimmt, war immer bestrebt, von sonstwoher Einzelteile zu bekommen. Durch Tausch kam ich dann ja zur selbigen Gitarre. (Wie das genau ablief, ist eine andere Geschichte, Stress mit dem Zoll und so weiter.) Als Instrumentenbauer und Klavierstimmer hatte der einfach Kontakte „nach oben“, das vermute ich jedenfalls. Ein Freund von mir spielte jahrelang auf einem „Ost“-Chello. Wirklich ein, wenn ich so sagen darf, ‚cooler‘ Import, fast schon aus ner Schnäppchenjägermentalität zu diesem Besitz gekommen, son Chello kostet nunmal ein paar Zehtausend.) Und wenn ich mich recht entsinne, waren DDR-Saxophone richtiggehend gefragt.

          • ziggev  On Februar 26, 2012 at 23:53

            und als (ehemaliger, denn mein Gitarrist geht vielleicht zurück nach Südamerika) Rock-Musiker kann ich sagen, DDR-Verstärker haben bis Heute Kult-Status.

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  • By Beate Klarsfeld for President… | MondoPrinte on Februar 25, 2012 at 00:31

    […] wenn das so ist… Gauck kann einpacken – PR-Maschine hin oder her. Den doppelten Konjunktiv beim Erwecken des Anscheins, etwas Substantielles zu sagen, beherrscht […]

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