Bert Brecht über Christian Wulff

Ich habe mich bisher nicht über den Fall Wulff geäußert. Er interessierte mich nicht. Dass der Mann seit Jahren solvente Freunde in Anspruch nimmt, um angenehm und preisbewusst zu urlauben, war nun wirklich bekannt…die Story über seinen Hauskredit konnte in Folge dessen auch niemanden überraschen, also who cares!

Ist doch alles im grünen Bereich! Passt doch! Was erwartet man denn, wie naiv seid Ihr? Übrigens: Wer von einem Bundespräsidenten „geistige Führung“ (brrrrr) erwartet, kann sowieso nicht mehr ganz dicht sein, sorry.

In Bert Brechts Worten:

Wäre Wilhelm Pieck Christian Wulff nicht bereits Präsident der Deutschen Demokratischen Republik Bundesrepublik Deutschland, müsste er es sogleich werden.

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Kommentare

  • ziggev  On Januar 4, 2012 at 23:44

    … nicht „geistige Fühurung“ (dein überaus berechtigtes „brrrrr“ hatte ich da ganz aus den Augen verloren) , – aber vielleicht mal was mit Maßstäben, die eigentlch auch sonst überall gelten müssten? „Wenn das alle machen würden!“ – machens ja – oder, „handele“ immer nur „nach den Maximen, die …“, irgendwas in der Art, sowas dachte ich mir allerdings. Heute in der Sendung übrigends schmerzhaft oft das Guttenbergsche „man“.

    • hf99  On Januar 6, 2012 at 11:48

      die Sendung habe ich gar nicht gesehen. Auf der Tube hatUser(in?) dolenzia78 alte Filme des Fernsehens der DDR eingestellt, alte Polizeirufe, darunter die verschollene Folge „Im Alter von…“, ferner „Zur See“ mit Genosse Kapitän Karsten. Das schien mir sinnvoller zu sein als Wulffs Gestammel.

  • Jochen  On Januar 5, 2012 at 23:40

    Einflussnahme auf Pressefreiheit, sowas ist doch blödsinn. Jeder Mensch hat das Recht unliebsame Presse zu verhindern wenn irgends möglich. Sollen wir uns heute verteidigungslos jede öffentliche Schlammschlacht gefallen lassen ohne Einspruch erheben zu dürfen. Und welches Druckmittel hat denn bitte schön der Bundespräsident? Ein Wutanruf bei der Presse fällt meiner Ansicht unter Meinungsfreiheit.

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