Wen retten wir heute?

Natürlich wieder einmal nichts Geringeres als das Finanzsystem selbst.

Immer mehr Staaten stecken sich in der Schuldenkrise gegenseitig an, während die Finanzmärkte den öffentlichen Haushalten misstrauen.

Was schon mal der springende Punkt wäre: dann mus man die öffentlichen Haushalte eben von „den“ Finanzmärkten, wer immer damit gemeint sei, entkoppeln. Da das allerdings nur per Revolution zu haben wäre, wird genau das nicht passieren. Ich meine mit „Revolution“ übrigens jetzt nicht einmal einen Bastille-Sturm (der wäre sowieso seit Jahrzehnten fällig, aber gut), sondern eine Revolte innerhalb des Systems, etwa verstaatlichte Banken, massive Besteuerung großer Vermögen oder dergleichen. Die Suggestion des Artikels gefällt mir ebenfalls nicht: Es ist keine neue Krise (und schon gar keine, die durch die pöhsen Griechen ausgelöst wurde), sondern immer noch die eine nämliche. Als ob wir nach der „Rettung“ 2008 eigentlich schon glücklich drüber hinweg gewesen wären, und dann kamen die Griechen und haben alles ´putt ´macht… Auch die Krise 1929ff hatte bekanntlich mehrere Phasen. Mal schauen, wann die neue DaNat-Bank platzt…

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