Inlandsgeheimdienst hat gezahlt… edit

Der Geheimdienst ließ der Terrorzelle, der zehn Morde zur Last gelegt werden, nach Informationen der „Bild am Sonntag“ über Mittelsmänner mehr als 2000 Mark für gefälschte Pässe zukommen. Das habe ein Mitarbeiter des Verfassungsschutzes am 6. Dezember 2011 vor der geheim tagenden Kontrollkommission des Thüringer Landtages berichtet, schreibt die Zeitung.

Nicht, dass es uns irgendwie wundert. Inzwischen darf man wohl die Faustregel aufstellen: Zur Frage, welche Bezüge zwischen Neonazis und Inlandsgeheimdienst existieren, nimm einfach die wildeste Verschwörungstheorie, die auf dem Markt ist. Die stimmt im Zweifelsfall immer…

edit: Wie lange dauerts noch mit dem Eigenständnis, Beate Zschäpe selber sei V-Frau gewesen? Wer wettet mit, wer bietet mit?

Und hier:

Der Thüringer Verfassungsschutz finanzierte das Neonazi-Trio indirekt auch durch den Ankauf des antisemitischen Brettspiels „Pogromly“ für jeweils 100 Mark, schreibt die Zeitung weiter. Mindestens drei Exemplare des Hetz-Spiels, dessen Verkaufserlös an die Terrorzelle floss, habe NPD-Mann Brandt an Mitarbeiter des Thüringer Verfassungsschutzes verkauft.

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Kommentare

  • spinne  On Dezember 18, 2011 at 12:55

    Tja u. genau dieser Nazi Inlandgeheimdienst ist der, welcher deine mails liest, deine Telekommunikation überwacht, deine Bewegungsprofile aufzeichnet …
    der dich viell. auch schon mal des nachts zu hause anruft u. bedroht.

    schönes Deutschland, in dem wir da leben, nicht?

  • reinhard  On Dezember 18, 2011 at 13:07

    …das ganze zeigt doch nur, dass es Zeit wird diesen Staat samt seiner korrupten Repräsentanten in den Orcus zu schicken…

  • Sarah  On Dezember 18, 2011 at 13:17

    Hab’s auch grad im Radio gehört. Da fällt einem echt fast nix mehr zu ein….

  • hf99  On Dezember 18, 2011 at 13:20

    @ reinhard: mir ist das alles letztlich natürlich seit jahrzehnten bekannt. Agent Provocateurs bei linken Demos, Peter Urbach (S-Bahn-Peter), Oktoberfestattentat, etcetc, darüber las ich damals schon, als 16jähriger im Band CheSchahshit, die 60er Jahre, ein damals für mich ganz wichtiges Dingchen, und in Heinrich Bölls Publizistik.

    Aber das hier ist schon frech. Die denken wirklich, sie können sich alles erlauben. Können sie ja auch, bis jetzt. Niemanden störts.

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