Finde den Fehler (Budget für V-Leute zusammengestrichen)

Und heute wieder aus unserer Serie „Finde den Fehler“:

Tino Brandt beispielsweise, der zusammen mit dem Zwickauer Terrortrio Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Bönhardt im rechtsradikalen „Thüringer Heimatschutz“ (THS) aktiv war, und im Mai 2001 als V-Mann des Verfassungsschutzes enttarnt wurde, soll für seine Dienste nach Medienberichten insgesamt rund 200.000 DM erhalten haben. Heimfeld hält diese Summe für „nicht unwahrscheinlich“. Die VP würden nach Leistung bezahlt. Für hochkarätige Infos sei die Entlohnung entsprechend hoch, ebenso für jemanden, dem es gelungen sei, sich an eine strategisch wichtige Position in der Szene zu setzen. Das Problem aus Heimfelds Sicht: „In den Behörden sind in den vergangenen Jahren die Kapazitäten für die Aufklärung der rechtsradikalen Szene kontinuierlich zurückgefahren worden. Das heißt, auch die finanziellen Mittel für die Bezahlung von Informanten wurden gekürzt. Und damit bekommen wir auch weniger gute Informationen.“

Das kann man nicht erfinden. Die Infos von Tino Brandt? Gut, sachdienlich, erfolgreich, wie alle Welt sieht. Ja, solche V-Leute gibts heute nicht mehr… Der Tino Brandt war ja auch eine ganz besondere Zierde für die Behörde. Aber so? Jetzt? Mit verringertem Budget?

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