amazon update (II)

Aus gegebenem Anlaß bitte ich meinen Verleger hiermit, auf den für uns/unseresgleichen sowieso marginalen Vertrieb bei amazon zu verzichten… Für die, die es interessiert: Robertos, Matthias Grabows, meine und anderer bei Renneritz verlegte Bücher sind sowohl beim Verlag direkt als auch über das „Verzeichnis lieferbarer Bücher“ (VLB), bei libri, bei jeder Buchhandlung, bei jeder, zu bestellen. Man spart sogar amazons spezielle Versand- undsoweiterkosten. 3 Euro zusätzlich, in diesem Fall, wie eine Testbestellung ergab (@ Verleger: Bitte ausführen…als hoffentlich letzte amazon-Bestellung…). Einen teureren Ostseeripper gabs wohl noch nie. Irgendwer wirds einatmen…

Reden wir über Literatur ohne amazon. Literatur ohne Konzern. Ohne PR. Ohne Macht.

Utopie? Vielleicht. Immerhin eine, für die zu kämpfen sich lohnte. Bitte kauft mein Buch nicht bei amazon! Ist dort sowieso um 3 Euro zu teuer…

solidarische Grüße an antiferengi und Klaus Baum (und den Binsenbrenner Frank Benedikt natürlich, Hartmut, Du Tüffel…denn der hats ja mit eingeleitet…)

PS: ich habe soeben erfahren, wie massiv amazon seine ursprüngliche „Idee“ – total demokratisch dürfen alle Publikationen online vertrieben/bestellt werden – verrät: Inzwischen dürfen nur noch sog „Power-Seller“ nähere Produktinfos einstellen. Soviel zur amazon-„Demokratie“. Sie hat nicht zufällig viel mit der S21-„Demokratie“ zu tun…

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Kommentare

  • Sarah  On November 29, 2011 at 11:58

    Verrückt, welche Verrücktheiten sich so ein Konzern erlauben kann!!! ….aber ich bestelle da meine Bücher, bis auf wenige Ausnahmen, ohnehin nicht.

  • Frank Benedikt  On November 29, 2011 at 16:54

    Gut so! Und laß uns wirklich lieber über Autoren und ihre Gedanken sprechen – „Vermarktung“ kommt doch – wenn überhaupt – als Letztes 😉

  • chriwi  On November 29, 2011 at 17:11

    Der stete Tropfen höhlt den Stein ;).

  • Amacrapzon  On Dezember 1, 2011 at 10:26

    Lust auf Walfleisch? Amazon bietet auf der japanischen Seite Walfleisch an.
    Amazon wuerde auch Menschfleisch verkaufen, wenn es in dem jeweiligen Land legal waere (oder die eigene Mutter).

    Moral? Die zaehlt nur wenn Geheimdokumente in einem der weltweit verteilten und eigenen Rechenzentren hinterlegt werden (wikileaks), weil es gegen US-Gesetze verstoesst. Walfleisch darf dagegen dann nach US-Gesetz verkauft werden.

    Nach Amacrapzons Richtlinien duerften eigentlich keine Buecher verkauft werden.

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