Transprivacy

Mein Artikel ist online. Zufrieden bin ich nicht, aber das bin ich nie. Mein Dank gehört Florian Kuhlmann. Das Sein Projekt Transprivacy ist sehr lesens- und sehenswert.

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Kommentare

  • fk  On November 21, 2011 at 11:20

    guten morgen,

    es ist schade, dass du nicht zu frieden bist. klar, man weiß immer wie man es besser macht nachdem man es gemacht hat – das liegt in der natur der sache.
    aber es ist imho auch keine falsch verstandene eitelkeit der eigenen arbeit zumindest einmal neutral gegenüber zu stehen und anderen die wertung zu überlassen (auch wenn einen das natürlich sehr viel angreifbarer macht).

    ich finde den text nach wie vor gut, weil er dinge aufgreift, die in dieser form derzeit viel zu wenig thematisiert werden. sicherlich kann man diskutieren, aber auch das kann man immer. als basis für weiteres nachdenken dient er aber alle mal. von daher kann, darfst und solltest du ruhig erst einmal zufrieden sein.

    danke fürs mitmachen!

    hgfk

  • hf99  On November 21, 2011 at 11:39

    waren insbesondere die letzten Passagen, die in der ursprünglichen Fassung etwas sehr kryptisch waren. Inzwischen, siehe meine Errata, sollte in etwa klar sein, worauf ich hinauswill. besten dank nochmals für die Anfrage.

  • fk  On November 21, 2011 at 15:08

    ich werde das anpassen sobald ich etwas zeit habe. dann hängt das dort wo es hinghört. die originaltextpassage kann ich ja durchgestrichen unten anhängen.

    hgfk

  • ziggev  On November 21, 2011 at 19:18

    hi, HF99, tja, so schwer ist es, allen es recht zu machen … Ich habe nämlich den Text sehr gerne gelesen und fand ihn keineswegs schwer lesbar. Es tauchen ja verschiedene Aspekte auf, die ich hier aus dem blog von dir thematisiert her schon kenne. Jetzt einmal „gedrängt“ zusammensgestellt und auf einander bezogen, während die Bezüge in meinen Augen recht eindeutig sind, bietet der Text, so würde ich das sehen, eine gute Ausgangssituation für eine sich möglw. anschließende Diskussion. Ach, ich liebe es, wenn die Zeilenabstände nicht zu groß, die Zeilen nicht zu lang sind, wenn der Text ein wenig zusammengedrängt ist, so kann man im Augenwinkel mitlesen, wie der Satz in etwa weitergeht. Dagegen lange Sätze, lange Zeilen, große Zeilenabstände – ich weiß auch nicht, wer das mal aufgebracht hat. – Wie auch immer, ich fand´s o.k.

    • hf99  On November 21, 2011 at 22:50

      Danke für die Blumen, die ich so aber nicht annehmen kann. Wer schreibt, hat schon die Pflicht, sich so klar wie möglich auszudrücken. Man kann nicht immer bei Adam und Eva anfangen (und liebe Kinderchen, da gibt es eine philosophische Disziplin, die heißt Ästhetik. Das müssen wir uns so vorstellen…), in bestimmten Zusammenhängen darf man bestimmte Dinge schon voraussetzen. Aber ich fands reichlich verkürzt. Hat jetzt aufrichtig nix mit fishingforcompliments zu tun (kann man mir jetzt glauben oder es bleiben lassen). Habe vorhin die ersten Print-Exemplare meines Romans bekommen. Die paar Tippfehler – geschenkt. Aber stilistisch sind mir 6, 7 Unzulänglichkeiten aufgefallen (zweimal kurz hintereinander „im Ernst“ ectetc, einmal ein „doch“, wo ein „denn“ hingehört hätte), und die ärgern mich eben…

      axo: Inhaltliche Diskussionen bitte allein und ausschließlich bei Florian im Blog; aus Fairnessgründen.

  • fk  On November 22, 2011 at 00:17

    ach papperlapp. diskutiert wird dort wo es passt – fairness hin oder her, wir sind doch immer noch unter gentlemen – also auch gerne hier. ich wiederhole noch mal „man weiß immer wie man es besser macht, nachdem man es gemacht hat“. und wir denken hier öffentlich.
    TransPrivacy würde ich ja so heute auch nicht mehr machen. aber genau darum geht es ja. und da muss man dann imho doch auch versuchen zu lernen mit den eigenen (zurückliegenden) unzulänglichkeiten freundschaft zu schliessen.

    hgfk

  • hf99  On November 22, 2011 at 00:26

    All die Themen in Deinem Projekt-Blog http://transprivacy.com/der-blog/ – etwa das Thema „wer nichts zu verbergen hat“, wo ich (werds gleich noch dokumentieren) der gleichen Meinung bin wie die Kollegin – sind so spannend…und es findet dort so gut wie keine Debatte statt. Warum nicht? Das nervt mich.

    axo: wenn ich an meine vergangenen literarischen Unzulänglichkeiten denke…oh je! 😉

  • fk  On November 22, 2011 at 11:55

    ja. das ist in der tat etwas schade, dass da keine debatte entsteht. eventuell liegt es am kunstkontext? da gibt es ja mittlerweile eine ganz eigenartig ambivalente position zu. zum einen stehen die leute am düsseldorfer akademierundgang schlange, gleichzeitig hat man sich aber darauf verständigt, dass das was kunst ist, auch gleichzeitig wohl immer irgendwie bedeutungs- und sinnlos sein muss.
    „was ist das da?“ – „ach das ist wahrscheinlich kunst…“ – „ach so na dann…“

    die autonomieforderungen der letzten dekaden haben also offensichtlich gefruchtet. gleichwohl es mir ja darum ging, genau diese belanglosigkeit und bedeutungslosigkeit zu nutzen, wie hier formuliert http://transprivacy.com/der-blog/blog-post/2011/07/18/der-zweite-artikel-folgt-hier/

    mag aber sein, dass sich – und zu dieser sichtweise hast auch du deinen beitrag geleistet – die gesamte netzpolitische debatte, oder die politische debatte in den netzten als politiksimulation herausstellt. dann bräuchte es die skizzierte zone der bedeutungslosigkeit gar nicht erst.

    oder es ist eben doch ein gelungenes projekt, bei dem man das schwarz-weiß, gut-böse-konzept nicht so richtig greift und man dann eher zögert etwas zu schreiben…
    meine beobachtung der letzten wochen war zumindest, dass sich sowohl die politische, als die künstlerisch motivierte szene nicht ganz einfach mit dem projekt getan hat – was kein mißerfolg ist, ich mag die figur des tricksters …

    hgfk

  • hf99  On November 22, 2011 at 19:55

    Politiksimulation glabe ich nicht. ich denke, dass die Netzaktivisten ihr Engagement – mei ne Güte, ich habe mich über den Einug in berlin ja auch gefreut! – schon aufrichtig verstehen. Ich glaube eben nur nicht, dass „das netz“ gleichsam automatisch Emanzipation verbürgt.

  • fk  On November 23, 2011 at 10:21

    wieso kommst du denn jetzt mit der partei (archaische männerbräuche in kombination mit technobegeisterung und tiefsitzender aversion gegen alles intellektuelle, rekrutiert aus dem enttäuschten kleinbürgertum, kombiniert mit linken ideen, hm… woran erinnert mich das nur …?)?

    aber bezüglich deines einwandes: ich glaube, dass man auch sehr engagiert, aufrichtig und überzeugt simulieren kann.

    hgfk

  • hf99  On November 23, 2011 at 11:07

    LoLoL, Florian! Naja, ich setze meine Hoffnungen natürlich in keine Partei – das gilt auch und gerade für die Linkspartei -, aber ein bißchen Frischluft dort, also: Ich fands nicht schlecht.

    Simulierte Politik, also Haltungen a la „ich verbeamteter Studienrat fahr umweltfreundliche Autos, weil ich so bewusst bin, und mit dem fahr ich zum Bio-markt, während der schmutzige hartzer da hinten mit ner Rostbeule durch die landschaft peest und Dosenbier säuft“ sind natürlich widerlich. Mal schauen, wie sich die netzaktivisten entwickeln. Bin ja nicht gegen sie. Die Wikileaks waren schon gut. Nur eben folgenlos. Chancenlos gegen Dieter Bohlens web 2.0.

  • genova68  On Dezember 6, 2011 at 11:03

    Wollte nur sagen, dass ich mir deinen Text schon vor längerer Zeit ausgedruckt habe, um ihn zu lesen, Hartmut, das aber noch nicht getan habe. Kommt noch.

  • hf99  On Dezember 6, 2011 at 11:40

    Danke schön. Freut mich. Aber Ihr sollt den hier lesen:
    http://renneritz-verlag.de/artikeldetails/kategorie/belletristik/artikel/hanna.html
    Und wenn ich aus diesem Blog ne Dauerwerbesendung machen muss…

    ich bekomme übrigens keine Provision.

  • fk  On Dezember 6, 2011 at 15:18

    @genova danke dir übrigens fürs weiter empfehlen. der kollege von der zeitung war da, hat auch wie es schein einen artikel geschrieben. lediglich die chefredakteurin verschiebt wohl oder will es nicht im blatt. zumindest kam er trotz mehrfacher ankündigung nicht raus. ist nicht schlimm & trotzdem natürlich, danke dir.

    hgfk

  • hf99  On Dezember 6, 2011 at 17:21

    sorry, ich wollte diese Debatte nicht kaputt machen, die bleibt natürlich relevant.

  • genova68  On Dezember 7, 2011 at 10:14

    Gern geschehen, fk.

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