Zwickau: erste Hintergründe -update

Im Frühjahr kam es dort zu einer Einbruchserie. Ein identifiziertes, aber bislang flüchtiges Duo aus Serbien kletterte durch gekippte Fenster oder knackte die Wohnungstüren, es erbeutete Wertgegenstände und Bargeld in Höhe von 11.600 Euro. In einem Fall kam ein 75 Jahre alter Mann ums Leben, als er durch den Vorfall einen Herzinfarkt erlitt – keine drei Minuten Fußweg vom Haus des rechtsextremen Trios in der Frühlingsstraße entfernt.

Die Polizei verstärkte daraufhin die Kontrollen in Weißenborn. „Wir Anwohner wurden beruhigt, dass uns Zivilstreifen schützen“, erinnert sich Jörg H. „Einer meiner Kollegen wurde daher auch einmal um 22 Uhr mit dem Auto angehalten und kontrolliert.“ Gerieten auch Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt in eine solche Kontrolle? Hatten sie ihre echten und vor allem gültigen Ausweise bei sich?

Die Präsenz der Fahnder sei spürbar gewesen, sagt auch der direkte Nachbar der mutmaßlich rechtsextremen Terroristen – „und zwar standen die hier teilweise exakt vor deren Haustür“.

Wann stoppte die Einbruchserie? Wie lange nach Stopp der Serie wurde noch massiv kontroliert? Ist eine slche Vorgehensweise, eine solche massive Polizeipräsenz bei Einbruchserien dieser Art und Preisklasse üblich? Hausaufgaben machen, SpON. Zur letzten Frage: Offenbar nein!

Update: Weißenborn scheint das Wohnviertel Privilegierter gewesen zu sein. kann schon sein, dass für polizeiliche Prävention da wieder einmal einige gleicher als gleich gewesen sind.

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