Alternatives Szenario Germanwings 9525 (update)

Keine Sorge, jetzt kommt keine VT!

Garfields Anmerkungen (im vorigen Post) haben mich aber überlegen lassen, ob es – die präsentierten Fakten einmal akzeptiert – eine Alternative zum Szenario “erweiterter Suizid/Amoklauf durch den Copiloten Andreas L.” gibt.

M.E. gibt es eine:

Die beiden haben ja bereits den Landeanflug besprochen; danach geht der Pilot aufs Klo, übergibt das Flugzeug ordnungsgemäß. Jetzt unterstellen wir einmal einen beginnenden Schlaganfall, mit beginnender Bewusstseinstrübung beim Copiloten. Der Copilot merkt das, kann die Situation nicht mehr angemessen einschätzen, ist aber noch nicht völlig “weg” und möchte, gleichsam aus “Verantwortungsgefühl” (eben ist ja noch darüber gesprochen worden), aber bei bereits getrübtem Bewusstsein, jetzt schnell noch den Sinkflug nach Düsseldorf einleiten. Danach ist er völlig “weg”, kann die Tür nicht mehr öffnen.

Die einzige für dieses Szenario erforderliche Zusatzannahme ist die Annahme, dass die Tür nicht korrekt funktionierte und auf den Notfallcode nicht ansprach (resp, durchaus möglich, der Pilot ihn in der Aufregung nicht mehr wusste). Und diese Zusatzannahme ist auch nicht unplausibler als die Annahme, ein bis 10 Minuten vor dem Impact vernünftig sprechender Mann entscheide sich, aus dem Leben zu scheiden und 149 Menschen mit zu nehmen. Es gibt solche erweiterten Suizide (zum Beispiel vorsätzliches Falschfahren auf Autobahnen) immer wieder, ausgeschlossen ist das nicht – aber in wie weit wäre mein alternatives Szenario auszuschließen?

Man sollte – das geht auch in meine Richtung, dank an Garfield! – vielleicht etwas vorsichtig sein damit, jetzt Andreas L. zu beschuldigen und damit ihn und seine Familie ohne Beweise zu zerstören. Soll hier etwa ein Sündenbock gesucht werden für mögliche Fehler, die sich nicht zuletzt aus der Sicherheitshysterie seit 9/11 ergeben haben könnten*? Tatsächlich ist es verstörend, wie schnell man sich auf einen Wehrlosen eingeschossen hat. Und dann hatte er vor 6 Jahren auch noch eine kurzzeitige Störung…”passt” ja alles so “schön”! Ein individueller Irrer, trauern mit viel Pathos ist angesagt, die Bundeskanzlerin hat den Schuldspruch quasi bestätigt (die muss es wissen, die weiß alles, alles!) – wir können zur Tagesordnung übergehen.

Sollten die Ermittlungen keine erheblichen Störungen im Leben L.s zutage fördern, sollte man dieses alternative Szenario akzeptieren. Dass Germanwings (ggfls nicht funktionierende Tür; also technischer Defekt) an diesem Szenario Interesse hat, wage ich allerdings zu bezweifeln.

PS: Frage an die Experten: Würde der derzeit noch fehlende zweite Flugschreiber ein solches alternatives Szenario verifizieren/falsifizieren können?

Und Frage an meinen “Hausmediziner” summacumlaude: ist das medizinisch so möglich?

* update: Ob nun Szenario erweiterter Suizid oder Szenario Schlaganfall – dass das ganze ohne Sicherheitshysterie so nicht hätte passieren können ist unbestritten.

Sicherheitswahn

Ein Artikel aus dem Jahr 2014 (!) über Sicherheitswahn und hermetisch verriegelte Cockpittüren. Interessant!

Piloten fürchteten Unglücksmaschine – update (2) suicide by plane?

Update 2 – wenn das hier stimmt, liegt wohl tatsächlich suicide by plane vor. Oder Rauch im Cockpit? Aber muss dann die Tür eingetreten werden? Pilot ohnmächtig, technischer Defekt an der Tür?

Als die ersten Nachrichten eintrudelten, wusste ich natürlich: Die Verschwörungstheorien würden nicht lange auf sich wartenb lassen. Sie kamen denn auch. Wie nicht anders zu erwarten.

Das hier aber möchte ich wirklich gerne erklärt bekommen:

+++ 22.53 Uhr: Piloten fürchteten die Unglücksmaschine +++

Wie die Zeitung “Der Westen” in ihrer Online-Ausgabe berichtet, soll die 24 Jahre alte Unglücksmaschine bei den Germanwings-Piloten einen schlechten Ruf gehabt haben. Das Flugzeug soll einer der am “häufigsten gegroundeten Flieger” gewesen sein, sagt ein Germanwings-Pilot. Der Airbus A320 sei deswegen “entsprechend unbeliebt” gewesen.

Als “gegroundet” wird ein Flugzeug eingestuft, wenn es wegen schwerer Störungen am Boden bleiben muss.

germanwingsgegroundet

Das Pathos der letzten eineinhalb Tage war sehr schwungvoll. Wir wollen hier doch nicht auf dumme Ideen kommen, oder?

Als ich das Interview mit Cord Schellenberg laß, wusste ich nicht, ob ich schallend lachen oder angesichts der tristen Fakten bloß noch den Kopf schütteln sollte.

Hier erst einmal die Screenshots

shellenberg1

schellenberg2

Was meint er? Dass Billig-billig gleichsam gezwungen ist, Qualität anzubieten? Das stimmt, mit Verlaub, ja nicht einmal im BWL-Studium. “Selbst” die VWL/BWLer wissen: Kostenreduzierung heißt Qualitätsreduzierung. Völlig unstreitig. Das fängt bei der Pfirsichdose im Supermarkt an und endet am Rollfeld.

Wer ist Cord Schellenberg?

Ein PR-Fachmann (Privatinteresse: Luftfahrt). Axo… “Unsere Kunden”? Lufthansa Technik… Zufälle gibts!

schellenberglufthansa

Debra Milke ist frei

Debra Milke ist endgültig frei. Zu triumphierenden Ausführungen über den Rechtsstaat besteht kein Anlaß. Erstens ist das bei dieser Beweislage, besser Nichtbeweislage, nicht anders zu erwarten gewesen – mit jeder anderen Entscheidung hätte Arizona sich vor aller Welt blamiert (und, ganz en passant, eine Unschuldige getötet). Zum Zweiten ist die Todesstrafe an einer Unschuldigen zumindest partiell vollzogen worden. Natürlich stimmt das elementare Argument gegen die Todesstrafe: Eine Freiheitsstrafe könne man noch korrigieren… und zumindest genau deswegen, wenn schon keine anderen Gründe ziehen, sollte jede/r Vernünftige gegen die Todesstrafe sein. Aber es stimmt bestensfalls so halb. Debra Milke hat 23 Jahre lang nicht entscheiden können, was sie tut oder läßt, sie stand darüber hinaus, und das ist um Dimensionen schlimmer, lange Jahre auch noch unter dem Damoklesschwert, die Giftspritze käme bald. Da wir zufälligerweise alle sterblich sind, ist jede Freiheitsentziehung, jede, “Todesstrafe” auf Zeit! Oder, besser noch: zeitweilige Tötung! Wir alle kennen den Begriff “Zeit totschlagen”. Die 5 Stunden bis zu/r/m Führerscheinprüfung/schriftlichem Abi/mündlichen Prüfung Ausbildung/etc müssen noch irgendwie untergebracht sein… Aber was solls! Diese 5 Stunden gehören zum Leben, sind Teil des Lebens… Debra Milke hat nicht 5 Stunden (oder meinethalben 3 Tage oder so), sie hat 23 Jahre gewartet – und den größten Teil davon musste sie befürchten, dass irgendwann die Kanüle eingeführt wird.

Ist es überflüssig, zu erwähnen, dass ich auch gegen den Vollzug der offenkundig rechtskräftigen Urteile gegen die mutmaßlich/tatsächlich wahren Mörder Christopher Milkes bin? Wer gewinnt denn, wenn solche Täter nicht kontrolliert in Haft gehalten, sondern staatlich gedeckt getötet werden?

Übrigens: Ich sage nur Monika de Montgazon oder Harry Wörz und stelle fest: Es besteht kein Anlaß (von der allerdings erheblichen Kritik an der Todesstrafe abgesehen!), der US-Justiz in irgend einer Form Vorwürfe zu machen. Fehlurteile gibt es immer und überall! Und ich habe den Verdacht, dass derzeit der eine oder die andere auch in Deutschland völlig unschuldig einsitzen. In diversen Fällen hätte es längst eine WA geben müssen. Wer sich allerdingas mit dem Fall Rudi Rupp befasst hat, der weiß: Selbst bei evidenter Beweislage kämpft die Justiz bis zum Abwinken.

“Welttag der Poesie”

Heute ist, wie uns die MoPo, die dümmste Zeitung der Welt (Gremliza), mitteilt, “Welttag der Poesie”.

“Sehen Sie doch bloß die Sderne an. Da sdehen sie und glitzern, es ist, weiß Gott, der ganze Himmel voll. Und nun bitt’ ich Sie, wenn man hinaufsieht und bedenkt, daß viele davon doch hundertmal größer sein sollen als die Erde, wie wird einem da zu Sinn? Wir Menschen haben den Telegraphen erfunden und das Telephon und so viele Errungenschaften der Neuzeit, ja, das haben wir. Aber wenn wir da hinaussehen, so müssen wir doch erkennen und versdehen, daß wir im grunde Gewürm sind, elendes Gewürm und nichts weiter – hab ich recht oder unrecht, Herr? Ja, wir sind Gewürm!” antwortete er sich selbst und nickte demütig und zerknirrscht zum Firmament empor.
(…)
“Aber Sie haben recht”, sagte der junge Mann; “Sie haben weiß Gott, recht in dem, was Sie von wehmütig sagen! ich bin fast immer wehmütig, aber besonders an solchen Abenden wie heute, wenn die Sderne am Himmel sdehn.” Und er stützte wieder sein Kinn mit Daumen und Zeigefinger.
Sicherlich schrieb er Verse, dachte Tonio Kröger, tief ehrlich empfundene Kaufmannsverse.

Bersarin über Kunst und Kitsch

Interessant, dass Bersarin, und zwar vom Rezipienten her, die Unterscheidung Kunst/Kitsch rehabilitiert. Und zwar zu Recht rehabilitiert.

Das wird bei der Bedeutungsverschiebung des Begriffs “Romantik” ganz augenscheinlich. Romantik ist ja der erste große Protest gegen die Moderne, übrigens ein gesamteuropäisch/nordamerikanisches Ereignis, und vor allem ein Protest innerhalb der Moderne, kein bloß retardierendes Moment. Übrigens ist sie, die ja auch in sich sehr widersprüchlich war (der Katholik Brentano ist so gut Romantiker wie der rote Heine) auch dort nicht einfach nur rückständig, wo sie die Rückkehr zu vormodernen Lebenswelten tatsächlich als Therapie andiente. Denn auch Brentano war sich natürlich darüber im Klaren, dass seine Sehnsucht nach dem ‘einfachen Leben’ nicht nötig wäre, wenn das Leben diese Einfachheit aufwiese.

Soll ich arm mein Elend bauen, / Dann hab Mitleid und gib mehr; / Gib mir kindliches Vertrauen/ Dann wird alles leicht, was schwer. // Aus der Ferne schon gib Winke / Mahnt das Herz in deiner Brust, / Daß ich trinkend nicht ertrinke / Gib mir Innigkeit statt Lust. // Kind, wie auch der Blitz der Wonne / Mich an deiner Brust durchzückt, / Schrei’ ich doch nach einer Sonne, / Die dein Blick mir hart entrückt (Brentano, Clemens, 7. April 1834, in Brentano, Clemens, Werke, Hg. Friedhelm Kemp, München 1972, Sonderausgabe München 1982, Band I, p. 198-199)

Einfach geht anders…

Indem ich die Romantik auf jenes candle-light-Dinner am See reduziere, das die Konsumenten buchen, weil sie, wie Bersarin richtig und kritisch anmerkt, “ihre Seele baumeln lassen” und sich wohl auch ein bißchen fitt spritzen wollen für die Verteilungsschlägereien, die am Montag morgen wieder anstehen, bestreite ich alles, was Romantik mitsamt ihrem kritischen Impetus ausmacht. Diese Bedeutungsverschiebung ist in ihrem Ausmaß (und ihrer versteckten Infamie) nur noch mit jener zu vergleichen, die mit dem Begriff Idealismus betrieben wird. Man kann speziell über den deutschen Idealismus von Schiller bis Hegel selbstredend sehr geteilter Meinung sein… Subtile Theorien des Selbst- und damit Weltbewusstseins aber darauf zu reduzieren, “aus Idealismus” einen Kuchen für eine Wohltätigkeitsveranstaltung gebacken zu haben…darauf muss man erst mal kommen.

Kunst und ihre Interpreten

laokoonfalsch

Laokoon

AsterixLaocoon

1
Was wissen wir heute über die Laokoon-Gruppe? Dass sie Winckelmann zu seinem bis heute berühmten Diktum über die griechische Kunst veranlasst hat – ausgerechnet eine Figurengruppe, deren Dynamik ihresgleichen sucht: Der vom Betrachter aus rechte Sohn, verärgert über die lästige Schlange, aber nicht mehr, Laokoon in der Mitte, wütend und ansatzweise bereits verzweifelt kämpfend, der linke Sohn, schon besiegt, sich seinem Schicksal fügend. Dass sie (ein Akt der Interpretation, wenn es denn je einen gab) lange Zeit falsch ergänzt wurde, bis der wahre (???) rechte Arm aufgefunden wurde. Dass sie einen Höhepunkt griechischer Kunst darstelle – oder handelt es sich doch eher um Eklektizismus, um Maniriertheiten hellenistischer Zitiererei? Zitiert wird sie jedenfalls bis heute – von Winckelmann über Lessing bis hin zum köstlichen René Goscinny. Dabei ist die Gruppe so, wie wir sie kennen, selber bereits eine Kopie, Mache, Double; das Original ist bekanntlich verschollen…

2
Von Hermann Hesse – ja, von dem; macht mir den Hermann nicht gänzlich klein! – stammt das bekannte Bonmot über Kafkas Werk, dass die Interpreten mit tausend Schlüsseln vor den Toren seines Werkes herumfummelten und nicht merkten, dass die Tür ja offen sei. Das ist reizend, ich zitiere es auch immer gerne – aber ich bemerke doch: Etwas stört mich daran. Schon/gerade der biedere Literaturwissenschaftler in mir möchte protestieren. Denn nicht das Interpretieren von Texten ist anstößig – jede, jeder Lesende interpretiert notwendig, oder, in Sartres berühmter Einsicht: das Werk entsteht ja erst beim Lesen, durch das Lesen. „So schreibt der Autor, um sich an die Freiheit der Leser zu wenden, und er braucht sie, um sein Werk existieren zu lassen.“(Sartre, Jean-Paul, Was ist Literatur?, Reinbek 1981 uö, p. 45) Anstößig allein ist jene Regelanalyse, die, ein schlechter, unzeitgemäßer Ersatz für die Regelpoetik und im Widerspruch zu Sartres Freiheit, den Lesenden erklärt, wie sie den Text gefälligst allein und ausschließlich zu sehen hätten. Das muss gar nicht bedeuten, der Regelanalyse Valet zu sagen – ich fand es immer sehr hilfreich, mich literarischen Werken auch mal ganz standartisiert zu nähern („und das issn Jambus, nich wa, und der hat dieundie poetische Funkschon“). Aber natürlich liegt die Betonung auf „auch“.

3
Kunst, Literatur…das ist in der Tat nichts anderes als das freie Gespräch über sie und das mit ihnen. Dass sich dieses freie Gespräch seit eh um um wenige klassische Mythen und Topoi zentriert, ist nun unserer Situation geschuldet: Boy meets girl, außerdem fragen wir uns ständig, wer wir sind („Bis man uns mit einer Hand voll“), und gesellschaftlichen Verkehr, also Konflikte, gibt es auch noch, weil wir alle essen müssen und meistens zuwenig davon da ist. Das bedeutet aber: Eklektizismus ist unser aller Kunst-Schicksal seit den Höhlenmalereien von Lascaux, denn der Eklektizismus ist letztlich dem Material und den Formen geschuldet. Schon Lessing, schon Plato und Aristoteles wussten: Künstler sind in jedem Fall Nachahmer, denn im Nachahmen – für Bildungsrassisten: in der Mimesis – und seiner Radikalisierung besteht ja alle Kunst.

„Bei der ersten Nachahmung ist der Dichter Original, bei der andern ist er Kopist. Jene ist ein Teil der allgemeinen Nachahmung, welche das Wesen seiner Kunst ausmacht, und er arbeitet als Genie, sein Vorwurf mag ein Werk anderer Künste, oder der Natur sein. Diese hingegen setzt ihn gänzlich von seiner Würde herab; anstatt der Dinge selbst ahmet er ihre Nachahmungen nach, und gibt uns kalte Erinnerungen von Zügen eines fremden Genies, für ursprüngliche Züge seines eigenen.“ (Lessing, Laokoon VII, Lessing, Werke in 3 Bänden, herausgegeben von Göpfert, München 1982 (Harenberg Sonderausgabe), Werke III, p.59)

Lessing glaubt hier also noch an die Dichotomie „originale Kunst“ versus „Mache“. Das dürfte heute so keiner mehr mitmachen. Aber von Lessings „Original-Nachahmung“ (ein ersichtlicher Selbstwiderspruch) bis zu Nietzsches „Aber nein! Mit der wahren Welt haben wir auch die scheinbare abgeschafft!“ (woraus unmittelbar folgt, dass es keine wahre, wirkliche Mimesis versus Mache mehr geben kann) ist es nur noch ein kleiner Schritt. Und damit, verteufelte Dialektik, wäre die sog. Authentizität möglicherweise sogar rehabilitiert – authentisch (ein Begriff, den ich nicht sehr liebe, den ich eigentlich nicht anders als knarrend aussprechen kann) wäre ich, wenn ich mich möglichst vielen Nachahmungs-Möglichkeiten öffnete…was man als Leben aus zweiter Hand, aber auch als Befreiung verstehen kann. Am sinnvollsten wohl als beides.

stelle lieber Fragen

Das ist nun also offiziell festgestellt worden. Trotzdem wurde vorige Woche ein zweiter Untersuchungsausschuss eingesetzt. Was soll er tun?

Es gibt bundesweite und zwei Thüringer Komplexe, die noch offen sind, darunter der Mord an der Polizistin Michèle Kiesewetter. Es gibt viele Verbindungen hin zum NSU über das Dorf, in dem Kiesewetter aufgewachsen ist.

Und der zweite Komplex?

Das ist der Tag des Überfalls auf die Sparkassenfiliale in Eisenach, der 4. November 2011, an dem Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos sich in dem Wohnmobil selbst getötet haben sollen.

Welche Zweifel bestehen daran?

Wenn die beiden sich, wie offiziell behauptet, selbst getötet und das Wohnmobil angezündet haben, warum wurde dann kein Ruß in ihren Lungen gefunden? Warum wird der Wohnwagen ohne richtige Tatortsicherung im 40-Grad-Winkel abgeschleppt? Warum konnte die Feuerwehr keine Brandnachschau machen? Warum wurden die Fotos von ihrem Einsatz durch die Polizei vor Ort beschlagnahmt? Niemand weiß, wo diese Fotos sind. Die Aussagen des Einsatzleiters passen nicht mit den Akten zusammen. Warum entscheidet er, alle Ermittlungsrechner vom Netz zu nehmen? Um zu verhindern, dass die Informationen nach außen dringen? Warum? Weiß er an dem Tag etwa mehr?

Sie trauen also der offiziellen Darstellung nicht. Was glauben Sie, was geschehen ist?

Ich weiß es nicht. Ich stelle lieber Fragen, als Antworten zu geben, die von den Fragen ablenken. Das ist das Entscheidende, solange es keine Belege gibt.

Fälschung allerorten – update (2)

Mir persönlich ist es selbstredend egal, ob Varoufakis 2013 Merkel wörtlich oder nur verbal den Mittelfinger gezeigt hat – Recht hatte er in jedem Fall; und die industriell hergestellte Empörung über ihn ist allemal ein Fake. Aber wenn sich das bewahrheitet, zeigt einem das immerhin, mit welchem “Aufwand” unsere Qualitätsjournalisten recherchieren. Ich darf ja zumindest erwarten, dass man recherchiert, wann wo wie vorliegendes Bildmaterial zum ersten Mal publiziert wurde und was es mit den Hintergründen auf sich hat. Böhmermann aber hat in jedem Fall ein Coup gelandet. Egal, was er gefaket hat. das Video…oder den Fake. update: Docma sieht es ähnlich. Übrigens kann es sich auch um einen wirklichen Fake (von X) handeln, zu dem der witzige und geniale Böhmermann sich bloß ‘bekannt’ hat. Denn interessanterweise leugnet Varoufakis ja weiterhin…was er gar nicht mötig hätte. Eine etwas flapsige Äußerung in einem Vortrag von 2012 (zu einem Vorgang 2010) dürfte ja kaum geeignet sein, ihn per heute zu delegitimieren; und Jauch hat allemal die Unwahrheit suggeriert, als er suggerierte, dieser Vortrag sei aktuell.

Olympia in Deutschland

Immer nur dagegen, immer nur miesmachen? Nein, das soll nicht sein. Freuen wir uns auf Olympia in Hamburg!

Die Olympischen Spiele mal wieder in Deutschland zu haben… das sollte uns einiges wert sein.

Da möchte ich mich auch einbringen mit einem kleinen Image-Film. Warum sollte man Bewährtes, Erprobtes nicht wieder dienstbar machen für unsere Bewerbung?

Welch eine Begeisterung! Wer will da hintan stehen?

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