SpON über Chavez

Tausende Kalaschnikows ließ er an seine Anhänger verteilen, in vielen Armenvierteln herrschen bolivarische Milizen. Bei einer US-Invasion sollten sie die Amerikaner in einen Guerillakrieg verwickeln, behauptete Chávez. In Wirklichkeit fungierten sie auch als paramilitärische Schlägertruppe des Präsidenten. Sie bedrohten Journalisten und Oppositionelle.

Ich bitte um Belege! Um unabhängige!

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Kommentare

  • altautonomer  On März 6, 2013 at 07:23

    Was Spon als positiv herausstreich, weil man darüber nicht so einfach hinwegsehen kann, will man nicht des Vorwurfs der offensichtlichen Manipulation anheim fallen, erscheint angesichts des überwiegend demagogoisch verleumderischen Textes als Peititesse. Das “Sturmgeschütz der Demokratie” hat aus aktuellem Anlass das Rohr.mal wieder nach links geschwenkt. Venezuele, Cuba, alles lupenreine Diktaturen. Wissen wir doch.

    • hf99  On März 6, 2013 at 10:04

      Vielleicht wars ja so, ich bin da offen für alles. Nur hätte ich bei solch massiven Vorwürfen dann schon gerne Belege. Das wird da so ausderlamäng einfach mal drauflos behauptet. In bezug auf Lateinamerika wird derzeit eine ganze Menge einfach mal drauflos behauptet.

  • El_Mocho  On März 6, 2013 at 16:24

    Hier:http://www.youtube.com/watch?v=sHarepVVCrs wird die Ausgabe von Waffen an 500.000 zivile Milizonäre von Chavez Partei bestätigt. Ebenso in diesem Artikel einer kolumbianischen Zeitschrift: http://www.semana.com/nacion/articulo/las-milicias-chavez/110404-3.

    Problem dürfte aber viel weniger sein, dass die Milizionäre die Waffen gegen Oppositionelle einsetzen, sondern dass eine menge davon bei Kriminellen landen; Venezuela ist so ziemlich das gefährlichste Land der Welt (was Kriminalität betrifft).

    Überhaupt erstaunlich, dass Chavez Politik mit einer steigenden Kriminalität einher ging, trotz aller Sozialprogramme. Er hat mal gesagt: Wer aus Hunger stiehlt, ist kein Dieb. Die Kriminellen machen aber weiter, obwohl sie keinen Hunger mehr haben müssen.

    War vielleicht doch etwas simpel, das Weltbild von Chavez.

  • Yevgenij  On März 10, 2013 at 07:49

    liebe Freunde, ich bin es wirklich leid, eure Kommentare zu lesen – hier ist aber wirklich was Gutes, kritisch aber auch mit Verständnis- v.a. mit dem Hinweis, daß eine europäische Wahrnehmung nicht auf Lateinamerika übertragbar ist- wie umgekehrt- dafür schätze ich Grüne !

    http://www.boell.de/weltweit/lateinamerika/lateinamerika-16894.html

    • LemmyCaution (@LemmyCaution)  On März 10, 2013 at 11:43

      Wollt mich zwar eigentlich zurückhalten, aber
      Argentinien exportiert 70 Mrd $ im Jahr. Da relativieren sich die 4 Mrd an Venezuela.
      Unterstützung der historisch besten Präsidenten der vergleichsweise sehr unterentwickelten Ecuador und Bolivien durch Chávez war sicher gut, vielleicht wären die aber auch so drangekommen. Chávez hätte die allerdings im Gegenzug um der ihre Wirtschaftsberater bitten sollen. Dort läuft nämlich in diesem Bereich vieles anders als in Venezuela.
      Chávez hat seine ganze Präsidentschaft viel über Diversifizierung der Wirtschaft, Erlangung industrieller Fertigkeiten und einer Belebung des venezolanischen Agrarsektors geredet. Das ist schlicht und einfach völlig gescheitert.
      In dem regionalen Integrationsprozess der letzten Jahre hat Chávez sicher Verdienste, nur war etwa der Unasur eine brasilianische und keine venezolanische Initiative.
      Sebastián Piniera entdeckt seine Liebe zum Chavismo. Neuber schrieb auch darüber. Vermutlich hat er hier abgeschrieben. Chile besitzt einfach Interesse an guten Beziehungen in der Region. Schliesslich gibts eine Fluglinie, mehrere Handelskonzerne, Privatklinik-Betreiber, etc., die sich dank ihrer vergleichsweise guten Organisation und der billigen Kreditversorgung mit den inzwischen gewaltigen Finanzmittel der privaten chilenischen Rentenkassen über die Region ausbreiten wie sonst nur Unkraut auf Kubas Böden.

      Hinter uns liegen 10 goldene Jahre für Lateinamerika dank hoher Rohstoffpreise. Auch deshalb konnte sich der Chavismo so lange halten, obwohl er BIP mässig ein klarer underperformer war: 1998 lag man eher auf dem Niveau von Chile und Argentinien, mittlerweile haben die bald Peru und Kolumbien im Nacken.
      Wg Investititonen in neue Minen in Afrika und Lateinamerika, fraking und die steigende Ölproduktion des Iraks, werden viele dieser Preise vermutlich nicht auf den aktuell sehr hohen Niveaus bleiben. Und das wird dann die Stunde der Wahrheit. Venezuela ist da bestimmt am anfälligsten gegen externe Schocks.

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